Der Weg zur Klarheit beginnt mit äußerer Ordnung | #112

Shownotes

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In dieser Folge des HappyErfolgReich-Podcast spricht Patrick Ries mit der Ordnungsexpertin Tanja Priefling über die Bedeutung von äußerer und innerer Ordnung. Sie erklärt, wie Ordnung das Leben erleichtert, innere Klarheit schafft und warum es für jeden relevant ist, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Für Patrick Ries ist es ja eher die innere Ordnung von Menschen, während sich Tanja Priefling um die äußere Ordnung kümmert. Die beiden eruieren gemeinsam, wo sich Überschneidungen und gegenseitige Unterstützung für Menschen ergeben.

Sie teilen praktische Tipps, wie man Ordnung bewahrt, loslässt und mit Freude umsetzt, um mehr Klarheit und Freiheit zu gewinnen.

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▬▬▬ Themen im Gespräch ▬▬▬

  • Die Verbindung zwischen äußerer und innerer Ordnung
  • Wie Kindheitserfahrungen das Ordnungsempfinden prägen
  • Der Weg vom Hobby zur Berufung als Ordnungsexpertin
  • Methoden und Strategien für nachhaltiges Aufräumen
  • Die Bedeutung von Warum und Ziel beim Ordnung schaffen
  • Digitale und analoge Ordnung im Einklang
  • Hürden beim Aufräumen und wie man sie überwindet
  • Langfristige Veränderungen durch bewusste Ordnung Die Bedeutung des bewussten
  • Aussortierens vor der Digitalisierung
  • Strategien zum Reduzieren von Papier- und Digitalmüll
  • Die Rolle von Routinen beim Ordnunghalten
  • Wie man mit emotionalem Anhaften an Gegenständen umgeht
  • Praktische Tipps für das Aufräumen von E-Mails und digitalen Daten

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▬▬▬ Kapitel ▬▬▬

00:00 Einleitung und Vorstellung des Themas 00:28 Einleitung: Warum Ordnung im Leben wichtig ist 00:41 Tanja Priefling stellt sich vor 02:06 Kindheitserfahrungen mit Ordnung 02:58 Patrick Ries berichtet von seiner Erfahrung mit digitalem Aufräumen 04:50 Warum Ordnung im Leben wichtig ist 06:11 Innere und äußere Ordnung verbinden 07:06 Tanja Priefling erklärt die Bedeutung des bewussten Aussortierens 07:21 Der Weg zur Berufung als Ordnungsexpertin 11:36 Der Ablauf einer Ordnungsbegleitung vor Ort 12:01 Strategien zum Reduzieren von Papier- und Digitalmüll 18:02 Die Rolle von Routinen beim Ordnunghalten 18:27 Hürden beim Aufräumen und wie man sie überwindet 22:51 Der Einfluss von Ordnung auf das innere Wohlbefinden 24:00 Emotionale Aspekte beim Loslassen von Gegenständen 28:17 Methoden für mehr Klarheit durch Ordnung 30:06 Praktische Tipps für das Aufräumen von E-Mails und Daten 35:50 Die Bedeutung von bewusster Entscheidung beim Ordnung schaffen 42:00 Der Umgang mit emotionalem Anhaften an Gegenständen 47:57 Schritte zur Etablierung nachhaltiger Routinen 54:10 Abschluss: Ordnung als tägliche Praxis und Selbstfürsorge

▬▬▬ Credits ▬▬▬

Musik: Vanguard-Jam, Artists: Rossier Composers: Rossier, Audioquelle: Epidemic Sound", Adobe-Stockmedien #357620046, gemafrei; Dream Big, Passionate Soundtracks/MusicRevolution, Audio source: MusicRevolution, Adobe-Stockmedien #871123505, gemafrei.

Fotos: Patrick Ries Coaching GmbH, Tanja Priefling

Transkript anzeigen

00:00:00: So wie im Innen, so im Außen.

00:00:02: Das ist ein Satz den wir durchaus kennen.

00:00:04: aber was hat das denn mit der Ordnung auf sich?

00:00:07: Ich habe heute einen Gast dem Podcast, dem Happy Erfolgreich-Podcast, Tania Brieflinges zu Gast die Ordnungsexpertin ist.

00:00:14: Die kümmert sich also vor allem bei ihren Kunden um die äußere Ordnung.

00:00:19: Was es damit auf sich hat frage ich sie gleich selbst.

00:00:22: Aber was hilft denn die äußere Ordnung auch den Menschen, die innere Ordnungen hinzubekommen?

00:00:28: Das finde ich ein ganz spannendes Thema und deswegen habe ich sie eingeladen.

00:00:31: Liebe Tanja!

00:00:32: Ich freue mich, dass du da bist.

00:00:34: Wie kamst du denn zu dem Thema Ordnung für dich?

00:00:37: War das immer schon eine Leidenschaft von

00:00:39: dir?!

00:00:41: Hallo erstmal vielen Dank für deine Einladung!

00:00:43: Ich freu mich total, dass sich heute über mein Lieblingsthema Ordnung sprechen darf weil tatsächlich seit ich denken kann... Ist das mein Thema?

00:00:51: Ich würde es aber nicht mehr Leidenschaft nennen, sondern ich nenns Begeisterung.

00:00:55: Leidenschaft ist ja eine Eigenschaft die Leidenschafft wenn man sie nicht ausleben kann.

00:01:00: Aber du bist begeistert und machst es mit Freude und es tut dir auch nicht weh wenn du keinem helfen kannst Ordnung zu schaffen.

00:01:08: Also was heißt es tut mir nicht wehen.

00:01:09: nein die Kunden entscheiden ob ich bei ihnen Ordnung schaffen darf oder nicht.

00:01:13: Aber ich würde schon sagen dieser Spruch wo du gerade gesagt hast mit Schaft leiden.

00:01:18: genau das war irgendwann auch so bei mir.

00:01:20: der Punkt wo ich gedacht habe, nee es ist die Begeisterung nicht dafür teile.

00:01:24: und seit ich denken kann wie gesagt hab ich das Thema Ordnung.

00:01:29: Ich war nie selber unordentlich das muss ich dazu sagen aber ich habe verschiedene viele verschiedene Eigenschaften oder Themen oder Richtungen im Bezug auf Ordnung kennengelernt.

00:01:42: Aber ihr wer jetzt in deiner Art gehen, wie du Ordnung schaffst bei Kunden.

00:01:48: Lass uns mal nochmal die Tanja kurz kennenlernen!

00:01:50: Wo hat es denn bei dir angefangen?

00:01:53: Da habe ich festgestellt dass mir Ordnung irgendwie lieb ist und wichtig ist und das mich erfüllt wenn es im Außen rundherum ordentlich ist.

00:02:05: Also angefangen hat sie in meiner Kindheit schon und ich weiß gar nicht ob das immer der Grund war, dass es im außen ordentlich.

00:02:15: Also ich habe als Kind schon lieber sortiert, als dass ich irgendwie mit Spielen gespielt hab.

00:02:21: Was riecht das?

00:02:22: Wie darf man sich das vorstellen?

00:02:23: Als Kind hast du die Bauclötzchen sortiert oder die Puppen sortiert im Regal statt mit ihnen zu spielen?

00:02:29: Genau!

00:02:29: Ich habe alles immer schön vorbereitet und wenn es dann irgendwie ans Rollenspiele ging mit Puppem oder so, da hatte ich kein Interesse.

00:02:36: Oder auch mitspielen also alles irgendwie immer aufbauen und vorbereiten und dann war's gut.

00:02:41: Und des Aufräumen an sich, das Sortieren Ja, das hat mir schon immer Spaß gemacht.

00:02:45: Ich hatte zu Hause auch immer genug auszuräumen.

00:02:48: Ich war die Einzige bei uns in der Familie, die diese Leidenschaft oder diese Begeisterung hat und von daher war immer genug zum Aussortieren da oder zum Sortieren

00:02:58: genau.

00:02:58: Und im Kindergarten oder in der Schule warst du sicherlich die Freunde, die man am liebsten um sich herum hat?

00:03:02: Kann ja es dir die nachher aufräumt!

00:03:07: Im Kindergarten kann ich mich da nicht dran erinnern in der Schule auch nicht, aber ich war schon mal auf einer Party wo ich danach aufgeräumt habe.

00:03:12: Ich glaube das kam nicht so gut an.

00:03:15: also ich sage ja ich hab Ordnung aus vielen verschiedenen Perspektiven kennengelernt.

00:03:19: man kann es auch übertreiben Ja dass mir jetzt gerade so spontan eingefallen.

00:03:24: Also von daher jeder sagt auch heute noch höre ich ganz oft hey zu mir kannst du auch mal kommen?

00:03:31: Ich bräuchte dich auch.

00:03:32: Aber das ist ein großer Unterschied Das einfach sozusagen als wir sind auch wirklich umzusetzen oder wirklich zu brauchen.

00:03:41: Also das ist ja jeder betrifft, also jeder hat mit dem Thema Ordnung zu tun.

00:03:45: Das ist nicht wie so ein Schulfach was irgendwann vorbei ist wenn man sagt ich mag keine Ahnung französisch nicht oder irgendwie sowas.

00:03:52: Ordnung ist halt einfach ein Leben lang relevant als Kind, als erwachsener jung alt beruflich privat.

00:03:58: deshalb ist es ja auch so ein spannendes Thema und genau deshalb hat jeder damit zu tun.

00:04:05: aber nicht jeden belastet Ordnung oder die Unordnung und dann braucht er auch keinen Ordnungsexperten, der ihn da auf dem Weg in die Ordnung begleitet oder unterstützt.

00:04:17: Aber du hattest doch gerade gesagt, Ordnung ist wichtig im Leben!

00:04:22: Aber es gibt ja Menschen, die dir vielleicht auch zu rufen ich mag meine Unordnung zu Hause im Büro oder wo auch immer Ja.

00:04:29: Ich so als Coach bin eher der Meinung, wenn er nach viel Unordnung im Außen hat da was ich nicht wundere wenn die Unordnung auch im Kopf und in den Gefühlen drin groß ist.

