Wenn der Job nicht mehr passt: Der erste Schritt zur beruflichen Veränderung | #111

Shownotes

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In dieser Podcast-Folge sprechen Patrick Ries und Jennifer Moseler über die Herausforderungen und Wege der beruflichen Neuorientierung. Sie beleuchten, warum innere Zufriedenheit im Job so wichtig ist und wie man Menschen bei der Überwindung von Ängsten und Blockaden unterstützt.

In diesem Gespräch mit Jennifer Moseler geht es um Selbstwert, berufliche Veränderung und wie man mit positiven Glaubenssätzen und der richtigen Kommunikation mehr Lebensfreude und Erfolg im Beruf findet.

Sie gibt praktische Tipps für Bewerbungen, Gehaltsgespräche und den Umgang mit Veränderung.

▶ Leitfaden von Jennifer Moseler: https://jennifermoseler.de/leitfaden/

▬▬▬ Themen im Gespräch ▬▬▬

  • Warum Zufriedenheit im Job essenziell ist
  • Die Bedeutung von Selbstreflexion und Glaubenssätzen
  • Herausforderungen bei Arbeitslosigkeit und gesellschaftlichen Druck
  • Der Einfluss von innerer Kündigung auf das Privatleben
  • Methoden und Ansätze im systemischen Coaching
  • Der Weg vom Bergsteigen zum Gipfel: erste Schritte zur Veränderung
  • Die Rolle von Selbstwert und innerer Haltung bei der Karriere
  • Gesellschaftliche Herausforderungen und individuelle Lösungen
  • Selbstwert und Glaubenssätze im Berufsleben
  • Die Bedeutung der Haltung bei Jobsuche und Bewerbung
  • Potenzialanalyse und Stärken erkennen
  • Techniken für erfolgreiche Gehaltsverhandlungen
  • Umgang mit Veränderung und inneren Blockaden

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▬▬▬ Kapitel ▬▬▬

00:00 Berufliche Neuorientierung und Lebenszufriedenheit 02:39 Jennifers Weg zum Coaching 03:09 Love it, change it, leave it 05:34 Unzufriedenheit und ihre Folgen 06:31 Glaubenssätze und erste Schritte 07:14 Innere Kündigung 08:25 Finanzielle Angst und Selbstwert 10:32 Ursachen der Unzufriedenheit 12:50 Wenn der Job krank macht 14:20 Warum schneller Ausstieg oft nicht hilft 15:58 Was Coaching wirklich braucht 18:57 Der individuelle Weg 21:51 Der Leitfaden als erster Schritt 22:32 Orientierungsgespräch statt Fragebogen 24:08 Unzufriedenheit ehrlich benennen 26:37 Schulden, Sucht und Absturz 30:51 Jobverlust und Selbstwirksamkeit 33:26 Finanzielle und emotionale Probleme 37:18 Alter und Angst vor Unvermittelbarkeit 38:41 Elternzeit, Care-Arbeit und Kompetenzen 41:18 Gefühle und Haltung im Bewerbungsprozess 43:05 Unternehmen im Bewerbungsgespräch prüfen 45:18 Warum Massenbewerbungen aussortiert werden 47:51 Was eine gute Bewerbung ausmacht 51:29 Wenn ein guter Job nicht mehr passt 53:13 Glaubenssätze über Jobwechsel 57:19 Ehrlich prüfen und entscheiden 58:45 Veränderung gut vorbereiten 60:25 Schwierige Anliegen kommunizieren 62:09 Gehaltsgespräche und Selbstwert 65:12 Unzufriedenheit ernst nehmen 66:36 Abschluss und Ausblick

▬▬▬ Credits ▬▬▬

Musik: Vanguard-Jam, Artists: Rossier Composers: Rossier, Audioquelle: Epidemic Sound", Adobe-Stockmedien #357620046, gemafrei; Dream Big, Passionate Soundtracks/MusicRevolution, Audio source: MusicRevolution, Adobe-Stockmedien #871123505, gemafrei.

Fotos: Patrick Ries Coaching GmbH, Jennifer Moseler

Transkript anzeigen

00:00:00: Bei Heavy erfolgreich geht es ja nicht nur darum, wie kann ich zufrieden und glücklich werden sondern es geht auch immer wieder darum Menschen abzuholen die im Leben ins Struggle geraten sind.

00:00:12: Die sich neu orientieren wollen.

00:00:13: und eine neue Orientierung betrifft immer wieder das berufliche.

00:00:17: Mein Name ist übrigens Patrik Resig.

00:00:19: Begrüßt dich hier im Happy Erfolgreich Podcast zu einer neuen Folge.

00:00:22: und für die berufliche neue Orientierung habe ich heute eine Expertin eingeladen Jennifer Mosler, herzlich willkommen.

00:00:28: liebe Jennifer.

00:00:29: Wir kennen uns über die Wirtschaftsunion.

00:00:31: Sie kommt aus dem HR also Personalbereich unterstützt als Coach Heute Menschen Die Ja sich neu orientieren wollen beruflich.

00:00:41: aber sie unterstützt auch ganz oft Menschen Und das macht sie fast täglich ihre eigenen Potenziale und ihre Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt ein Stückchen im Gefühl verloren haben.

00:00:54: Zum Teil vielleicht auch ihren Lebenslauf zuerst mal noch aufbessern müssen, sich selbst erkennen müssen wer bin ich?

00:01:00: Und was kann nicht geben?

00:01:02: Was bin ich überhaupt wert?

00:01:04: Liebe Jennifer!

00:01:05: Was sind denn das für Menschen?

00:01:07: Erzähl uns doch mal ganz kurz zum... Ganz praktisch.

00:01:12: die du täglich hier begleitest.

00:01:15: Und dann kommen wir noch mal zu dir zurück und wollen dich ja auch ein bisschen besser kennenlernen?

00:01:20: Ja, hallo Patrick!

00:01:21: Also schön erstmal dass ich hier sein darf.

00:01:24: Ich freue mich wahnsinnig das ich zu meinem Herzensthema hier auch was beitragen kann.

00:01:29: und genau was sind das für Menschen, die zu mir kommen?

00:01:33: also ich bekleide Menschen die sich beruflich neu orientieren wollen oder auch müssen.

00:01:40: Das heißt die einen, die weil sie mit ihrem Job nicht mehr zufrieden sind, weil sie nicht glücklich damit sind.

00:01:50: Das ist oft so ein innerer Zustand auch und die anderen kommen zu mir, weil Sie sich umorientieren müssen

00:01:56: z.B.,

00:01:57: weil Sie Ihren Job verloren haben.

00:02:00: Und da setzen wir dann an ganz unterschiedlichen individuellen Stellen an, um zu schauen wie kann der Traumjob auch entstehen aus dieser Situation?

00:02:12: Ja.

00:02:14: Wie kamst du denn genau zu diesem Thema, so deinem Lieblingsthema Menschen bei dieser Neuorientierung zu helfen?

00:02:21: Weil ich habe ja eingangs schon gesagt wir kennen uns über die Wirtschafts-Signoren.

00:02:24: da bist Du Vorsitzende im Saarland auch schon der ganze Zeit lang aber du kommst ja ursprünglich aus dem Personalbereich

00:02:33: Genau!

00:02:34: Ich beschäftige mich eigentlich schon seit über fünfzehn Jahren mit den Personalbereichen Seit ich angefangen hab zu studieren, hab BWL studiert Und mit Schwerpunkt Personal, weil ich irgendwann festgestellt habe.

00:02:47: Es steht und fällt einfach mit den Menschen, mit denen man zusammenarbeitet und mir macht es besonders viel Freude, Menschen bei der Entwicklung zu beobachten aber auch zu begleiten.

00:02:59: Das habe ich irgendwann fast festgestellt und gleichzeitig war so dass ich mich in meinem beruflichen Leben immer wieder irgendwie neu orientiert hab.

00:03:08: Patrick das kennst du glaube ich auch gut genug!