00:04:38: Ich glaube das hängt sehr stark miteinander zusammen.

00:04:40: du kannst nicht innen aufgeräumt sein und außen die totale Unordnung mögen und du kannst in dir drinnen keine Klarheit finden wenn du drum herum nur K aus hast und dieses Studierzimmer aus Filmen was wir kennen wo alle Akten irgendwie durcheinander liegen unter welchem Stapel man eine Stunde braucht, um die Akten zu finden.

00:05:01: Aber wo glaubst du denn und warum glaubst das Ordnung für die Menschen durchaus ein wichtiges Thema sein sollte oder für viele auch ist?

00:05:14: Also ich denke nicht wenn bisschen Unordnung ist dass es einen gleich belastet.

00:05:21: Es kommt wahrscheinlich viel zusammen Wenn es irgendwann mal kippt wenn's zuviel geworden ist.

00:05:27: ansonsten finde ich ein bisschen Unordnungen macht gar nichts und ich denke einfach, es ist mittlerweile von allem sehr viel da.

00:05:36: Also bei mir geht's ja um Ordnung in Gegenständen, in den Papierunterlagen, in die Dateien also auf digitale Ordnungen in den Aufgaben Und man kann das auf alles übertragen.

00:05:48: Es ist einfach zu viel an Informationen, zu viele an E-Mails.

00:05:53: Einfach Ja und deshalb ist es immer eine größere Herausforderung.

00:05:57: Und ich sage immer, Ordnung ist ja das was im Hintergrund ist.

00:06:00: Es geht ja nicht die Ordnung jetzt irgendwie in Vordergrund zu stellen so weil mich das Thema begeistert dass meine Kunden danach auch.

00:06:07: Die werden ja nicht Ordnungsexperten sondern sie haben ein anderes Fachgebiet und die Ordnungen spielte einfach nur mit rein und da wird es halt einfach irgendwann zu viel.

00:06:18: und dann geht's darum bisschen aussortieren zu reduzieren und zu gucken was ist einem wirklich wirklich wichtig?

00:06:24: Da kommen wir dann zu der inneren Ordnung.

00:06:26: Da braucht es ja auch viel Klarheit, um das rauszufinden.

00:06:29: Was ist einem wirklich wichtig?

00:06:31: Was darf denn überhaupt gehen an Gegenständen und Aufgaben?

00:06:35: An vielleicht auch viel größere Entscheidungen die über die Ordnung hinausgehen.

00:06:41: Das ist ein spannendes Thema.

00:06:43: da würde ich gern nachher noch mal rein fragen was das für Entscheidungen sind.

00:06:47: aber lassen wir uns nochmal ganz kurz bei der Sandia bleiben.

00:06:49: du hast als Kind schon gemerkt dass ordentlich irgendwie wichtig ist.

00:06:52: Aber der Schritt hinzu, ich helfe anderen Orten zu schaffen.

00:06:56: Der ist ja noch jahrelang entfernt.

00:06:59: Wie hat es dich denn dahin an dieses Ufer gespült, dass du das irgendwann für dich festgestellt hast?

00:07:04: Ich möchte andern helfen!

00:07:06: Was bist du denn zwischendurch gewesen?

00:07:08: oder was bist du von der Ausbildung her und deiner Prägung her?

00:07:13: Wie ist dein Leben verlaufen dazwischen zwischen diesem... Ich habe das festgestellt und dem Punkt, ich helpe andern jetzt damit.

00:07:22: Also es sind ganz viele Fragen jetzt auf einmal.

00:07:24: Ich könnte da ewig erzählen, ich versuch's mal ein bisschen... Ja

00:07:26: fang mal vorne an was Sie gerade

00:07:28: dazu einfällt.

00:07:29: Genau!

00:07:29: Ich hatte ja grad schon gesagt als Kind, als Jugendliche wie ich zu Hause gewohnt habe immer genug aufzuräumen und ich hab dann eine Ausbildung angefangen als Industriekauffrau, ich bin Industriefachwirtin und das heißt auch im beruflichen hat mich Ordnung fasziniert.

00:07:43: also ich war ... ich hab da Excel kennengelernt dass es zwar genau meins dann da auch mitzuarbeiten.

00:07:49: damals ist jetzt schon viele Jahre her Und dann bin ich irgendwann ausgezogen.

00:07:56: Dann war das Ordnung schaffen gar nicht mehr so wichtig, also im beruflichen Bereich aber privat war das ganz selbstverständlich.

00:08:03: alles hatte einen Platz und dann hat ich Haus-, Familie-, Kinder- und zwei kleine Kinder immer noch gerne aufgeräumt und irgendwann wurde es mir aber zu viel.

00:08:16: Ich weiß noch, dass gab's so ein Moment wo bei uns im Eingangsbereich stand, wo ich gedacht habe so gern wie ich aufräumen mag.

00:08:24: Ich kann nicht den ganzen Tag aufräume.

00:08:26: es gibt noch so viel anderes Wichtigeres und Positives oder Sachen die gemacht werden müssen unabhängig von Ordnung schaffen vom Aufräum.

00:08:35: Und dann hab' ich gesagt okay, ich reduziere den Eingang und das ist mir gar nicht leicht gefallen weil ich habe eigentlich immer alles gekauft mit könnte man mal brauchen und hat das immer in die Schränke geräumt.

00:08:44: super ordentlich gar keine Frage aber zwar halt total viel.

00:08:50: Ich habe viele Erinnerungen aufgehoben, also das heißt alles was irgendwie reinkam hab ich gesammelt.

00:08:56: Also auch wieder superaufwendig schön archiviert genau.

00:09:00: und dann gab es diesen einen Moment und dann habe ich versucht oder nicht versucht Dann habe ich auf den Eingang geachtet Und da war ich so überrascht was alles kommt.

00:09:09: also Das ist nicht nur ich gehe einkaufen und kauft dann weniger sondern es kommt gefühlt mit kleinen Kindern sowieso ständig neue Sachen rein Und das ist mir gar nicht leicht gefallen.

00:09:21: Ich war auch in einem Möbelgeschäft und habe da wieder eine schöne Vase gefunden, wo ich gedacht hab, könnte ich unbedingt brauchen... ...und ich dachte, ich kaufe sie nur wenn ich weiß,... ...wo ich sie hinstelle, wenn ich nach Hause komme.

00:09:33: Und ich wusste es nicht!

00:09:34: Es gab keinen Platz.

00:09:35: Ich hatte keine Fensterbank.

00:09:37: Weil ich sagte, ich kauf's nicht.

00:09:39: Das war der Moment, wo wir gedacht haben, wie schwer!

00:09:43: Und ich hab sie nicht gekauft.

00:09:45: Ich weiß gar nicht mehr, wie sie ausgesehen hat.

00:09:46: also ich hab jetzt die nie vermisst.

00:09:48: Aber das war so der Start.

00:09:50: und dann habe ich halt ja den Eingang reduziert.

00:09:53: Und dann hab' ich aufgebraucht.

00:09:55: die Sachen, weil je weniger ich eingekauft habe desto mehr Geschenkpapier oder so ganz banale Sachen habe ich dann aufgebraucht.

00:10:04: Und irgendwann hatte ich nichts mehr zum Aufräumen.

00:10:08: Das ging ja noch so zwei drei Jahre, weil es war für mich eine ganz große Entscheidung... Ganz viel Mut hat das gebraucht, da in die Selbstständigkeit zu gehen.

00:10:15: Also nebenberuflich aber trotzdem wirklich... ...in die Sicherheit mit anderen der Ordnung zu schaffen und ich habe da wirklich lange gebraucht.

00:10:25: Aber diese Begeisterung für Ordnungsschaffen war so groß dass ich immer gesagt hab' Ich muss das machen.

00:10:31: Und dann habe ich das gemacht.

00:10:33: Das war noch ganz anders als heute.

00:10:37: Heute kenne ich viele andere Ordnungsexperten, das war damals nicht so.

00:10:41: Und dann habe ich halt angefangen, eine Webseite zu machen und... ...dann hatte ich meine ersten Kunden total aufregend.

00:10:47: Und dann hab' ich gemerkt, oh das ist was ganz anderes!

00:10:49: Ob ich für mich aufräume oder mit meinen Kunden?

00:10:52: Also das habe ich dann auch erst gelernt dass das ja etwas ganz anderes ist.

00:10:59: aber die Begeisterung ist immer noch da und natürlich freu mich heute ganz anders so auf wie damals.

00:11:04: also ich hab in den letzten zwölf Jahren auch nur mal ganz viel da gelernt Und jetzt ist das für mich ein großer Unterschied, ob ich für mich aufräume oder mit meinen Kunden zusammen.

00:11:14: Weil es geht nicht um meine Ordnung sondern ich begleite einfach die Kunden so wie's für sie dann passt.

00:11:21: Ich sortiere überhaupt gar nichts für die aus.

00:11:23: Ich sage auch immer, ich arbeite mit meinen Kunden und nicht für Sie weil ich kann nicht entscheiden was aussortiert werden kann und was nicht.

00:11:31: Ich kann dabei einfach nur unterstützen und genauen.

00:11:36: Dann finden wir am Schluss für alles den passenden Platz.

00:11:38: Das ist ja das Ziel.

00:11:40: Da lass uns gleich mal noch so richtig praktisch reingehen, um zu erfahren was sind das für Menschen und was sind dass wir Bedürfnisse?

00:11:46: Und wie darf man so ein Weg sich in der Betreuung vorstellen.

00:11:50: Du sagtest gerade habe ich das richtig verstanden du hattest zu Hause nichts mehr aufzuräumen und dann hast du überlegt Ich könnte auch anderen helfen damit ich wieder aufräumen darf.

00:11:59: Ja genau

00:12:01: Großartig.

00:12:02: Das ist so, wie der Kfz-Leiter irgendwann an seinem Auto fertig ist mit Schrauben und feststellt ich könnte auch anderen an ihren Autos schrauben.

00:12:10: Aber das ist eine Geschichte die tatsächlich ja wenige Menschen so rum erzählen können.

00:12:15: Die meisten machen sicher selbstständig weil sie sagen Wie kann ich anderen helfen?

00:12:18: Wie kann nicht damit Geld verdienen bei dir was in einer Leidenschaft die ausgelebt werden möchte?

00:12:23: Genau!

00:12:24: Und ich bin tatsächlich Da hingekommen oder nicht über den weggekommen, dass ich sage.

00:12:29: Ich will unbedingt selbstständig werden sondern wirklich nur ich will dieses thema ordnung machen.

00:12:35: Ja

00:12:36: zunächst für dich oder weil du auch fest gesplärt hast ich will anderen helfen dabei.

00:12:42: Also meine motivation ist das die Meine kunden das machen können was sie wirklich gut können weil also Leider ist es so wenn ich zu meinen Kunden gehe dann fühlen die sich immer unwohl und Das ist ganz viel mit Scham verbunden.

00:12:55: oder auch am Telefon, sagen die das.

00:12:57: Und ich finde es so schade weil meine Kunden machen so tolle Sachen wo ich die ganze Zeit sagen würde, dass kann ich nicht, ja ich kann halt Ordnung aber das ist für manche ein ganz großes Thema.

00:13:09: als würd ich nur weil ich Ordnung kann ist bei mir immer alles perfekt?

00:13:12: Das ist es nicht.

00:13:14: also unabhängig von Ordnung darf's auch chaotisch sein und ansonsten kenne ich natürlich alle möglichen Herausforderungen.

00:13:20: Aber wenn jemand unter dem Thema Ordnung leidet Dann nimmt er schon ziemlich viel Raum ein und genau.

00:13:28: Und ich sage dann immer, ja die Berufe, die meine Kunden haben also mit meiner Zielgruppe sind nach hauptsächlich die Selbstständige das heißt es geht auch viel lernen um den Beruf.

00:13:38: Das ist immer tolle Sachen.

00:13:43: Wie darf man sich jetzt so einen Kunde vorstellen?

00:13:44: Irgendjemand hat eine Bedürfnis was sind das für Menschen und mit welchen Herausforderungen?

00:13:49: oder welche Fragenstellungen rufen sie an oder schicken denen E-Mail an dich?

00:13:55: Die meisten rufen an, dann sprechen wir am Telefon und dann haben die ja schon.

00:14:01: also die wissen dann schon dass sie Unterstützung wollen.

00:14:07: Und dann erzählen die halt wo die Herausforderung ist und das ist ganz unterschiedlich.

00:14:11: aussortieren hat spielt schon immer eine große Rolle.

00:14:14: es ist halt einfach zu viel geworden.

00:14:18: Aber was rufen die an?

00:14:19: Sagen die, ich komm nicht mehr mit meiner Ordnung hinterher oder haben sie von jemandem gehört.

00:14:23: Die Tanya ist jemand der kann dir helfen... Wie darf ich mir das vorstellen?

00:14:29: Was motiviert die den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und so sagen jetzt rufe ich eine Ordnungsexpertin an?

00:14:38: Ja, die kommen alleine nicht weiter.

00:14:40: also die haben es lange probiert Und viel ausprobiert.

00:14:46: in der Theorie oder ja in der theorie ist es auch gar nicht so schwer.

00:14:50: Das ist auch noch mal ein ganz interessantes Thema, weil Ordnung oft so kann jeder.

00:14:54: Das muss jeder können.

00:14:56: Das geht zu schnell im Alltag nebenher und das ist aber halt gar nicht so.

00:15:02: Genau also die kommen irgendwann an dem Punkt wo sie sagen Sie möchten es alleine?

00:15:06: Sie können es alleine nicht weiter ja nicht weiter umsetzen oder sie möchten's auch nicht, weil es geht einfach viel schneller wenn wir das zusammen machen.

00:15:15: Wobei schneller Ordnung dauert immer länger als man denkt Weil es ist eben nicht was schnell in dem Her ist, wenn sich das über die Jahre angesammelt hat.

00:15:25: Die Sachen sind nicht von heute auf morgen bis zu Hause gekommen und somit können sie auch nicht von heut auf morgen gehen sondern auch das ist ein Prozess im Sinne von ich sortiere aus Ich beschäftige mich damit aber tatsächlich dann auch jedes Teil wieder an den passenden Platz machen außerhalb dem Haus ist genau so aufwendig.

00:15:49: Du hast Leidenschaft bei dem Thema und du bist sehr schnell in dem Thema.

00:15:53: Ich würde gerne nur noch mal kurz zurückspulen, die Kunden rufen bei dir an.

00:15:58: Die haben ein Bedürfnis, sie haben den Leidensdruck dass die Unordnung oder das was ICA auslernen zu vieles.

00:16:05: jetzt brauchen Sie dich.

00:16:07: Wie beginnt jetzt so eine Arbeit mit ihr?

00:16:09: Du kommst ja nicht dahin um.

00:16:10: plötzlich fallen die großen Entscheidungen an.

00:16:13: wie darf ich mir das vorstellen?

00:16:14: wie passiert es in der Praxis?

00:16:17: Also wir sind jetzt mal bei meinen Kunden, mit denen ich vor Ort arbeite.

00:16:21: Das ist auch nochmal ein Unterschied.

00:16:22: Ich arbeite auch online aber jetzt bleiben wir mal ganz klassisch vor Ort.

00:16:26: Dann gibt es eben dieses eine Erstgespräch am Telefon und dann vereinbaren wir in Terminen Und dann gehe ich hin und dann zeigen mir meine Kunden die Bereiche um die es geht.

00:16:37: manche zeigen mir Schonmal das ganze Haus manche zeigen mir einfach nur einen Raum mit dem sie starten möchten irgendwie beim nächsten Termin oder am Ende, ja jetzt kann ich hier noch den anderen Raum zeigen.

00:16:49: Also genau also ich gucke einfach nur das an was mir gezeigt wird.

00:16:55: und ja manchmal ist das ein Raum, manchmal ist es vielleicht einen Stock weg wie auch immer und dann entscheiden wir gemeinsam wo wir starten.

00:17:05: Das ist oft schon klar...

00:17:06: Also muss Vertrauen auch wachsen?

00:17:08: Genau!

00:17:08: Also am Telefon ist schon klar gehts jetzt eher ums Arbeitszimmer, geht's jetzt hauptsächlich um die Papierunterlagen.

00:17:15: Natürlich gibt es in eine Richtung.

00:17:17: Manchmal sind's aber auch mehrere Räume, dann schauen wir uns die an und dann entscheiden wir einfach gemeinsam wo wir starten.

00:17:23: und dann sage ich immer da ist mir wichtig einfach loszulegen gar nicht jetzt in der Theorie groß zu planen weil eigentlich aus verschiedenen Sachen einmal die Herausforderung kann jemand leicht aussortieren oder nicht?

00:17:36: das zeigt sich beim Umsetzen.

00:17:43: Ja, was ist der nächste sinnvolle Schritt?

00:17:46: Machen wir da weiter oder sortieren wir lieber den Schrank.

00:17:49: Oder in welchem Tempo gehen wir vor?

00:17:51: Also deshalb geht es bei mir viel ums Umsetzen.

00:17:55: also gar nicht jetzt um irgendwie großen Plan zu machen sondern Der Weg zeigt sich beim Gehen Genau.

00:18:02: und dann starten wir Und schaffen Ordnung!

00:18:13: eine Stapel nach dem anderen auf dem Schreibtisch oder im Regal oder im Schrank anzugehen.

00:18:19: Woran scheitern die meisten?

00:18:21: Oder wo merkst du, da ist es jetzt wichtig dass die Tanja sie begleitet, dass sie dabei ist?

00:18:27: Also einmal ist das Aussortieren ja ein großes Thema und wenn wir zusammen Ordnung schaffen können sich meine Kunden auf das aussortieren konzentrieren und müssen nicht so viele andere Schritte dazugehören also vorsortieren oder eben Entscheidungen treffen, wo wir was zwischen lagern oder so.

00:18:45: Das müssen die ja nicht machen, sondern die können sich mal wirklich auf das aussortieren, auf das konzentrieren.

00:18:51: und dann ist es halt auch so dass wir einen halben Tag und ein ganzen Tag zusammenarbeiten.

00:18:58: also das heißt der Fokus liegt mal so auf Ordnung was im Alltag sonst eigentlich nicht ist.

00:19:03: Also sonst ist ja immer etwas anderes kommt dazwischen

00:19:09: konzentriert Zeit in dem Moment, wo du sie begleitest und dann hat das ein Fokus.

00:19:14: Ja, es hat eine Aufmerksamkeit.

00:19:19: Kannst du sagen was die größten Hürden für die Menschen sind, die du dann ja ganz anders wahrnimmst als die Menschen selbst?

00:19:27: Also du hast dir wahrscheinlich auch durch deine jetzt was in das zwölf oder vierzehn Jahre Erfahrung und Expertise mit diesen Kunden einen Gefühl dafür, wo sind diese Probleme die immer wieder auftauchen in der Zusammenarbeit.

00:19:42: Also nicht zu dir hin, sondern was sind die Probleme, die die Menschen quasi in sich haben mit dem Aufräum, mit dem Aussortieren oder Fragestellungen?

00:19:55: Ich glaube da gibt es nicht das eine Thema, sondern ich hatte ja gerade schon gesagt dass aussortieren ist ein Punkt.

00:20:03: Es ist so viel.

00:20:04: also die Zeit fehlt sich damit zu beschäftigen und Ja, im Kern geht's um für alles den passenden Platz zu finden.

00:20:12: Und manchmal ist halt einfach ein Raum auch zu voll und dann weiß man gar nicht oder viele Sachen können ich zugeordnet werden?

00:20:20: Ich sag auch gerne Hosen ganz normal in Kleiderschrank, Besteck in die Besteckschublade.

00:20:26: aber mein Lieblingszimmer ist ja das Arbeitszimmer und da gibt es viele Sachen, die halt nicht so eindeutig sind.

00:20:31: Die halt einfach in mir kleine Teile und dann weiss man gar nich wo ist denn überhaupt der Platz aufzutröseln, nach verschiedenen Kriterien.