00:03:11: Dass man irgendwann einfach feststellt, okay das da ist es vielleicht jetzt auch nicht mehr so ganz.

00:03:18: Und ich habe da ein Lebensmodo.

00:03:20: Das trifft nicht nur auf den beruflichen Bereich zu sondern auf mein gesamtes Leben.

00:03:25: Love it!

00:03:25: Change It!

00:03:26: Leave IT!

00:03:27: Also ich prüfe an ganz vielen Stellen oder halte auch immer weil wieder inne umzugucken bin ich hier noch richtig?

00:03:34: Ist das was ich mache macht mir das Freude.

00:03:37: Bin ich da grundlegend zufrieden?

00:03:39: Ich meine Love it wirst du nicht immer an jeder Stelle und in jeder Sekunde haben, das ist unrealistisch.

00:03:47: Aber so eine Grundzufriedenheit.

00:03:51: Das heißt im beruflichen ist es passt mein Aufgabenfeld Stimmen die Werte, die ich selbst verfolge mit denen vom Unternehmen überein Und stimmen die Bedingungen?

00:04:07: passen die Bedingungen auch zu meinem Leben, zu meinen Lebensstandards, zu dem was ich mir vorstelle und in welche Richtung ich gehen will.

00:04:13: Und genau an der Stelle habe ich schon ganz häufig gestanden und es war oft ein Changed also an den Stellen wo ich mit meinem Chef ins Gespräch gegangen bin oder selbst Dinge verändert hab und dann wieder da ankam bei einem Love It oder ja letztlich war's auch schon öfter die Entscheidung etwas ganz zu verändern und dadurch bin ich irgendwie darauf gekommen, jetzt Menschen zu begleiten.

00:04:40: Und bei ihrer Entwicklung ihnen weiterzuhelfen?

00:04:45: Super spannend!

00:04:46: Gerade dass du es auch immer wieder betonst wie wichtig ist das du zufrieden bist in dem was du tust weil ich glaube die innere Zufriedenheit bei dem was ich tu hilft mir ja meine intrinsische Motivation erst so richtig rauskommen zu lassen und auch die Dinge gutzumachen, die ich vor mir habe.

00:05:09: Egal in welchem Job wenn ich als Florist keinen Bock im Grunde auf Blumen hab oder nicht zufrieden bin auf die Umgebung dieses Unternehmen wo ich tätig bin dann sehe ich das schlussendlich in den Blumenstreusen die nicht mehr schön sind oder die Blumen die nicht richtig gedeihen.

00:05:25: Und das ist hier in allen anderen Jobs auch glaube ich ebenso.

00:05:29: Ja, auf jeden Fall.

00:05:30: Und das ist ja... Es ist ein schönes Beispiel was zu sagen mit dem Blumen weil ich bekleide auch auf der anderen Seite auch Unternehmen und habe genau diese Sicht bekommen als Führungskraft im Personalbereich und hab da ganz viele Menschen gesehen die tatsächlich nicht ihre Stärken ausleben können und es ist für beide.

00:05:51: Also für keine Seite wirklich sinnvoll.

00:05:55: Für das Unternehmen ist es nicht sinnvoll, jemand zu haben der vielleicht auch innerlich gekündigt hat oder sich im Meeting die ganze Zeit denkt was ist das hier für ein blöder Laden und pass ich eigentlich nicht hin?

00:06:05: Und gleichzeitig ist es natürlich auch für den Mensch schwierig.

00:06:11: aber ja da muss man halt tatsächlich einfach ansetzen.

00:06:19: Zufriedenheit, also manche Menschen trauen sich das auch gar nicht oder haben so innere Glaubenssätze wo sie sich selbst damit blockieren quasi.

00:06:31: Die sagen ich habe ja eigentlich gar nichts gar nix gutes verdient oder alle anderen sind hier auch irgendwie nicht zufrieden und man kann ja nicht immer zufriedensein usw.

00:06:42: Ich glaube diese Glaubenschätze kennst du auch gut mit deiner Begleitung die du machst.

00:06:48: Und an den Stellen muss man halt auch manchmal ansetzen und erst mal auch einen kleinen Schritt gehen mit den Leuten.

00:06:56: Mit dem Menschen, dass sie merken okay ich kann hier an Stellschrauben drehen und es ist für mich sinnvoll und das ist auch für andere und für mein Unternehmen sinnvoll an den Ställen zu drehen.

00:07:08: Genau

00:07:10: Ja du sprachst gerade davon, dass die Menschen zum Teil ja innerlich gekündigt haben wenn sich nicht zufrieden fühlen.

00:07:17: Es gibt seit zwanzig Jahren Jedes Jahr Studien, das fing mit vor zwanzig Jahren mit der Harvard-Studie an.

00:07:24: Die ist sehr prominent.

00:07:25: durch die Presse ging und seitdem jedes Jahr Studien die zitiert werden dass über achtzig Prozent unserer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Deutschland innerlich gekündigt haben.

00:07:36: Das heißt wenn ich im Unternehmen rumkucke fünf Menschen im Raum habe sind vier Menschen darunter die nicht mehr zufrieden sind mit ihrem Job und überlegen ob sie nicht kündigen sollen.

00:07:49: und wir wissen ja alle, es kündigt nicht jeden Tag eine Riesenmäute im Unternehmen.

00:07:54: Das heißt ganz viele verbleiben in den Teams haben aber eigentlich gar keine Lust mehr auf das was Sie da tun oder fühlen sich überhaupt nicht mehr wohl bei dem was Sie tun.

00:08:05: Genau!

00:08:06: Das ist auf jeden Fall so und das ist erschreckend Und in der Zeit, in der es im Moment ist es tatsächlich noch eine größere Zahl vermute ich zumindest.

00:08:17: Also jetzt nicht belegt aber so das Gefühl.

00:08:22: im Moment haben wir ja nicht die beste Wirtschaftslage und da haben dann Menschen noch mehr Ängste und finanzielle Ängsten natürlich auch.

00:08:30: Ich meine mit meinem Job muss mein Lebensunterhalt bestreiten und das ist auch ein großer Teil des Selbstwerts, der oft daran hängt Fragen sich tatsächlich viele, die auch so mit den Gedanken spielen irgendwie was zu verändern.

00:08:47: Schaffe ich das?

00:08:47: Kann ich meine Familie dann noch ernähren und bleiben auch oft in diesem inneren Kündigungszustand irgendwie

00:08:55: stecken?".

00:08:56: Und denke ich muss da halt durch.

00:08:59: und meine Familie, die möchte das hier so.

00:09:02: Das ist ein enorm hoher Preis den Menschen dafür bezahlen an Energie, an Lebensfreude.

00:09:09: Es wirkt sich ja alles auch auf das Privatleben und auch auf die Familie oft aus wenn jemand bei der Arbeit ... acht Stunden, zehn Stunden am Tag einfach unzufrieden ist.

00:09:21: Da nach Hause kommt und zum Teil halt mit den Gedanken da dran hängt also das

00:09:27: ja oder den Frust zuhause rauslässt weil irgendwann muss er die schlechte Laune auch mal raus.

00:09:34: Wir Menschen neigen ja dazu, dort wo wir glauben in den geschützten Bereich zu sein mit Menschen umzugeben.

00:09:40: Wo wir nicht mehr ganz so vorsichtig sein müssen darf vor allem dann nicht mehr so aufzupassen ob der Druck rauskommt.

00:09:48: und Jeder hat schon mal erlebt dass wenn man nach Hause kommt einen schlechten Tag hatte irgendwie jemanden angemotzt hat Ob das die Kinder sind ob das der Partnerin der Partner ist oder wie er noch immer angemotzt Hat und danach dachte Entschuldigung, das wollte ich eigentlich gar nicht.

00:10:06: Jetzt ist aber der Karren-Schöpferfahren und dieser Dominoeffekt von dem du grad sprichst den unterschätzen glaube ich ganz viele Menschen.

00:10:13: wenn ich tagsüber mit Angst unterwegs bin und mit Miss gefallen unterwegs sind und Stress spüre und dann heim komme da schüttel ich ja nicht wie so ein Hund sich einmal schückelt nachem Regen uns Hause die Tür rein geht ab.

00:10:27: Du hast jetzt von ganz vielen aus meiner Sicht sehr, sehr wichtigen Punkten gesprochen.

00:10:32: Innere Zufriedenheit war so der Auffänger wie wir jetzt in dieses Thema reingerutscht sind und dann haben wir darüber gesprochen dass viele innerlich gekündigt haben.

00:10:43: aber und da möchte ich gerne nochmal andocken du hast auch Gründe dafür genannt warum Menschen im Job verbleiben und nicht kündigen.

00:10:51: und das sprach gerade davon dass einige Glaubenssätze in sich drin haben also Gedanken, wie ich bin vielleicht nicht werden guten Job zu haben.

00:10:59: Lehrjahres in keine Herrenjahre wenn man noch in der Ausbildung ist.

00:11:02: Ja genau das ist auch so ein toller Satz mit dem man sich quasi selbst plockiert und selbst einfach gar nicht erlaubt irgendwie loszulaufen.

00:11:12: Das ist ja vor allem nicht loszulaufen für was was einem Spaß macht?

00:11:18: Weil man muss ja schließlich irgendwie arbeiten und arbeiten, muss ja auch keinen Spaß machen.

00:11:23: Zuerst kommt Arbeit und dann das Vergnügen.

00:11:25: Ja und es kommt auch oft dass tatsächlich sich Menschen Arbeit muss anstrengend sein Es darf nicht im Flow funktionieren weil dann ist es keine Arbeit Dann habe ich nichts geleistet.

00:11:36: Das kommt auch häufiger vor Wo man einfach ansetzen muss und sagen muss aber wenn es dir noch Freude macht Und du damit Tatsächlich produktiver, effizienter bist und wirklich was Gestaltes um Lust darauf hast.

00:11:51: Das ist doch auch ein super Zustand für ein Unternehmen!

00:11:54: Also da gibt es ja nur einen Win-Win.

00:11:57: Und wenn ich tatsächlich in meinem Alten drinbleibe, bin einfach unzufrieden mit dem, was ich habe... Lade das vielleicht tatsächlich, wie du sagst auch einfach noch zu Hause ab.

00:12:07: Oder bin auch Zuhause mit meinen Gedanken einfach gar nicht da.

00:12:11: Also wenn ich die Zeit mit meinem Kind eigentlich in der Freizeit genießen will am Wochenende auf dem Spielplatz und Ich bin die ganze zeit nur damit beschäftigt zu überlegen oh wie blöd wird es der nächste Woche.

00:12:23: oder Wie Blöd war denn jetzt ein Meeting?

00:12:25: Wie gehe ich denn jetzt damit um?

00:12:27: Und der Chef alles blöd Dann dann kommt man ja gar nicht.

00:12:33: Also dann ist es für keine Seite irgendwie sinnvoll.

00:12:37: Aber da sind halt auch einfach Ängste, die man auflösen kann und sollte.

00:12:43: Manchmal hatte ich jetzt auch vor Kurzem mit einem Klienten der tatsächlich beruflich so viele Erfahrungen gesammelt hat.

00:12:52: Und der Meinung ist das er so viel Fehlentscheidung schon getroffen hat, dass sie sich gar nicht mehr getraut hat irgendwo... sich auf den Weg zu machen oder eine Entscheidung zu treffen, obwohl sein aktueller Job offensichtlich sogar in die Gesundheit geht.

00:13:09: Also das kann halt auch eine teure Folge von so etwas sein.

00:13:13: Und dann setzt man nicht damit an einfach einen neuen Job zu suchen oder dabei zu helfen, einen neuen job zu suchen sondern man beginnt einfach früher und arbeitet vielleicht erst mal am Selbstwert und an der Stärkung von den Menschen bevor man überhaupt guckt okay was könnte es denn?

00:13:31: Was könnt ihr dir denn Freude machen und wo kannst du denn wirklich deine Stärken ausleben?

00:13:41: Ganz wichtiger Punkt, weil da schlägt ja auch der sogenannte Danning-Ruger Effekt massiv zu.

00:13:46: Wenn jemand schon paar Jahre woruflich unterwegs ist gemerkt hat dass verschiedene Entscheidungen jemanden nicht glücklich gemacht haben die Ursachenforschung aber nicht betrieben hat.

00:13:56: das heißt die Steine über die man steuert sind nicht aus dem Weg geräumt die Glaubenssätze und all die Probleme.

00:14:02: Das heißt die Entscheidungen werden oft aus Angst getroffen und aus falschen Beweggründen.

00:14:07: Und natürlich führen sie dann nicht zu einem besseren Ergebnis, und dann kommen die Menschen irgendwann zu dir und sagen ich traue mir das nicht mehr zu.

00:14:14: Genau manchmal ist es tatsächlich auch so dass Menschen so schnell von einem furchtbaren Job weg wollen dass genau das auch dazu führt, dass sie im nächsten falschen Job planten.

00:14:28: Weil Sie einfach nur weg wollen und dass der einzige Gedanke ist den Sie in diese Richtung fassen wollen.

00:14:35: Das heißt die gehen nicht mal zurück oder beobachten während Ihrem Arbeitsalltag.

00:14:40: was macht mir denn hier gar keine Freude?

00:14:42: Und denken auch nicht darüber nach ob man vielleicht an dieser Stelle auch etwas verändern könnte.

00:14:49: Genau, das sind auch so häufige Fälle.

00:14:51: Viele

00:14:51: Menschen, die jetzt zuhören oder bei YouTube vielleicht auch zuschauen werden sich erinnern an irgendwie die letzte Beziehung, die nicht sauber geendet hat und gleich darauf aber eine neue Beziehungen angefangen hat ohne so reflektieren.

00:15:04: warum bin ich da über verschiedene Steine gestolpert?

00:15:07: Und ich glaube immer dann wenn wir zu schnell von was weg wollen und in etwas Neues uns rein stürzen ob das beruflich oder privat ist Es lohnt sich das zu machen, was du gerade erwähnt hast.

00:15:18: Immer wieder hinzugucken und mal zu analysieren warum macht es mir keine Freude mehr?

00:15:26: oder warum fühle ich mich so wie ich mich fühle?

00:15:29: Wenn jetzt diese Menschen soweit noch nicht Sinn kann man die irgendwie trotzdem im unternehmerischen Alltag oder durch eine externe Coach abholen in dieser Situation?

00:15:44: oder müssen die von sich aus so weit sein, dass sie schon wissen ich bin unzufrieden und ich such mehr Unterstützung?

00:15:52: Tatsächlich ist das einzige was Menschen wirklich brauchen Offenheit wenn Sie zum Coaching kommen.

00:16:00: Das heißt auch den Willen etwas selbst verändern zu wollen.

00:16:04: Was aber nicht heißt es halt ein großer Schritt zuerst mal notwendig ist überhaupt nicht.

00:16:11: also Menschen sehen ja oft diesen Riesenberg an Aufgaben und oh Gott, ich will da oben hin.

00:16:18: Das könnte zum Beispiel das Ziel sein.

00:16:21: Ich will ganz schnell von meinem Unternehmen weg Und dann ist der Berg aber so groß Man startet einfach überhaupt nicht.

00:16:31: Das ist so oft ein Case, wo er sagt okay sieh doch mal die Stationen, die du auf diesen Berg gehen kannst.

00:16:40: Wenn du dann eine Station erreicht hast würde ich manches auch dort überraschen und genauso ist es halt bei der Begleitung.

00:16:49: Es kann auch sein dass Menschen noch gar nicht so genau wissen wie sich im Job fühlen oder so weil sie tatsächlich vielleicht noch gar oder es einfach sich gar nicht erlaubt haben darüber nachzudenken, weil ich habe ja eine Familie.

00:17:07: Ich muss die ernähren.