00:20:43: und genau das ist schon auch eine Herausforderung.

00:20:45: Und ich finde es immer ein Unterschied zwischen Ordnung schaffen und Ordnung halten.

00:20:52: Ordnung Halten geht halt viel leichter wenn alles einen Platz hat, wenn der Platz leicht zugänglich ist.

00:21:00: Man weiß wohin man das noch mal legt oder abheftet oder abspeichert auf dem Computer.

00:21:07: Warum ich die Frage gestellt habe hat folgende Bewandten ist im Coaching erlebe es immer wieder das Menschen zu mir sagen, Ich hab.

00:21:14: Das und das Problem.

00:21:15: nehmen wir mal ein Unternehmer K dessen Finanzen ihm in dem Unternehmen um die Ohren fliegen und Es geht schlussendlich darum auch zu gucken welche Produkte werden vom Kunden bestellt?

00:21:26: Und wie werden die im Unternehmen Prozessmäßig abgearbeitet.

00:21:32: Also welche Relevanz hat es für welchen Mitarbeiter, wie geht die Ortauftragsnabe dann weiter und so weiter?

00:21:39: Und das führt ja auch immer wieder zu Dingen, die ich sehe und der Kunde noch nicht sieht.

00:21:47: Das kann man auf alle möglichen anderen Themen ja auch privat umwünszen für sich.

00:21:53: Dann kommt folgendes in dem Moment wo ich anspreche... höre ich von vielen Kunden, ja aber das geht aus dem und dem Grund nicht.

00:22:01: Das habe ich alle schon versucht.

00:22:02: Es war immer schon ein Problem.

00:22:05: Immer.

00:22:05: übrigens ist es so eine Frage.

00:22:07: War das wirklich immer schon oder ist es nur in der Wahrnehmung immer?

00:22:11: Und an ganz vielen anderen Stellen hätten sich die Mitarbeiter oder eher selbstes gewünscht.

00:22:17: Als ich für mich reduziert hab, habe ich mich an diese Kunden auch wieder erinnert.

00:22:23: Und zwar war ich in einem Haus wohnend noch vor zehn Jahren.

00:22:27: Anschließend kam eine Trennung bei mir und das Haus, ich alleine mit zwei Hunden.

00:22:33: Das war einfach viel zu groß!

00:22:35: Und ich wusste hier will ich irgendwann raus.

00:22:36: mein Traum war Ich möchte mit dem Wohnmobil und das ist ja was du glaube ich nachvollziehen kannst ihr habt auch ein Wohnmobil?

00:22:43: Ich möchte ne Tour machen Ja aber wenn ich ne Tour mache wollte ich das Haus nicht behalten.

00:22:47: Ich wollte vorher zusperren und wusste noch nicht wo ich anschließend lande.

00:22:51: Und jetzt mach mal aus einem Haus mit Keller zwei Geschossen oben drüber plus noch ein Geschoss, wo eine Firma drin war.

00:22:59: Also meine.

00:23:01: Untengarten, wo auch nochmal das eine oder andere im Schuppen steht und ähnliches sortiert das Mal und macht da ne Ordnung rein damit es anschließend in einen Wohnmobil mit Anhänger passt und vielleicht nur wenige Sachen noch irgendwo untergestellt werden.

00:23:16: Ich brauchte alleine an meinem Kleiderschrank und da bin ich noch lange nicht bei Ordnern in der Firma mit der Frage, was muss ich aufheben?

00:23:23: Was will ich auf heben.

00:23:24: Was brauche ich vielleicht noch?

00:23:26: Alleine beim Kleidersschrank brauchte ich bestimmt zwei Monate.

00:23:30: Ich habe verschiedene Sachen dreimal in die Hand genommen von rechts nach links gelegt wieder anders sortiert um die Fragen für mich zu klären, was brauche ohne zu reduzieren, war nicht möglich an der Stelle.

00:23:47: Und ich hab mich an die Kunden erinnert.

00:23:48: deswegen weil in mir drin immer wieder diese kleine Stimme loslaut wurde dieser kleine Patrick zu mir gerufen hat Ja aber das ging ja noch nie so.

00:23:56: du brauchst es schon immer fünf Jeans Du brauchst sie auch eine Auswahl an Hemden Du brauchtest schon immer mehrere Tickets.

00:24:04: was wäre denn wenn du wieder den und den Sport machst Den ich schon seit Jahre nicht mehr praktiziert habe?

00:24:09: zum Beispiel Ist das was, was du bei deinen Kunden ähnlich erlebst?

00:24:14: Dass die ... Bei Entscheidungen sich am Anfang noch schwerer tun?

00:24:18: und wie hilfst Du ihnen dann auf dem Weg damit auch leicht da klarzukommen?

00:24:23: oder gibt's da Zwischensteps, die du einbauen kannst.

00:24:26: Also letztendlich ist es einfach im Prozess Und dass ist einfach schon mal dieses ich gehe los.

00:24:32: Dann sind sie ja auch bereit meine Kunden diesen Weg zu gehen Auch wenn er zwischendrin Hürden sind oder es unbequem ist.

00:24:39: Und das Beispiel, was du gerade gesagt hast ist natürlich ideal.

00:24:45: Was ist das?

00:24:46: warum?

00:24:47: In dem Fall war ja dieses Ich will mit dem Wohnmobil auf Reisen gehen oder eine längere Tour machen oder wie auch immer und dann ist es viel einfacher noch als wenn man sagt Man bleibt in dem Haus und eigentlich ist gar nicht... Ist das jetzt egal ob jetzt da zehn Händen hängen oder wie auch immer.

00:25:08: Also wenn so ein Warum dahinter ist, in Idealfall noch positiv dann ist das leichter.

00:25:13: aber Das ist ein Prozess und das ist jetzt auch was ich glaube es ist eine Einstellung.

00:25:19: Wenn man einmal sich mit dem Thema Ordnung beschäftigt Dann ist das nicht so.

00:25:24: ja Jetzt ist mal ordentlich Und in einem Jahr Ist wieder so Unordnung.

00:25:28: Sondern Es ist dann einfach so dieses Wie ich gerade zu mir gesagt habe Ich reduziere den Eingang Irgendwann weniger auch die Kleidung.

00:25:38: Und dann gibt es halt verschiedene, ja ich nenn's Entscheidungshilfen wo man einfach guckt mit welcher kann man am besten welche passt am besten wenn ich einfach sage Ich will so und so viel Prozent reduzieren Wenn ich sag okay ich will jetzt einfach eine Zahl fünfzig Prozent reduziert und bei jedem sag' ich aber das noch brauche ich weil ich das Dann passt das nicht zusammen und da darf man nochmal gucken warum will mal denn reduzieren?

00:26:04: Und dann gibt es auch kein richtig oder falsch was reduziert wird.

00:26:07: Der eine hat mehr Kleidung, der andere hat mehr Bücher, der anderen hat mehr Sachen in der Küche, der Andere hat mehr Papier unterlagen wie die andere.

00:26:13: also da gibt's dann auch keinen richtig oder falsch sondern einfach nur für sich dass ja selber die Klarheit zu bekommen nach und nach und die kommt mit der Umsetzung.

00:26:29: Das ist gerade zwei Punkte erwähnt, die ich auch aus dem Coaching für innere Ordnung kenne.

00:26:35: Du hattest gerade davon gesprochen, wenn du dein Warum kennst dann ist es leichter loszugehen und die Dinge zu entscheiden an dieser Maßgabe.

00:26:44: Weil ich immer wieder erlebe Menschen kommen erst in die Puschen und tun irgendwas Wenn sie den Druck spüren oder eben wissen warum Sie es tun müssen und dadurch ein Druck entsteht.

00:26:55: Also wenn ich irgendwie die Unterlagen für meine Kunden nicht mehr finde im Büro Dann wird der Leidensdruck irgendwann so groß dass sich sage Mist Jetzt muss ich endlich in die Puschen kommen.

00:27:07: Aber das ist ja, dass an das die Menschen sich vielleicht noch mal leicht erinnern wenn du sie immer wieder fragst warum willst du es tun und warum ist dir das wichtig?

00:27:17: Und darauf aufbauen kann man andere Fragen leichter entscheiden und Du hattest von Klarheit gesprochen, die Deine Entsteht.

00:27:26: jetzt begleitest du die Menschen ja über eine längere Zeit also mindestens diesen Tag oft hier auch länger.

00:27:32: merkst du, Irgendwie sich einfacher tun mit Sortieren, mit Aussortieren vielleicht auch mit wegwerfen.

00:27:39: Dass da die Klarheit auch in den Menschen wächst mit der Zeit?

00:27:45: Ja.

00:27:48: Merkst du deine... Also an was merkst du die Veränderung jetzt außer beim Ordnung machen?

00:27:53: Merkest du dir auch irgendwie in dem Menschen das es über das Ordnungsmachen hinausgeht?

00:28:00: Ich hatte jetzt eine Kundin ganz konkret gefragt und die hat auch gesagt durch die äußere Ordnung wird das Innere auf einmal viel klarer.

00:28:08: Also das ist einfach, es hängt zusammen.

00:28:15: Ja also weil ich glaube jetzt sind wir ein bisschen bei den Aufgaben wenn alles unsichtbar im Kopf ist dann kann ja da gar keine Klarheit sein während man das alles irgendwie aufschreibt und sortieren kann Dann kommt der einfach automatisch die Klarheit rein.

00:28:39: Ist das auch eine der Methoden, die du anwendest für die äußere Ordnung Klarheit zu schaffen?

00:28:45: Dem du eine Struktur auch mal auf einem Platt aufpinselst.

00:28:48: Also sprich was für ein Ordnungsbau möchtest du gerne im Computer haben?

00:28:53: oder wie möchtes du gern ... Weiß nicht, ne?

00:28:58: Ordnung schaffen eben im Raum XY oder im Haus.

00:29:05: Also dieses Niederschreiben ist das eine Methode, die da auch für die Äußereordnung hilft.

00:29:11: also Ja, ich schreibe schon auf.