00:17:08: Ich hab einen guten Job und äußerlich stimmt alles.

00:17:12: Und dann kommt oft auch noch der Faktor dazu was denken denn andere Menschen wenn ich jetzt mich verändere?

00:17:20: Wenn ich aus diesem vermeintlichen richtig coolen Job den ich ja jetzt habe.

00:17:24: Ich verdiene genug Geld, ich hab Firmenwagen, ich habe Ansehen...wenn ich da rausgehe Und andere haben vielleicht den Job noch nicht so oft gewechselt wie ich.

00:17:37: Vielleicht bin ich auch erst fünf, sechs Monate im Unternehmen?

00:17:42: Also das sind alles so Gründe warum jemand tatsächlich doch gar nicht irgendwie anfängt in die Richtung loszulaufen.

00:17:50: und egal wie also du lernst auf diesen Weg von diesem Berg Bis zum Gipfel lernst du einfach wahnsinnig viel auch über dich selbst.

00:18:04: Also es muss ja dann nicht unbedingt auch eine berufliche Veränderung sein oder keine extrem große, aber der Effekt kann sehr groß sein für das gesamte Leben.

00:18:14: Deshalb betrachte ich das auch nicht als Ich mache nur Karriere und Jobberatungen sondern wir gucken was an mancher Stelle auch aufkommt Und wenn das relevant ist, spreche ich's an Und Klienten können da drauf, Menschen können einfach einsteigen und sagen ja, da ist vielleicht was dran.

00:18:35: Das könnten wir uns angucken.

00:18:37: oder nee das ist nichts, was wir uns jetzt angucken sollten und dann ist es auch okay.

00:18:42: Dann ist es vielleicht aber auch mal im Bewusstsein mit drin und kommt vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt ganz gut.

00:18:49: Also immer im Tempo des Kunden unterwegs?

00:18:53: Auf jeden Fall!

00:18:53: Es nützt ja nichts wenn wir irgendwie damit Mit dem Speedboot irgendwie loslaufen und ich ganz viele Ratschläge und Vorschlägen mache, in welche Richtungen sich jetzt jemand entwickeln soll.

00:19:05: Ich glaube Patrick das kennst du sehr gut auch in deiner Begleitung!

00:19:10: Das ist einfach so ist es.

00:19:13: vieles wäre mein Weg aber mein Weg ist nicht unbedingt der Weg von einem anderen Menschen.

00:19:19: Und das macht's für mich ja immer wieder so spannend wenn ich feststelle, okay, ich stelle mich und meine eigenen Gedanken dazu manchmal auch in den Hintergrund.

00:19:30: Und gebe mit meinen Toden und Fragestellungen so rein, dass sein Weg oder ihr Weg quasi am Ende rauskommt.

00:19:39: Ich bin dann oft selbst überrascht was es für ein Weg ist und wie toll der auch zu dem Person passt.

00:19:49: Weil wenn ich einfach nur mit Ratschlägen oder Beratungen irgendwie reingehe und sage, du könntest ja das machen.

00:19:54: Oder du kannst es so tun dann wird's oft auch nicht so gut angenommen weil es einfach nicht der eigene Weg

00:20:04: ist.

00:20:05: Ja Es ist dann mehr der Ratschlag, der wie ein Schlag von außen kommt.

00:20:09: Aber du bist ja Coach!

00:20:11: Das hatte ich ja eingangs schon erwähnt und du bist systemisch ausgebildet.

00:20:15: Da wollen wir vielleicht auch gleich mal noch drauf eingehen was das heißt.

00:20:18: aber lass uns mal kurz beim Coaching bleiben.

00:20:20: Coaching ist ja die Hilfe zur Selbsthilfe.

00:20:22: Du hast jetzt ganz oft immer wieder erwähnend, du stellst Fragen und du gibst Methoden an dir Hand.

00:20:28: D.h.,

00:20:28: du gibts die Möglichkeit dass jemand die Antworten aus sich herausfindet.

00:20:33: Auf jeden Fall.

00:20:33: Hab ich das so

00:20:33: richtig verstanden?

00:20:35: Und das ist auch wahnsinnig wichtig.

00:20:39: Ich beginne in der Regel mit jemandem bei der beruflichen Beratung, bei der Standortbestimmung.

00:20:45: Wo steht jemand?

00:20:46: Wir gehen beide oder ich versuche zumindest für mich, ich gehe da neutral ran.

00:20:53: Ich bin nicht festgelegt ob jemand pleiben möchte im Unternehmen also ob sich das später rauskristallisiert oder ob jemand wechseln möchte oder was er verändern möchte, weil das kann ich ja gar nicht so genau sagen.

00:21:07: Das hängt davon ab, was dann letztlich bei der Bekleidung bei rumkommt und wo jemand auch hin möchte und welchen Schritt jemand auch gehen kann und will.

00:21:19: Und dabei begleite ich den richtigen Schritt zum richtigen Zeitpunkt zu finden, dass es stimmig ist und dass es passt.

00:21:27: Klar gibt's natürlich auch Teile... nicht nur Coaching sind, also natürlich gibt es auch Beratungsteile damit dran.

00:21:37: Aber das ist ein geringerer Teil und letztlich immer sehr ausgewählt was auch auf denjenigen speziell passt.

00:21:46: Ja jetzt hast du ja auch eine Fragebogen und Formular entwickelt was du zur Verfügung stellst.

00:21:56: Wie beginnt jetzt so ein Schritt?

00:21:58: Also gibst du das immer sofort an die Hand.

00:22:01: Wir verlinken übrigens auch für die, die es mal für sich ausprobieren möchten in der Beschreibung dieses Dokument, dass jeder für sich auch Ausfüllen und Feedback für sich bekommen kann, Gefühl dafür bekommen kann wo man gerade selbst steht.

00:22:15: Beginnt es bei dir immer im Coaching mit diesem Formular dann bei der Standortbestimmung oder wie gehst du... in den jeweiligen Fällen mit den Menschen vor.

00:22:26: Tatsächlich ist dieser Leitfaden für Menschen, die vielleicht noch nicht ganz klar sind wo sie stehen und vielleicht auch einen ersten Schritt mal gehen wollen ohne mit jemanden gleich eine Bekleidung an zu fangen.

00:22:42: In der Regel beginne ich nicht mit einem Freigebogen.

00:22:45: Ich möchte die Menschen kennenlernen, das heißt es gibt zuerst befeuchene Bekleidung machen, Orientierungsgespräch wo ich erstmal raus finde, wo steht jemand und auch schon so ein bisschen in die Richtung gehe.

00:22:58: was könnte ein nächster Schritt sein?

00:23:01: Jetzt gibt's aber Menschen die auch gerne selbst schon mal loslaufen und mein Gespür selbst für sich kriegen wollen, die gerne auch bei ihrer Arbeit den Leitfaden mitnehmen.

00:23:15: Und anhand von Ihrer Situation einfach mal ein eigenes Gespühr dafür bekommen wollen.

00:23:21: Wo stehe ich denn?

00:23:24: Was könnte mir denn zukünftig Spaß machen?

00:23:27: Was sind vielleicht Stärken, was sind Werte... Und es kann auch ein guter Schritt sein, erst mal mit dem Leitfaden zu beginnen und selbst mein Gespür für sich selbst zu bekommen.

00:23:39: Das ist aber kein Muss!

00:23:42: Wenn jemand bei mir in die Bekleidung kommt starten wir in der Regel mit einem Orientierungsgespräch und dann den nächsten Step.

00:23:51: Ist es dann die Standortbestimmung oder ist es vielleicht auch eine andere Begleitung?

00:23:55: Das muss man dann immer ein bisschen individuell festlegen und das kann natürlich einen Leitfaden an der Stelle nicht bieten.

00:24:03: Der Leitfahrten dient einfach dazu, einen ersten Schritt mal zu gehen und überhaupt für sich selbst klarzuwerden Was ist es denn eher?

00:24:11: Bin ich eher geneigt zu bleiben, bin ich geneigtzugehen.

00:24:15: Was kann ich vielleicht verändern und wo sind meine Stärkenwerte und erstmal diesen Schritt zu gehen?

00:24:22: Weil das Wichtigste ist tatsächlich wenn man nicht zufrieden ist und das grundlegend eine Unzufriedenheit ist überhaupt mal in diese Richtung loszulaufen und einen ersten Schritt zu werden.

00:24:35: Also loslaufen heißt, wenn ich dich richtig verstehe zuerst mein Gespräch mit sich und vielleicht dann auch mit dir zu gehen.

00:24:41: Um überhaupt mal darüber zu sprechen und sich einzugestehen das man unzufrieden ist weil ich glaube dass es ein allererster Punkt den viele Jahr durchaus für sich selbst noch schwerfallend erleben also für sich einfach auf einmal festzustellen ja es darf mir keine Freude mehr machen und das ist in Ordnung da sich mich im Moment so fühle

00:25:01: Genau.

00:25:02: Und ich will die Hürde so niedrig setzen wie möglich, dass jemand einen ersten Schritt gehen kann.

00:25:08: und für manche Menschen ist die Hüre einfach noch zu groß, zu jemand anderem zu gehen und zu sagen Ich weiß nicht... ich weiß tatsächlich noch gar nicht so genau wo ich ansetzen soll und da ist es hilfreich wenn die auch erstmal ein eigenes Gespür kriegen erst mal selbst gucken können, wo stehe ich und was bedeutet das ganze überhaupt.

00:25:35: Und dann vielleicht wenn sie es noch möchten oder brauchen in eine Bekleidung reinzugehen?

00:25:42: Ja da ist

00:25:43: der

00:25:43: Leitfaden sicherlich ein guter gute Hilfe gerade für den Beginn.

00:25:47: Genau genau.

00:25:48: Es ist halt ne sehr niedrige Hürde mit der man einfach einen Schritt loslaufen kann.

00:25:54: ja Das sind jetzt Menschen von die wir sprechen die für sich erkennen, ich bin unzufrieden und ich will was verändern.

00:26:04: Und ich gehe mit dir ins

00:26:05: Gespräch.".

00:26:06: Jetzt begleitest du aber auch ja ganz viele Menschen, die den Boden unter den Füßen auf dem Arbeitsmarkt verloren haben in Maßnahmen drin stecken bei der Arbeitsagentur als schwieriger, vermittelbar gelten und zum Teil hier auch für sich selbst das Gefühl haben sie sind schwerer, vermittelbar?

00:26:24: Was sind denn das für Menschen- und Schicksale und an welchen Stellen befinden diese sich dann wenn Sie mit ihr in Kontakt

00:26:30: kommen?".

00:26:32: Genau, also du hast es ja schon gesagt.

00:26:34: Das sind tatsächlich Menschen die oftmals den Boden unter den Füßen wirklich verloren haben.

00:26:40: Also nicht nur beruflich sondern auch im gesamten Leben und da... kommt dann tatsächlich der Bogen ein bisschen zu dem systemischen Coaching rein, weil ich halt einfach nicht nur... also ich betrachte den Menschen komplett mit nicht nur das berufliche sondern auch das private mit dem Gesamten was da so ist.

00:27:03: und genau diese Menschen bei denen muss man oftmals an anderer Stelle ansetzen.

00:27:10: Die haben tatsächlich einen anderen Berg den die quasi im Rücken spüren.

00:27:17: Manchmal sind das vielleicht auch Schulden oder die sind in Drogensucht reingeraten.

00:27:25: Oder es gibt andere Herausforderungen, die sie so blockieren quasi, dass sie nicht fähig sind überhaupt darüber nachzudenken, in eine Arbeit reinzugehen.

00:27:39: Also bei manchen ist es tatsächlich so, Hürden oder Prokaden einfach betrachten und Schritt für Schritt auch hier losgehen und die quasi gemeinsam lösen.

00:27:54: Und auf der anderen Seite gibt es aber auch Menschen, die schon sehr weit da fortgeschritten sind und die man einfach dann auf dem Weg nochmal begleitet und dann auch die dahin führt dass sie quasi im Arbeitsleben auch Leistungen erbringen können.

00:28:12: Da gibt's ganz unterschiedliche Wege und Maßnahmen, was man da mit denen oder wo man sie begleiten kann.

00:28:19: Aber der Grund also der erste Schritt ist oft nicht zu gucken wie kann ich die jetzt schnellstmöglich in einen neuen Job reinbringen weil das einfach oft gar nicht

00:28:33: wirksam wäre.

00:28:34: Was sind denn so die Hauptprobleme diese Menschen?

00:28:37: für sich oder gesellschaftlich

00:28:38: haben.

00:28:39: Ich meine, einige sind abgerutscht und befinden sich wie du sagst irgendwie im Suchtbereich oder finanzielle Desaster erlebt und haben vielleicht eine Privatinsolvenz hinter sich oder noch nicht mal.

00:28:51: die aber wissen einfach dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist.

00:28:55: Ja genau!

00:28:57: Was glaubst du denn warum?

00:29:00: wie man das verhindern könnte, dass so viele Menschen so abrutschen und in diesen Becken landen wo sie einen komplexen Rucksack haben?

00:29:10: oder ist es gesellschaftlich normal?

00:29:12: Und wir müssen's einfach hinnehmen.

00:29:14: Was ist dein Eindruck jetzt nachdem du mit den Menschen so intensiv zusammenarbeitest?

00:29:19: Also ich finde es auf jeden Fall sehr gut, dass es Maßnahmen gibt die diese Menschen nochmal... die diesen Menschen noch mal aufrichten oder dazu begleiten, dahin zu kommen.

00:29:31: Dass sie quasi ihren Ballast wieder loswerden.

00:29:38: Ich glaube dass man das auch nicht komplett... Also es wird immer Herausforderungen geben an den Menschen mehr Probleme ansammeln und damit vielleicht nicht alleine klarkommen ob man das komplett.

00:29:56: Ich würde mir natürlich wünschen, dass das nicht passiert.

00:30:00: Aber ich vermute, wir sind Menschen und da passieren generell Dinge.

00:30:09: Und es geht auch relativ schnell, dass man irgendwo an einem Punkt immer tiefer rutscht.

00:30:19: Das ist gar nicht so ... Es kann einfach wahnsinnig schnell passieren.

00:30:25: Das ist so ein Strudel, in dem man dann sehr schnell auch irgendwo an einem Tiefpunkt landet.

00:30:33: Es ist unterschiedlich wie Menschen da reingeraten.

00:30:37: Dazu es kann sogar passieren dass das nur berufliche Ursache hat.

00:30:41: also ich habe zum Beispiel auch einen Klienten der... durch eine Jobinsolvent.

00:30:48: Also sein Arbeitgeber ist ins Insolvent geworden und dadurch ist er in ein tiefes Loch gefallen, und dadurch haben sich halt mehr Probleme dann aneinander gereiht weil er dann in diesem Loch quasi nicht mehr in der Lage war vielleicht auch seine Finanzen im Blick zu behalten, sich ordentlich um Sachen zu kümmern.

00:31:13: Und genau an der Stelle muss man dann nochmal ansetzen und sie begleiten, da auch ein Weg zu finden.

00:31:19: Und später auch selbst wirksam auch an solchen Herausforderungen zu wachsen.

00:31:25: da sind die Menschen aber oft nicht, wenn sie zu mir kommen.

00:31:30: Und genau das ist der Weg einfach Sie dabei zu begleiten nochmal in diese Selbstwirksamkeit reinzukommen und sich selbst zuzutrauen dass sie auch noch mal einen wertvollen Beitrag leisten können und generell auch zu sagen egal wie das Job Thema ist also viele identifizieren sich ja auch damit habe ich eine Arbeit oder habe keine Arbeit Und dass das unabhängig davon ist, wie ihr eigener persönlicher Wert ist.