00:29:14: Aber bei der äußeren Ordnung mache ich keinen Plan vorher sondern wir setzen uns um und dann sehen wir das.

00:29:20: Bei den Aufgaben geht es ganz viel ums Aufschreiben Um die Aufgabe in dem Sinn sichtbar zu machen Und dann kann man die auch sortieren und aussortieren.

00:29:34: Das heißt, es gibt Menschen die nicht nur wegen der äußeren Ordnung also wo räumen ich was hin und wie gestalte Ich die Struktur beim Aufräumen zu dir kommen sondern auch weil sie sagen.

00:29:44: Ich bin überfordert mit den to dosen Aufgaben dich zur erledigen habe

00:29:48: Genau weil das spielt ihr dann mit rein wenn zum ordentlichem Arbeitszimmer geht.

00:29:53: Dann braucht's einen Platz Also ein Platz für neue Aufgaben einfach mal schnell raus aus dem Kopf aufschreiben Ein Platz für wiederkehrende Aufgaben Und dass ist Also ich übersetze es dann immer in die Ordnung, in den Gegenstellen, die man sieht und da hat man ja einen Schrank.

00:30:16: Egal ob der jetzt ordentlich ist oder nicht oder ob der viel drin ist oder noch nicht aber ich habe einen Platz und oft hat man so für diese Aufgaben gar keinen Platz.

00:30:24: also sie sind ganz oft wirklich nur im Kopf oder wenn das doch zu viel ist verteilt an verschiedenen Stellen mal in der Notizen App, mal irgendwo einfach auf dem Desktop.

00:30:36: Mal in irgendeiner App wo man versucht gemacht hat und da geht es halt einfach drum.

00:30:44: ja wo ist der eine Platz einen zentraler Platz für diese Aufgaben?

00:30:48: Und auch wenn er dann digital ist und nicht greifbar wird dabei da halt dann eben auch sichtbar.

00:30:55: Ja du sagst das gerade digital.

00:30:58: Wie viel ist denn Präsenzordnung, wie viel ist digitale Ordnung?

00:31:02: oder muss das auf beiden Seiten gerade etwas Arbeit angeht?

00:31:06: was du sagtest ja viele sind selbstständig unternehmer und Unternehmerinnen die zu dir kommen.

00:31:11: Muss es auf beiden seiten auch gemeinsam bearbeitet werden.

00:31:15: also der Anfang isst die Gegenstände dann geht's zum Papier Und danach kommt das Digitale.

00:31:22: Das ist zumindest meine Vorgehensweise, ich denke manche Ordnungsexperten sind vielleicht auch das digitale Spezialisiert.

00:31:28: bei mir ist es aber eher dieses, es ist noch viel Papier da trotz Digitalisierung trotz KI.

00:31:34: das Papier ist da hat auch eine Daseinsberechtigung.

00:31:37: in meinen Augen und selbst wenn man digitaler wird ist das alte Papier einfach trotzdem noch da und darf irgendwann auch durchgeschaut werden.

00:31:48: Genau, das ist so mein Schritt.

00:31:49: Gegenstände.

00:31:51: Papier Digitales.

00:31:55: Wie ist es digital?

00:31:58: Trauen sich die Menschen die Dinge auch zu digitalisieren, die sie sonst im Papier vielleicht nicht mehr finden würden weil's zu viel ist?

00:32:07: oder Ist dann die Hemmschwelle noch zu groß?

00:32:09: ich frag deswegen bei mir inzwischen alles digitalisiert.

00:32:13: Ich habe den letzten Ordner vor einer Woche tatsächlich weggeschmissen, weil er digitalisiert war und das Papier vernichtet.

00:32:20: Der Ordner war leer.

00:32:22: Ich hab Papier im Grunde nur noch in Büchern oder Fotoalben die so alt sind dass ich keine digitalen Pondants hab.

00:32:30: Und ganz ehrlich ist es mir auch zu viel Mühe machen würde für die wenigen Male wo ich meinem Leben in diese Alpen gucke Diese Fotos alle abzufotografieren.

00:32:36: Das braucht viel zu lange Zeit aber Sowohl in der Firma als auch privat, keine Ordner mehr mit irgendwelchen Verträgen oder Ähnliches.

00:32:46: Klar war die Not weil ich ja ins Wohnmobil ziehen wollte und vier Jahre auch da drin gewohnt habe Und diese Ordnung für mich jetzt auch fortsetzen möchte um eine gewisse Flexibilität auch halten zu können.

00:32:56: für mich Aber Ich erlebe es immer wieder das Menschen zu mir sagen Das könnten sie nicht.

00:33:02: Die brauchen Unterlagen im Ordner Auch wenn Sie nie reingucken.

00:33:07: Wie erlebst du das?

00:33:09: Also das ist ganz, ganz individuell.

00:33:10: Ordnung ist individuell und auch das ist nicht meine Zielgruppe dass ich sage es geht darum ganz viel einzuscannen.

00:33:17: tatsächlich biete sich das in dem Sinn nicht an und das ist auch gar nicht die Frage also sondern uns selbst habe Ich auch meine Sachen nicht eingescannt obwohl ich sage ich bin sehr digital aber digital im Sinne von Die sachen die dann schon von Anfang an digital sind.

00:33:39: Und ja, es gibt natürlich die Möglichkeit auch da ist wieder dein warum wirklich zu sagen ich gehe.

00:33:47: Ich wohne im Wohnmobil oder bin lange im Wohn- mobil und oft auf Reisen und nehme die Sachen mit dann ist das ein ganz anderer Ansatz als wie wenn das einfach in Papier da ist.

00:33:59: viel wichtiger finde ich da dieses bevor es digitalisiert wird auszusortieren und zu ordnen.

00:34:06: Weil wenn ich einfach nur sage, so wie die Ordner im Schrank stehen.

00:34:09: Ich digitalisier sie dann ist es einfach nur... Dann ist die Unordnung einfach nicht mehr in Papierform da sondern in digitaler Form.

00:34:17: und genau also ist der erste Schritt eigentlich die Papierunterlagen durchzuschauen jedes Teil einzelne die Hand zu nehmen, zu schauen was kann weg?

00:34:27: Und dann eben das zu digitalisieren wenn einem das wichtig ist.

00:34:31: und dann ist auch wieder die Frage digitalisiert man um die Papiers unterladen wegzuwerfen oder digitalisiert man, damit man schneller darauf zugreifen kann von unterwegs draufzugreifen und hat aber trotzdem noch mal die Papierunterlagen.

00:34:45: Also das ist ja auch nur weil ich digitalisiere heißt es nicht automatisch, dass sich die Papiers Unterlagen entsorgen

00:34:53: muss.

00:34:54: Muss nicht sein!

00:34:54: Aber was ich jetzt gerade raushöre und das ist ein spannender Weg glaube ich auch für deine Kunden auf jeden Fall habe ichs auch bei mir so erlebt immer wieder alles durch zu gucken was im Ordner was ich tatsächlich festgestellt habe ist, und Ordnung war mir immer schon irgendwie wichtig.

00:35:11: Ich kann nicht kreativ sein oder Dinge ordentlich machen, mir Gedanken zu haben über eine neue Struktur für einen Kunden oder für mich machen, wenn ich nicht in Ordnung auch optisch um mich herum hab.

00:35:21: Und trotzdem habe ich in meinen Ordnern festgestellt, dass sich über zehn Jahre zum Beispiel bei einem Rentenversicherungsvertrag zehn Schreiben hatte die jedes Jahr kommen, die im Grunde aufeinander aufbauen wo das letzte Schreiben alle anderen ersetzt hat Ja.

00:35:38: Und die Ordner werden dick und dick, wenn ich das jetzt einfach nur skenne ohne zu gucken was kann ich löschen zwischendurch?

00:35:45: Dann werde ich ja irgendwann mal her und finde auch nichts mehr egal ob Papier oder digital ist.

00:35:50: Ja genau richtig!

00:35:51: Das ist dieses Bewusste.

00:35:53: nicht einfach alles was mit der Post kommt ist selbstverständlich sondern beim Eingang zu filtern zu gucken.

00:35:59: brauche ich das wirklich ja oder nein?

00:36:01: manches kann direkt weg manches Kann direkt weg wenn man das bewusst selber durchliest.

00:36:07: Manches kann direkt weg, wenn man sich damit mal beschäftigt hat und sagt was ist mir wichtig?

00:36:12: Was ich aufhebe und dann ist es sehr viel weniger.

00:36:18: Und das Gleiche geht's.

00:36:20: wir reden im Moment von Digitalisierung Papier zu digital.

00:36:23: aber die ganzen Emails die kommen da ist genau das gleiche.

00:36:27: Ich kann einfach sagen oder viele machen das automatisch.

00:36:31: Ich heb jede E-Mail auf weil es ist ja eine E-mail.

00:36:40: Wenn ich die Information nicht per E-Mail bekommen hätte, sondern per Telefon hätt' ich auch keinen Nachweis.

00:36:45: Also sage ich, die E-mail hat überhaupt kein Wert.

00:36:47: das ist einfach nur eine andere Art der Kommunikation wie jetzt... Ich rufe jemand an und dann ist es gar nicht dieses.

00:36:54: alle E-mails müssen aufgehoben werden Sondern fast alle E‑mails können aussortiert werden.

00:36:59: Und da ist es gleich hier wie mit dem Papier einfach zu sagen Ist das ne wichtige Information?

00:37:04: Brauche ich die?

00:37:05: Muss ich dir aufheben weil es eine Rechnung ist, will ich sie aufheben.

00:37:09: Weil es eine schöne E-Mail ist?

00:37:11: oder ist das einfach nur ne kurze Information?

00:37:14: Die ja damit muss man sich einmal bewusst beschäftigen und so sagen die Regel ist nicht alle Emails aufzunehmen sondern nur die mehr wichtig sind.

00:37:24: genau und desgleiches mit allen Informationen die digital sind also jede Indem vor die man liest, denkt man ich könnte sie mal brauchen.

00:37:33: Das war auch für mich dann dieses.

00:37:35: ich hatte vorher erzählt mit Gegenständen reduzieren und der Computer sieht von außen immer ordentlich aus.

00:37:45: Und früher ist man einfach in den Arbeitszimmer reingekommen.

00:37:50: da war ganz viel Papier unterlagen hat man gesehen oder es viel zu tun.

00:37:53: jetzt ist es einfach nur ein kleines Endgerät ein kleiner Laptop ein kleiner Handy und die Unordnung ist unsichtbar.

00:37:59: aber für die Menschen ist es immer noch belastend, wenn man den Computer aufmacht und man weiß, man findet nix.

00:38:05: Und deshalb ist das eigentlich aus Ordnungssicht das Gleiche ob ich Gegenstände ordne Papier oder irgendwie digital und auch da geht's ums reduzieren und dieses bewusst machen muss sich jede Empfehlung jede E-Mail jeden Post, wo ich sage hey der ist interessant muss sich das aufheben?

00:38:30: oder kann ich auch nicht da zu sagen Ich reduziere und genauso mit Fotos.

00:38:35: Das ist alles leichter gesagt als getan aber unendlich viele digitale Fotos Auch dafür sich dann zu sagen Welche Fotos will ich wirklich aufhebe?

00:38:46: Und wie gehe ich damit um?

00:38:48: also Das ist nicht so einfach und da gibt es auch kein richtig oder falsch.

00:38:52: dass darf jeder für sich rausfinden.

00:38:54: weil ich würde jetzt nicht sagen Ja, im Urlaub macht man halt nur noch so wie früher irgendwie thirty-six Fotos und dann ist der Film voll.

00:39:01: Sondern das hat ja auch was Besonderes... Also man sagt ja wenn man Fotos macht nimmt man den Moment anders wahr.

00:39:12: Deshalb würde ich jetzt nie sagen mach keine Fotos aber danach wieder die Frage sortiert man vielleicht doch nochmal aus.

00:39:20: oder weil Fotos werden immer mehr wenn man nicht aussortiert.

00:39:24: also es geht ja über Jahre Ja.

00:39:30: Und irgendwann guckst du nicht mehr rein, weil es dich erschlägt wenn du's aufmachen würdest?

00:39:35: Ja und irgendwann kommt ja auch das Thema was ist, wenn die nicht gesichert sind, was haben sie dann für ein Wert?

00:39:40: also wenn man sich da nicht drum kümmert okay die sind in der Cloud oder die sind eben noch mal doppelt gesichern was ist wenn das Gerät kaputt geht verloren geht wie auch immer?

00:39:49: Ist das dann schlimm?

00:39:51: Oder sagt man auch echt egal?

00:39:52: und abhängig davon kann man dann wieder entscheiden Sind mir die wichtig?

00:39:57: und je wichtiger mir die sind, je mehr ich sie doppelt speicher.

00:40:02: Das ist so.

00:40:02: ein größerer Unterschied ist wenn das jedes Jahr mehr megabyte gigabyte terabyte dazu kommen.

00:40:09: ja ob ich alle paar jahre eine neue festplatte zusätzlich kaufen muss und irgendwann die anzahl der festplatten wächst ähnlich wie bücher im regal

00:40:17: und nicht nur die anzahl der fest platten auch die Die verwaltung jeder gegenstand da verwaltet werden und die festplaten wären irgendwann auch alt Dann haben die auch irgendwie keinen Wert mehr.

00:40:28: Wenn man jetzt eine CD gebrannt hat, ist immer die Frage kann ich die noch abspielen?

00:40:33: Was ja also das

00:40:35: Ordnungsliebhaber was Daten angeht habe mir regelmäßig CDs gebrannt.

00:40:39: Habt ihr alle in so Ordner Mappen rein gemacht.

00:40:41: Das heißt nur den vier Ordner mit Klassichthüllen wo vier DVD oder CDs zusammen reinkommen.

00:40:48: Das waren mehrere Ordner irgendwann an Datenmaterial um festzustellen, dass nach einigen Jahren als ich das alles sortieren wollte, dass keine einzige dieser CDs und DVDs mehr lesbar war.

00:41:00: Es war alles futsch!

00:41:03: Und wie hat sich das angefüllt?

00:41:05: Also

00:41:06: es war zu einer Zeit, da ich schon viel aufgeräumt habe und Klarheit in mir drin hatte und sowieso schon vieles weggeschmissen hatte.

00:41:13: Das heißt der Prozess war einfacher für mich aber... ...das war tatsächlich so einen kurzen Moment von Schade.

00:41:21: Was mir aber geholfen hat auf dem Weg ist, die Buddhisten sprechen von Anhaftung.

00:41:25: Also hafte ich an was materiellem und was im Grunde nicht in mir ist.

00:41:33: Und alle diese Informationen hat sich für mich die Frage gestellt, ja für wen haben sie dann überhaupt noch eine Relevanz?

00:41:39: Weil ich habe sie ja in mir abgespeichert!

00:41:42: Ich weiß, wie das damals auf den Bildern ausgesehen hat.

00:41:44: Wie die Artikel geklungen haben, die ich geschrieben habe zum Beispiel.

00:41:47: Es ging vor allem um Fotos und Texte.

00:41:51: aber wem will ich es denn erzählen?

00:41:53: Und wenn ich jemandem erzähle was für eine Relevanz hat das denn für jemanden was ich vor zwanzig Jahren gedacht oder gesehen hab?

00:42:00: ganz ehrlich es will ja selbst meine Bilder von der Wohnmobil-Tour kaum jemand sehen!

00:42:07: Ich gucke sie mir ab und zu an und ich glaube wir überschätzen ganz oft Was wir ihn uns drin auch abgespeichert haben und was für eine Relevanz die Dinge wirklich haben.

00:42:19: Also ich habe einen Partner umgelegt, der hat ordnerweise Fotos.

00:42:24: Er guckt sich die ab und zu noch an weil er hat nichts digital sondern ausgedruckt.

00:42:28: Der macht digitale Fotos, druckt sich die aus in ein Album.

00:42:32: Weil das hebt er dann auf!

00:42:35: Und sich davon zu trennen heißt für ihn... Er trennt sich von einem Stück seiner Geschichte, weil er sich auch ein Stückchen darüber definiert was er fotografiert hat.

00:42:46: Das ist etwas ganz anderes wie bei mir wo ich für mich kein Gefühl an diesen Gegenständen hatte und dann war es relativ leicht auch mit nem kleinen Tränchen im Auge zu sagen so Häkchen dran muss ich mich nicht mehr drum kümmern.

00:43:03: Wie ist das denn bei den Emails?

00:43:05: Der eine oder andere erkennt sich jetzt glaube ich beim Zuhören wieder und sagt, oh ja mein E-Mail Postfach hat auch irgendwie tausend, zweitausend oder viel mehr Emails drin.

00:43:14: Man blickt ja irgendwann gar nicht mehr durch.

00:43:16: also wenn ich bei drei Tausend Emails Ordnung schaffen möchte bin ich in der Woche beschäftigt und habe nichts gemacht außer Ordnung oder gelöscht.

00:43:23: Was empfiehlst du denn den Menschen jetzt wie sie vorgehen sollen?

00:43:29: Geht es richtig praktisch, so ein E-Mail Postfach aufzuräumen und zu sortieren?

00:43:39: Also auch da gibt's verschiedene Ansätze.

00:43:42: Ich fange jetzt einfach mal an wenn man bevor man Ordnung schafft, einfach dieses Eingang reduzieren – auch bei den E-mails.

00:43:49: Ja aber ich habe jetzt schon mal einen E-mail Postfach was aus allen Nähten platzt der Speicher mir kurz vor knapp ist.

00:43:57: Und was mache ich denn mit den Zehntausend Emails die ich da drin hab?

00:44:02: Ja, im Grunde durchschauen und entscheiden was kann weg um was nicht.

00:44:06: Okay!

00:44:09: Und jetzt kommen wir zum

00:44:11: K.I.,

00:44:12: kann es da noch ins Spiel kommen?

00:44:13: Weil natürlich kann man sagen hey heutzutage finde ich alles viel leichter aber da ist einfach trotzdem mein Ansatz je weniger da ist.

00:44:22: auch wenn man schnell findet das so einfacher ist es einfach.

00:44:25: also von daher finde ich ordnung fängt mit aussortieren an dass man bei dem es geht nicht schnell.

00:44:36: Also schnell geht, wenn ich einfach sage... also ich lösche alle Mails.

00:44:41: Aber ansonsten ist das erstmal anzufangen die eindeutig weg können.

00:44:46: und ja, wenn man alle löscht, ist es viel einfacher als wenn man sagt Ich muss erst alle durchschauen und gucken welche sind wichtig und welche nicht?

00:44:55: Und ich würde dann die bleiben erstmal gar nicht sortieren sondern nur mich drauf fokussieren, was kann weg und was bleibt.

00:45:08: Und erst wenn dann aus den Zehntausend viel wie weniger geworden ist, dann kann man sich damit beschäftigen.

00:45:15: ja wieso tier ich es denn?

00:45:17: Wie wichtig ist mir das einordnen oder wie oft traurig.

00:45:21: e-mails.

00:45:21: also ich meine dass auch in riesen thema das kommt jetzt auch wieder darauf an.

00:45:24: ist das privat oder beruflich?

00:45:28: Ja aber auch da ist mein erfahrung nicht jede email muss aufgehoben werden.

00:45:34: Ja und ich glaube sogar, dass jetzt wieder nur meine persönliche Erfahrung wirklich auch interessieren wie das bei dir und deinen Kunden ist.

00:45:45: mit jeder Entscheidung die ich getroffen habe den wegzuschmeißen, mit jeder entscheidung die E-Mail loszulassen zu löschen Ordner wegzu schmeißen ist es leichter gefallen zukünftig.

00:45:54: Das heißt Auch hier wieder das Gleiche, was bei allen Prozessen im Leben glaube ich Gültigkeit hat.

00:46:02: Wenn du dich auf den Weg begibst und den ersten Schritt machst und du eine kleine Belohnung in dir drin spürst wow!