00:32:00: Das hat auch ganz wichtig den Menschen wieder aufzubauen und daran zu arbeiten, dass sie sich selbst zutrauen auch Herausforderungen wieder anzugehen und aus diesem Strudel quasi auch wieder rauskommen können.

00:32:15: So eine Begleitung finde ich wahnsinnig wichtig!

00:32:20: Und das ist eben noch das Gesellschaftsthema angesprochen, ich glaube es ist generell wichtig auch hinzuschauen wenn wir im Umfeld Menschen haben von denen wir das Gefühl haben.

00:32:32: Sie haben jetzt gerade vielleicht den Boden nicht mehr so unter den Füßen und da auch Hilfestellungen anzubieten und die Menschen darauf hinzuweisen dass das nicht sein muss, dass man da einfach Hilfe bekommen kann und Bekleidung.

00:32:52: Ja, finde ich ganz toll und wichtig dass man da immer wieder sensibilisiert und Angebote macht weil diese Menschen die du gerade beschreibst die so diesen Domino Effekt erlebt haben wie dieser Mann der die Firmen Inservenz als Arbeitnehmer erlebt hat das emotional und finanziell ihn so gebeutelt hat dass er in einen Abwärtsstudel reingerutscht ist.

00:33:17: Was was mir bei vielen Menschen beobachten, die dann irgendwann feststellen das finanziell Beziehungstechnik emotional gesundheitlich.

00:33:27: Das ist ja häufig über alle Lebensbereiche verstrickt Dann sie an einem Punkt sind muss sich selbst gar nicht mehr zutrauen dass es besser sein kann Dass ich irgendwie noch mal da rauskommen und nochmal glücklich sein können Weil die gucken in den Tunnel rein und sehen vor allem nur diesen langen Tunnel, aber häufig gar nicht mehr dass da hinten dran irgendwo nochmal der Tunnel aufgeht.

00:33:48: Und Licht durch scheint genau das was da glaube ich noch schwerer wird reinkommen.

00:33:54: Das ist etwas was sich bei vielen Kunden auch immer wieder erlebt habe.

00:33:58: Die machen irgendwann die Augen zu vor den Dingen die noch passieren können.

00:34:02: Das heißt wenn es mir schon mal schlecht geht dann öffne ich keine Briefe mehr Berechnungen drin sein können oder Geh nicht mehr zur Vorsage, weil ich ja irgendwie die Krankenkasse nicht riskieren will dass die da irgendwie blöd auf mich zu sprechen sind.

00:34:19: Weil ich schon ein paar Beiträge nicht gezahlt habe wenn ich freiwillig zahlen da bin.

00:34:24: Gerade die Selbstständigen zum Beispiel oder weil ich Angst hab das es nicht gut läuft gehe ich verschiedene Schritte schon gar nicht mehr aus Angst noch mal eine Absage beruflich zum Beispiel zu erhalten auf eine Bewerbung, aus Angst dass ich keinen Umsatz machen könnte als Vertriebler oder Selbständiger.

00:34:44: Und das kennen ja auch Menschen privat wer zehn, fünfzehn Jahre als Single unterwegs ist und schon im gehobenen Alter da habe ich ja schon Menschen gehört die gesagt haben Ich traue mir gar nicht mehr zu jemanden anzusprechen weil ich könnte ja schon wieder einen Nein kriegen.

00:35:00: Also hab' ich ne Beziehung?

00:35:02: Hab' ich ein Job?

00:35:03: Habe ich was Repräsentatives, was man erzählen und weitergeben kann.

00:35:08: Das ist etwas, was Menschen häufiger für Selbstbewusstsein... ...für die Identifikation von der du gerade auch gesprochen hast, für sich brauchen?

00:35:16: Und jetzt wer bin ich denn wenn ich arbeitslos bin oder...?

00:35:21: ... unzufrieden in meinem Job und eigentlich ja nur Negatives den ganze Zeit am erzählen bin.

00:35:27: Übrigens, wer nur Negatives erzählt kriegt auch häufig nur Negatives zu sehen.

00:35:32: Du kriegst da immer das was du wo du deinen Fokus drauf hast.

00:35:36: Genau genau aber...

00:35:38: Da ist es ja so dass wenn ich in dieser Mühle drin bin Ich ja, ohne dass mir jemand von außen man Spiegel vorhält.

00:35:47: Ohne das mir jemand im Gespräch die Möglichkeit gibt, mein Perspektivwechsel zu bekommen gar nicht mehr dahin komme in Ruhe und Klarheit auf mein eigenes Thema draufzuschauen und Ordnung in diese Dinge reinzubekommen weil ich muss ja nicht alles gleichzeitig angehen.

00:36:05: du hast ja eben auch davon gesprochen einfach mal losgehen mit dem ersten Schritt und sich überraschen lassen was dann passiert.

00:36:12: weil ich glaube auch wenn du dich bewegst und einfach mal was tust, dann kann das Universum dir helfen.

00:36:20: Für mich ist es Gott für andere Universums also im großen Ganzen passiert ja immer irgendwas was dir hilft oder du lernst zufällig jemanden kennen und du kommst zuviel ins Gespräch rein.

00:36:32: Du bist dann halt in dem Gespräch zum Beispiel mit der Jennifer Musler und die hat plötzlich eine Eingebung im Bespräch und spiegelt dir was an, dass du selbst nicht mehr gedacht hast.

00:36:43: Und ich glaube genau diese Momente passieren erst dann wenn wir mal losgehen.

00:36:47: und Los gehen kann ja auch heißen Ich gehe einfach mal ins Gespräch oder ich lade mir den Leitfaden runter oder ich geh in ein Webinar und höre einfach mal zu.

00:36:55: Auch durch das Zuhören und Frage stellt bekommen Oder im Leit faden lesen reflektieren, kann ja schon erster Schritt sein.

00:37:04: Einfach mal offen sein für die Thematik dass es mir besser gehen darf!

00:37:08: Ich glaube damit beginnt das schon ganz oft.

00:37:15: Da bin ich bei dir und du hast eben auch noch so einen wichtigen Punkt angesprochen.

00:37:20: mit der Haltung also klar ich habe auch das Menschen zu mir kommen und sagen Ich bin ja jetzt so tief gefahren, ich habe keinen Job mehr.

00:37:29: Ich hab X und übrigens, ich bin auch schon alt in Anführungszeichen.

00:37:35: Dann sitz' ich dann

00:37:36: da... Ja ist immer die Frage was fühle ich als Alt?

00:37:38: Genau genau wie fühl ich mich und ich finde ja dann auch tatsächlich keinen Job oder das macht ja gar keinen Sinn mehr überhaupt irgendwie los zu laufen.

00:37:48: Da ist es genau diese Haltung, wie du sagst.

00:37:51: Das verstärkt das Ganze ja noch.

00:37:53: Wenn ich schon in Vorstellungsgespräch reingehe und die Haltung hab mit, dass da wird sowieso nix.

00:37:59: Die wollen mich ähnelt.

00:38:00: Ich bin zu alt und generell ... dann wird das auch in der Regel nix!

00:38:05: Aber nicht weil die Menschen keine älteren Menschen einstellen sondern weil die Haltung tatsächlich einfach schwierig ist und genau das widerspiegelt was derjenige halt glaubt und denkt.

00:38:18: Und da setzen wir halt auch dann häufig an.

00:38:23: und ein guter Weg ist sich bewusst darüber zu machen, was habe ich denn in meinem Leben schon alles geleistet?

00:38:28: Nicht nur beruflich.

00:38:30: Sondern auch gerade für Mütter oder wie groß es die Leistung, einen Kind zu erziehen Das anzuerkennen und auch selbst darauf stolz sein zu dürfen, was man hier geleistet hat.

00:38:47: Und nicht nur den Blick darauf zu haben wie viele Jahre ich deswegen vielleicht im Lebenslauf als Elternzeit drinstehen hatte sondern welche

00:38:57: Fähigkeiten habe Ich auch entwickelt

00:38:59: in dieser

00:39:00: Phase weil das ist ja ein Familienunternehmen was oft geführt wird Was komplexer ist als nur essen kochen und Kinder wickeln.

00:39:09: Sondern da fängt ja habe ich viel dran, vor allem wenn dann vielleicht noch Bedürfnisse besonders sind bei den Kindern oder der Haushaltengrössacher.

00:39:17: ist ein Garten noch dabei.

00:39:18: Ist eine Umbaumaßnahme oder ein Bauprojekt noch dran hängt um dass sich diese Frau kümmert oder auch der Mann wenn er zu Hause ist und das finde ich großartig diese Potenzialanalyse mal zu machen und zu schauen was ist denn?

00:39:33: Ich nenne es immer gern den Habenkoffer also was hab' ich denn in meinem Köfferchen bei mir schon drin Das mal zu analysieren und mit den Menschen... ...zugucken, auf welchem wundermensch stehen sie denn?

00:39:44: Weil damit haben Sie ja häufig schon ein ganz anderes Gefühl für sich selbst auch.

00:39:50: Auf jeden Fall!

00:39:51: Und wie hat sich so'n Erfolg auch angefühlt?

00:39:54: Weil das verlieren Menschen ja auch nach einer Weile.

00:39:59: Dieses Gefühl ich kann etwas tatsächlich leisten und wenn ich es geleistet habe, wie fühlt sich sowas an dieses Gefühl auch wieder hervorzuholen, quasi rauszukramen und mit dem Gefühl in die Herausforderung reinzugehen.

00:40:19: Und das step-for-step!

00:40:21: Und dann fangen die Menschen an, wieder selbst an sich zu glauben, loszulaufen und ja einfach... für sich selbst auch ein gutes Leben zu finden, weil Lebensfreude Energie Kraft und so weiter das hängt halt mit allen Lebensbereichen zusammen.

00:40:40: Ja ich habe gerade gestern fällt mir einen real dazu gemacht.

00:40:46: zur der Frage ja fühle dich doch mal glücklich siehst du nicht dass die Sonne scheint zum mensch zu sagen den es grad nicht so gut geht?

00:40:54: aber wenn jemand grade kein geld hat ihm zu sagen Fühl dich doch mal im Reichtum in den Fülle.

00:41:01: Oder wenn jemand krank ist, fühl dich doch gesund oder stell dir vor wie du es gesund

00:41:06: hast.".

00:41:06: Das ist eine Riesenherausforderung ganz oft und den Menschen durch solche Techniken und Fragen zu helfen hilft ihnen ja überhaupt sich mal zu erinnern... Ja was?

00:41:17: Wie habe ich mich denn gefühlt damals?

00:41:20: Und übers Gefühl haben wir ein ganz.

00:41:23: und da bist du systemisch ausgebildet.

00:41:24: das ist ja ich bin ja auch systemiger.

00:41:27: Ist ja eine Stärke der systemischen Beratung, auch immer wieder die Gefühle zu betonen und ins Gefühl reinzugehen.

00:41:33: Übrigens die NLP machen es sehr ähnlich wie das gefühlen.

00:41:36: Nutzen für die Vorstellungskraft.

00:41:39: Das

00:41:39: is so ne starke Macht!

00:41:42: Und ich glaube... Ich bin davon überzeugt inzwischen dass die meisten Menschen Misserfolge erleben im Leben entweder Indem sie bei der Partnerwahl ... Das fängt schon bei Tinder an, wenn ich wische.

00:41:57: Aber das geht beider beruflichend beim Bewerbungsschreiben.

00:42:00: was für Stellen sind Sie überhaupt auf die Ich mich bewerbe?

00:42:04: Auf die ich mich traue auch zu bewerben?

00:42:08: und wenn ich dann ins Gespräch gehe mit welchem Gefühl?

00:42:11: Und dann auch mit welcher Haltung?

00:42:13: weil gefühlt drückt sich ja häufig auch in unserer Haltung unserer Stimme in der Mimik und allem aus Gehe ich in das Gespräch rein.

00:42:20: Wenn ich hier ein anderes Gefühl habe dabei, treffe ich ganz andere Auswahl-Kriterien und ich sehe ganz andere Dinge.

00:42:30: Und gehe ganz anders in die Kommunikation sowohl schriftlich als auch mündlich rein.

00:42:35: Ja auf jeden Fall.

00:42:36: Das ist extrem

00:42:36: wichtig und wird so oft unterschätzt finde ich.

00:42:40: Auf jeden fall!

00:42:41: Es ist viel das Menschen in dieses Vorstellungsgespräch reingehen und die Ansicht haben Ich will jetzt hier etwas Das heißt, ich muss jetzt hier losgehen und ich will diesen Job unbedingt haben.

00:42:55: Aber es sind beide Seiten die hier prüfen dürfen.

00:43:01: Und deshalb ist es auch wahnsinnig wichtig, auch hier Fragen mitzunehmen.

00:43:05: Wenn jemand ein konkretes Jobangebot vorliegen hat oder eine Stelle tatsächlich die richtigen Fragen an das Unternehmen zu stellen, dass ich tatsächlich von mir aus auch prüfen kann.

00:43:18: Passt es überhaupt von mir?

00:43:20: Aus?

00:43:21: weil oft sehe ich ja nur wir harten Fakten wenn nicht sie überhaupt in der Stelle an der Stelle sehr.

00:43:27: also was ist ein Gehalt?

00:43:28: Was habe Ich für Aufgaben?

00:43:30: aber ich sehe viele Dinge einfach gar nicht.

00:43:33: wie ist denn das die Unternehmenskultur?

00:43:36: und da kann ich geschickte Fragen stellen, um auch ordentlich rauszufinden.

00:43:40: Passt es zu mir?

00:43:41: Passt das zu meinen Werten?

00:43:44: Um dann selbst prüfen zu können, passt es!

00:43:47: Also es gibt ganz viele... Besonders natürlich die, die einen Druck haben oder einen vermeintlichen Druck.

00:43:54: Weil sie gekündigt wurden und jetzt schnellstmöglich einen neuen Job möchten oder da wieder reingehen weil Sie halt nicht gerne arbeitslos sind kann ich auch an vielen Stellen nachvollziehen.

00:44:06: ist es auch menschlich und will das hier gar nicht abwerten dass das nicht auch wichtig ist aber eben halt ohne Die schreiben dann irgendwie tausende Bewerbungen und eigentlich haben sie gar nicht so richtig den Plan, wo Sie überhaupt als nächstes hinwollen.

00:44:27: Und genau das ist ein entscheidender Punkt einfach genauer hinzugucken.

00:44:34: Man darf auch prüfen, man darf auch das Unternehmen auf dem Prüfstand stellen, passt das?

00:44:43: Ich glaube

00:44:44: was dafür aber notwendig ist... ist das auch die Menschen sich mit dem Unternehmen beschäftigen.

00:44:50: Ja, ja auf jeden Fall.

00:44:51: Du hast

00:44:51: schon eben beide davon gesprochen dass ich Menschen die in der Not sich fühlen auf alles mögliche Bewerben.

00:44:57: häufig fangen diese Bewerbungen auch an mit Ich, ich, ich gehen sie dann weiter.

00:45:04: aber ich hab weiß gar nicht wie viel Hunderte Bewerbung und du warst dir im Personalbereich du hast sicherlich auch viele gelesen vor die Nase bekommen.

00:45:13: Und die Bewerbingen die ich als erstes aussortiert habe die ich gar nicht mehr weiterlese.

00:45:17: Das sind die, wo ich das Gefühl habe, dass es eigentlich einem egal ist bei wem man sich gerade bewirbt.

00:45:22: Habe ich passieren dann auch noch Fehler?

00:45:24: Dass man sich beim meinem Unternehmen beworben hat und mich mit Hallo Frau Müller angesprochen hat oder in der Betreffzeile würde gern bei XY arbeiten.

00:45:34: Ich denke so, das Unternehmen hab' ich noch nie gehört was da drin steht.