00:46:07: Das habe ich ja entschieden, das hab' ich jetzt sortiert dann beflügelt dass dein Selbstbewusstsein, deinen Bewusstsein dir selbst gegenüber bringt wieder den Mut für weiter zu machen.

00:46:17: Und die nächste Entscheidung fällt dir leichter wenn du dreimal etwas weggeschmissen hast oder auf Löschen gedrückt hast.

00:46:22: Ist diese Hemmschwelle in die E-Mails zu löschen nicht mehr so groß wie am Anfang?

00:46:27: Wie ist das bei deinen Kunden auch so eine Erfahrung.

00:46:30: Also da geht es um dieses Bewusstmachen, also einfach wieder dieses... Bleiben wir jetzt bei den E-mails.

00:46:37: oder welche E-mail hab ich denn?

00:46:38: Also einmal dieses Bewust machen!

00:46:39: Ich habe nicht zehntausend E-MAILS sondern welche hab' ich denn?

00:46:43: und dann diese Klarheit reinzubekommen wenn man sich damit beschäftigt, welche E‑mails sind mir denn wichtig?

00:46:50: und daraus ergeben sich dann Regeln.

00:46:53: Und nach diesen Regeln kann man dann arbeiten, dass man eben sagt die Werbung im Briefkasten in Papierform kommt weg und genauso flächende E-Mails.

00:47:07: Das finde ich auch wieder bei Ordnung... Es gibt ja überall Regeln also Verkehrsregeln, die lernt man sogar noch in der Fahrschule und bei Ordnungen darf man sich die Regeln halt selber schaffen Erschaffen selber festlegen und das ist ich finde es total cool.

00:47:29: Aber das war auch eine Herausforderung, weil man lernt alles in der Schule also überhaupt in der schule aber dann gibt's Fahrschule Und wenn man Sprache lernen bei Ordnung ist das irgendwie so.

00:47:42: ja dass müsste man können einfach so Und genau, aber auch da darf man Regeln machen und die kann man sich selber festlegen.

00:47:51: Genau das finde ich ist was du gerade gesagt hast.

00:47:53: irgendwann fällt es leichter weil man dann für sich diese Klarheit hat diese Regeln ohne dass das jetzt irgendwie negativ ist.

00:48:02: Manche sagen auch regeln sind vielleicht negativ Aber die bringen einfach der Klarheit und dann muss man nicht jede Entscheidung neu treffen sondern Es ist einfach klar Was aufgehoben werden muss und was nicht.

00:48:16: Und das Gleiche kann man auch auf Fotos übertragen.

00:48:19: Dass man sagt, man hat vielleicht zwanzig Bilder gemacht von einer Situation und das perfekte zu haben.

00:48:23: Man sagt gut davon werden fünfzehn schon mal gelöscht.

00:48:29: Da hat man immer noch fünf.

00:48:34: Ich versuche mich nochmal zu erinnern an all das was ich jetzt von dir gelernt habe in den letzten drei Viertelstunden einfach anzufangen Mit dem ersten Schritt einfach mal loszulegen und dann im Laufe des Prozesses festzustellen, was ich als nächstes mache.

00:48:48: Und was ich daraus lerne?

00:48:50: Mich zu trennen von Dingen auch den Mut haben Dinge loszulassen und bewusst zu entscheiden, was sich wegschmeiße, weggebe verschenke etc.

00:48:59: Sowohl im physischen also auch im digitalen Bereich, zuletzt sprachst du jetzt über E-Mails und auch Regeln aufzustellen.

00:49:07: Demnach wie gehe ich zukünftig mit den Dingen um Wie halte ich meine Ordnung und wie gehe ich mit dem, um was dazukommt?

00:49:14: Oder du hast ein schönes Beispiel auch gebracht.

00:49:16: Wie du vor der Vase standest die du beim Kauf dann nicht gekauft hast weil du zu dir gesagt hast Ich weiß noch nicht wo ich sie hinstelle also kauf ich sie jetzt noch nicht aber dann festgestellt hat dass du sie nie vermisst hast.

00:49:30: Ja

00:49:32: sind das so die wichtigsten Regeln Die jedem auch helfen der jetzt zuhört und sagt ich will endlich mal in die Puschen kommen ich fange an ab sofort irgendwo Ordnung zu machen in meinem Haus oder auf einem Rechner.

00:49:46: Oder würdest du sagen, da fehlt noch was?

00:49:48: Das wollen wir den Menschen auch noch mitgeben.

00:49:50: Also ich würde tatsächlich... also wie du es gesagt hast passt das nochmal einfach sagen Eingang reduzieren ist ganz wichtig um aus diesem Kreis rauszukommen und nicht so sage ich hier mühsam aus und genauso viel kommt neues rein.

00:50:04: Einfach mal Ich würde einfach nur beobachten was reinkommt.

00:50:08: Also das ist schon der erste Schritt.

00:50:12: Und dann mit dem Aussortieren starten und gar nicht mit dem zuordnen.

00:50:16: Weil das würde ich gar nicht kombinieren, sondern erst mal gucken.

00:50:20: es ist wenn das zu viel ist, wenn's nur ums Zuordnen geht natürlich nicht.

00:50:25: Und ein Gedanke kam mir gerade noch wie du es aufgezählt hast jeder denkt immer Ich sortiere gerne aus und mir fällt das leicht.

00:50:35: Das ist nicht so und das wird auch nie so sein.

00:50:38: der Moment wo ich etwas aussortiere egal ob ich dass Jemand gebe, schenke, spende, entsorge oder auch nein sage wieder beim Eingang reduzieren ist immer schwer und da darf man gar nicht drauf warten.

00:50:54: Oder den Anspruch haben irgendwann ist das leicht.

00:50:56: es geht um diese Um das Gefühl danach um dieses.

00:51:01: jedes Mal wenn ich dran vor Beilauf denke ich eigentlich brauche Ich dass nicht mehr stört Und will ich jedes mal wieder denken sondern nicht treff einmal die Entscheidung ich sortiere aus Ein blödes Gefühl.

00:51:14: Es tut einem leid, weil man hat mit dem Gegenstand und der E-Mail was auch immer verbunden.

00:51:20: Das finde ich noch mal ganz wichtig.

00:51:22: also...

00:51:25: Ja das ist ein schönes Learning!

00:51:27: Weil das ist ja etwas was wir alle aus dem Leben kennen.

00:51:30: Ich gehe zum Sport und die ersten paar Minuten im Sport sind immer schwer.

00:51:34: Der Körper ist noch nicht warm es fühlt sich alles irgendwie behäbig an Und wenn wir eine halbe Stunde Sport gemacht haben, die Glückspharmone und Souveran rennen.

00:51:43: Der Körper sich gut fühlt, wir strahlen ... Es geht uns gut!

00:51:46: Dann sagen wir, das war toll.

00:51:48: Morgen mache ich auch wieder Sport um morgen wieder festzustellen.

00:51:52: Diese Entscheidung ist wieder blöd.

00:51:54: Die ersten Minuten sind immer.

00:51:56: Das scheint beim Ordnung zu sein.

00:51:58: Es ist immer ne blöde Entscheidung?

00:52:01: Ich muss grad lachen weil du das vergleichst mit Sport.

00:52:07: Ich mag halt Sport gar nicht.

00:52:09: Wenn mir kommt jetzt auch nicht nach fünf Minuten, dass mir das Spaß macht.

00:52:13: Aber das ist für mich immer dieses... wenn ich wissen möchte wie sich mein Kunde fühlt dann denke ich an Sport weil ich kann nicht zu meinen Kunden gehen und sagen es ist doch total einfach man muss so in Ordnung schaffen und jeden Tag fünf Minuten dann klappt das?

00:52:29: Das stimmt nicht!

00:52:30: Weil genau und so denke ich dann immer ja Ich müsste auch einfach nur Keine Ahnung.

00:52:39: So und so viel Übung gemacht, so viele Kilometer laufen aber es ist einfach wenn's einem nicht liegt ganz schön schwer.

00:52:47: genau das kann mir jetzt gerade noch weil du das mit Begeisterung mit Sport vergleichen

00:52:51: darf vielleicht ein kleiner Side Step von jemandem der sich fast täglich zwingend Sport zu machen weil ich merke dass ich das auch psychisch und seelig brauche.

00:52:59: Das ist meine Art von Therapien anführungsstrichen.

00:53:02: Aber es macht nie Spaß die Entscheidung zu treffen sondern Ich muss mich jedes mal aufs Da fasst ihr das mal auf neue Zwingen die Laufschuhe anzuziehen, mich umzuziehen.

00:53:12: Wenn ich's dann gemacht hab ist es gut.

00:53:14: Das ist ja bei mir nicht so ...

00:53:17: Aber vielleicht hast du noch nicht die Sportart gefunden?

00:53:20: Was ich aber auch, warum ich sagen wollte, übertonen möchte ist... Ich habe schon ganz viele Menschen erlebt, die gesagt haben ähnlich wie das beim Aufräumen am Anfang was du erzählt hast.

00:53:29: Dass mit dem Sport macht mir keinen Spaß, ich hab noch nie ein gutes Gefühl gehabt.

00:53:33: Aber sie haben noch nie etwas längere Zeit durchgehalten Und verschiedene Effekte kommen erst, wenn ich eine gewisse Zeit dabei war.

00:53:40: Das erste halbe Jahr im Kampfsport ist für niemanden schön, wenn man jede Technik neu lernt zum Beispiel.

00:53:46: Ich habe Karate-Leistungssport damals gemacht als ich jung war.

00:53:49: Es ist für alle behäbig am Anfang!

00:53:52: Aber wenn ich dann mal das Gefühl hab von, oh, ich weiß was ich mit meinen Füßen und Armen machen kann...

00:54:00: macht

00:54:00: Spaß.

00:54:00: Dann plötzlich ist ein anderes, warum hinten dran?

00:54:03: Weil ich dann nicht mehr für mich trainiere sondern für vielleicht einen Wettkampf oder was Schönes was sich zeigen kann oder eine Gürtelprüfung.

00:54:10: und so ist es auch beim Laufen.

00:54:12: die ersten paar mal laufen machen keinem Spaß vor allem wenn ich nicht gewöhnt bin zu laufen und alle fünf Minuten das Gefühl habe mein Herz springt mir aus der Brust und die Halsflachadern platzen.

00:54:22: Wenn ich aber erst einmal eine Viertelstunde gejoggt bin... ...dann ist es leichter Und dann kommt ein anderes Gefühl verbunden damit.

00:54:30: Ja, genau und so ist es mit Ordnung auch der Anfang ist schwer weil man überhaupt nicht das Ziel sieht und je mehr Bereiche ordentlich sind dass du mehr kräftest ineinander über.

00:54:44: aber ich sage immer ordnung funktioniert nur wenn sie rund ist so einen tip bringt gar nichts oder einen platz für neue Aufgaben bringt nix wenn ich danach nicht den Platz habe für die wiederkehrenden aufgaben zum beispiel und am anfang Ja, es geht nicht von jetzt auf gleich wie beim Sport auch.

00:55:01: Ich kann auch nicht einmal Sport machen und erwarten man sieht die Muskeln oder irgend sowas genau.

00:55:07: Und dann ist das auch dieses dranbleiben.

00:55:09: bei mir geht's ja mit meinen Kunden ich begleite die über einen gewissen Zeitraum aber nicht dauerhaft.

00:55:15: also das heißt und danach spielt der Ordnung trotzdem eine Rolle weil jeden Tag kommen neue Sachen rein auch wenn man sie reduziert.

00:55:23: dass ist faszinierend was jeden tag Neues kommt.

00:55:26: natürlich Braut es da einfach auch dieses Bewusstsein, ja?

00:55:30: Auch Ordnung darf im Alltag Platz haben.

00:55:34: Ich nenne das dann Nachbereitungen.

00:55:36: Wir bereiten uns für alles vor.

00:55:38: Wir haben immer den Termin und die Nachbereitung – das ist so machen wir irgendwann!

00:55:43: Und wenn man sich das bewusst macht, dass genau das Ordnung ist ….

00:55:49: Also ich sag mal, man hat den Luxus, das irgendwann Zeit versetzt zu machen.

00:55:53: Vorbereitung muss immer vor dem Termin sein, der Termin ist schonmal klar….

00:55:57: und die Nachbereitung kann man auch sagen, einmal in der Woche, einmal im Monat.

00:56:00: Aber wenn ich sage halt nie dann ja das ist das Thema Ordnung also dass es... Und das einfach mal so in sein Alltag einplanen von der Zeit gar nicht zu sagen Ich habe den ganzen Tag, ich arbeite acht Stunden hab ganz viele Termine und ich bereite mich vor und die nach Bereitung, nee sondern einfach sagen ich brauche irgendwie auch in der letztendlich dann Ordnung.

00:56:28: Und das einfach auch wirklich bewusst machen, also Ordnungen hat ganz viel mit Bewusstmachen zu tun.

00:56:34: und ja...

00:56:36: Auch dass es wieder ein schönes Learning wo ich gleichermaßen auch sagen kann Das ist für innere Ordnung für alle anderen Themen identisch.

00:56:46: Ich habe im Führungskräfte-Coaching ganz viel in Führungskräften immer wieder gesagt, wenn ihr ein Mitarbeiter Gesprächen wart.

00:56:51: Und die wart wertschätzend mit den Kolleginnen und Kollegen.

00:56:54: Nebendurch anschließend die Zeit erstens mal für die Dokumentation.

00:56:57: Wenn du die nicht brauchst, nehm dir die Zeit für dich zum Rundekommen um wie der Wertschätzung beim nächsten Gesprächspartner zeigen zu können weil häufig sind sie von Gespräch zu Gespräch gehetzt Kalender Eintrag nach Kalendereintrag Und haben festgestellt, dass die nachfolgenden Gespräche immer schwieriger für sich waren.

00:57:15: Aber ich glaube und das übersehen viele auch der Respekt und die Achtsamkeit dem anderen gegenüber verloren geht.

00:57:21: Das ist ja das Gleiche was du gerade sagst.

00:57:23: Es geht der Resekt und die Achtsamkeit demgegenüber verloren wenn ich nicht Nachbereite was ich nachher als Ordnung bezeichne.

00:57:33: Oder auch dieses Bewusstmachen, wenn ich was einkaufe ist nicht in dem Moment wo ich es in Wagen lege oder an der Kasse bezahle.

00:57:39: Ist das fertig?

00:57:40: Sondern ist es fertig, wenn der Gegenstand, je nachdem was es ist zu Hause ausgepackt ist gewaschen ist am Platz ist.

00:57:48: Oder wenn ich etwas im Internet bestelle, ist der Vorgang abgeschlossen und die Rechnung im Ordner ist oder digital an den Platzen bezahlt.

00:57:55: Also es ist... Ja, da darf man sich immer wieder bewusst machen wann ein Vorgangs abgeschlossen weil man denkt, sondern jede Rechnung ist nicht, jetzt muss ich da irgendwie dein Papierform.

00:58:10: Es fällt ja weniger aber diese Ablage machen.

00:58:13: Sondern nee, ich schließe den Vorgang ab was ich vor einer Woche bestellt beauftragt habe wie auch immer.

00:58:19: Und das zu der Routine sich zu machen?

00:58:21: Immer wieder dran zu erinnern dass das ein Vorgangs ist.

00:58:24: und wie so schön bei Routinen es wird irgendwann in Fleisch und Blut übergehen Vielleicht nicht nach zwei Monaten, vielleicht nicht nach drei.

00:58:31: Aber du bist ja längere Zeit an der Seite und die Menschen dürfen für sich auch eine Routine dann nach ein paar Monaten irgendwann feststellen, da ist jetzt ein Automatismus passiert?

00:58:40: Genau!

00:58:41: Und da es ist auch wichtig diese Routine muss nicht so sein dass das anstrengend ist sondern die Frage ist immer warum.

00:58:49: also jetzt fällt mir gerade wieder ein Beispiel ein wenn ich nach Hause komme dann ist nicht die Routine, die Jacke muss an die Garderobe und die Garderobe heißt ich muss den Schrank auf meine Kleiderbügel raushängen.

00:58:59: Rausholen die Jackel aufhängen obwohl ich vielleicht eine halbe Stunde später wieder gehe sondern dann ist dieses okay.

00:59:05: was ist denn leicht?

00:59:07: Ich brauche vielleicht einfach nur einen Kleiderhaken für meine aktuelle Jacke.

00:59:11: also auch da immer Ordnung soll einfach sein alltagstauglich überhaupt nicht übertrieben perfekt.

00:59:17: und dann immer zu gucken wo es in der Routine oder In dem Ablauf, wo hakt es irgendwo?

00:59:24: Egal ob jetzt beruflich privat, ob komplex oder ganz einfach.

00:59:29: Aber immer zu gucken, wo ist die Hürde?

00:59:32: und gerade das Ablegen ist oft die Hörde weil ich gar nicht weiß wohin.

00:59:36: also Es gibt Sachen Gehaltsabrechnungen zum Beispiel Die sind total ordentlich bei meinen Kunden Weil sie super klar ist.

00:59:43: Und dann gibt's Versicherungsunterlagen Oder irgendwelche anderen Sachen Meldebescheidigung irgendwas von Personal aus weiß Da ist halt, da ist die Klarheit nicht da.

00:59:53: Und dann ist es viel schwerer das abzulegen und dann also das ab zu legen in den Ordner oder an dem passenden Platz.

00:59:59: Und deshalb sind es so wichtig für alles den passenden Platz zu haben.

01:00:03: Top schön!

01:00:05: Und auch hier wieder.

01:00:07: Und da möchte ich gerne langsam mit Blick auf die Uhr auch schaffen dass wir einen Punkt hinbekommen für die Zuhörerinnen Zuschauer.

01:00:16: du sagst es darf doch einfach sein und es darf Spaß machen.

01:00:20: Und das ist glaube ich, dass was unterm Strich für alles gilt, was äußere und innere Ordnung angeht.

01:00:26: Alles, was wir mit Spaß und Freude machen.

01:00:29: Alles wofür wir wissen warum wir es tun und auch die kleinen Steps zwischendurch genießen und feiern für uns und dabei auch mal herzlich lachen dürfen über unsere Schosslichkeit wenn's uns passiert.

01:00:39: Das ist etwas ganz anderes und die Garantie, dass es gelingen kann, ist viel größer in dem Moment.

01:00:47: Das ist wie beim Podcast.

01:00:48: Mit dir gelacht zu haben zwischendurch fand ich jetzt richtig schön, liebe Tanja!

01:00:52: Tanja Briefling war heute so Gast Ordnungsexpertin.

01:00:55: Ich danke dir, liebe Tanya sehr herzlich für dieses Gespräch.

01:00:59: Wer dich suchen und finden möchte findet den Link in der Beschreibung.

01:01:03: Also du sagtest ja auch für alle die nicht im Raum Saarland oder Pfalz wohnen Du bist online verfügbar?

01:01:09: Du kannst doch online helfen?

01:01:11: Genau das vielleicht noch abschließend zu betonen Weil es gibt ja auch viele, die dich jetzt auf YouTube oder im Podcast irgendwo wahrnehmen und eben nicht in deiner Nähe wohnen.

01:01:20: Ich wünsche dir ganz, ganz viele Menschen, die mit Freude Ordnung finden und halten können.

01:01:26: Und wenn du jetzt gehört hast und sagst ich kenne jemand für den könnte das richtig wichtig sein, teile doch den Podcast mit der Person!

01:01:36: Kommentare gerne auch unten drunter, sag mal wie es dir gelingt Ordnung zu halten oder was dir besonders hilft ordnungen zu schaffen.

01:01:43: Wenn in gewissen Bereichen du feststellst Mist da muss ich mich selbst wieder beläuft haben und zeige damit auch dem Algorithmus der Podcast hat eine gewisse Relevanz und dann wird er anderen ausgespielt die vielleicht auch ein bisschen mehr Ordnung in ihrem Leben haben möchten.

01:01:58: Vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen und viel Erfolg beim Ordnung machen!

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