00:45:37: Eigentlich sollte mein Unternehmen dastehen wird, dass ich grade hier die Bewerbung erhalte

00:45:43: Der Klassiker.

00:45:44: Ja, aber du hast ja heute anfänglich das Gespräch auch von Glaubenssätze gesprochen.

00:45:49: Wenn ich den Glauben-Satz hab' Ich muss mich wie verschimmeltes Brot auf dem Markt anbieten Weil mich will ja keiner haben Dann jage ich jedem Strohhalm nach.

00:46:00: Und wenn ich dann Absagen bekomme oder gar keine Reaktion und nicht in die Reflexion geht dass es was mit mir und meiner Bewerbung zu tun hat Dann könnte ich jetzt zu einem Schluss kommen.

00:46:10: Die anderen sind alle böse und ich bin's nicht wert.

00:46:14: Also,

00:46:14: auch jeden Fall.

00:46:16: Mache ich noch mehr Bewerbungen und verliere noch mehr die Lust daran mich zu bewerben?

00:46:21: Und lustlose Bewerbung... Wenn ich mir jetzt auf der anderen Seite vorstelle – Ich schreibe nicht die Bewerbing, sondern ich lese die Be Werbung!

00:46:28: Was macht mit den Lust zu

00:46:29: lesen?!

00:46:30: Ich würde doch keinen Roman mir vor die Nase holen und drin lesen wenn ich das Gefühl habe….

00:46:35: Der Autor hat es ohne Lust geschrieben und eigentlich hat er gar kein Bock mehr, dass die Zeilen darüber zu geben.

00:46:40: Das Buch würde ich nie lesen.

00:46:43: Also die Bewerbung ist so zu schreiben, dass sie dem anderen gefällt und das Unternehmen das Gefühl hat von.

00:46:50: ich bin hier die Jennifer.

00:46:51: Ich bin hier angesprochen als Personalreferentin.

00:46:54: Ich habe das Gefühl da interessiert sich jemand für mich Und da sagt noch jemand was er oder Sie in meinem Unternehmen Gutes tun kann also wie man sich hier verdient machen kann weil du kriegst ja einen Verdienst Du bist etwas Na du verdienst dir was durch mehr Werte.

00:47:10: Du kriegst ja nicht deinen Gehalt einfach nur dafür, dass du da bist.

00:47:14: Diesen Perspektivwechsel den muss ich ehrlich sagen, den hast du jetzt sehr deutlich auch mehrfach erwähnt.

00:47:21: Den vermisse ich in vielen Bewerbertrainings immer noch bis heute.

00:47:26: das was ihr hier den Menschen mitgebt ist glaube ich einer der wahnsinnig wichtigen Punkte sich nicht nur selbst wert zu sein sondern auch wie gehe ich in diese Gespräche rein und drücke ich aus, dass es mir wichtig ist dort auch zu landen.

00:47:42: Weil durch Fragen drücke hier auch Wertschätzung aus?

00:47:45: Ja genau und das ist tatsächlich also wenn ich einen Menschen im Bewerbungsgespräch vor mir habe bei dem ich wirklich das Gefühl hab und es wurde halt schon mit der Bewerbung transportiert, dass derjenige wirklich Lust hat Und das geht oft über die fachliche Expertise hinaus.

00:48:04: Das ist oft deutlich wichtiger, dass ich das Gefühl habe derjenige hat richtig Bock der setzt sich ein und möchte vielleicht auch je nachdem was es für eine stelle ist Die extra meile mit mir gehen wird ein loyaler Mitarbeiter.

00:48:18: wenn Ich das gefühl bekomme dann Dann Hat Jemand Was Genau Richtig gemacht und das kann tatsächlich nicht die Massenbewerbungsflut sein, sondern damit hat man sich... Man hat sich mit dem Unternehmen beschäftigt.

00:48:31: Man ist der Meinung das könnte ein Unternehmen sein wo ich wirklich meine Erfüllung bekomme, wo ich etwas gestalten kann und wirklich Sonntagsabend da sitze und sage ja das Wochenende ist jetzt rum Hätte zwar noch gerne ein, zwei Tage länger gehabt.

00:48:48: Aber jetzt freue ich mich auch auf die neue Aufgabe im Unternehmen.

00:48:52: und da kommt morgen was Cooles!

00:48:54: Ich habe coole Kollegen, ich hab tolle Bedingungen da... Es ist ein Geben und Nehmen.

00:49:01: Und genau das ist einfach wahnsinnig wichtig, dass genau das auch in der Bewerbung an sich schon rauskommt und es nicht so kompliziert dargestellt wird, dass man es halt auch nicht auf den ersten Blick herausfindet weil das ist nämlich auch eine Baustelle wo tatsächlich auch Manche Ich würde mal fast sagen übermotiviert reingehen und eine Bewerbung bauen, die so komplex ist oder so designt sage ich mal dass man irgendwie auf den ersten Blick gar nicht rausfinden kann.

00:49:40: Was bringt der mir denn jetzt?

00:49:43: oder ein Lebenslauf, der irgendwie fünf Seiten lang ist.

00:49:46: Weil da das Praktikum von vor zwanzig Jahren noch irgendwie drinsteht wo jemand mal Kaffee gekocht hat bei Firma XY.

00:49:54: Das ist jetzt ein bisschen hart ausgedrückt.

00:49:57: aber ich fokussiere mich tatsächlich in den Bewerbungen und auch im Bewerbunggespräch genau auf das Unternehmen und die Stelle fällt vielen Menschen auch sehr schwer und das kann ich auch nachvollziehen, weil man hat ja so viel geleistet in seinem Leben.

00:50:14: Man hat so viele Stationen gemacht dass man auch quasi alles darlegen will sagen hier ich habe ganz viel getan ich bin ganz toll aber diese Begeisterung und der wirkliche Mehrwert den ich dann in dem Unternehmen liefern kann das muss direkt rauskommen.

00:50:33: Und dann, wenn man dann noch das Gefühl hat da ist jemand der wirklich begeistert ist und Lust halt genau bei meinem Unternehmen auf diese Stelle Lust hat, dann hat man quasi richtig gute Karten und dann reicht auch manchmal eine Bewerbung.

00:50:50: Im Grunde braucht man ja auch nur eine Be Werbung die angenommen wird?

00:50:53: Genau!

00:50:54: Eine, die für beide Seiten passt und dann haben beide Seiten den Jackpot.

00:51:00: Dann bin ich erfüllt in meiner Aufgabe und das Unternehmen.

00:51:05: Und trotzdem muss es nicht so sein, dass das dauerhaft so bleibt.

00:51:10: Daran hängen auch viele Menschen, dass sie tatsächlich nach dem Studium oder ihrer Ausbildung oder vielleicht sogar in der Ausbildung des Unternehmens gefunden haben und jahrelang glücklich sind.

00:51:26: da tatsächlich ihre Erfüllung eine Weile gefunden haben.

00:51:30: und dann verändert sich entweder etwas im Unternehmen oder auch im eigenen Feld.

00:51:36: Es kann alles im Unternehmen gleich bleiben, trotzdem kann ich irgendwann vielleicht sagen irgendwie fühlt es sich nicht mehr so richtig an Und dann gibt's ganz unterschiedliche Gründe, warum Menschen daran festhalten.

00:51:49: Ich hab ja schon so viel dort geleistet, ich habe mir dort hier schon soviel aufgebaut... Mein Chef hat mir ja schon dies und das jenes ermöglicht und ich möchte ja loyal sein und kann da jetzt nicht irgendwie irgendwas sagen!

00:52:03: Dann entstehen diese ganzen inneren Kündigungen wo quasi jemand nicht mehr nicht mehr so leistungsfähig ist oder, ich sag irgendwas.

00:52:13: Ist im Privatleben passiert?

00:52:16: Kann auch eine Elternschaft sein dass das jemand Mutter oder Papa geworden ist und sich die Bedingungen einfach verändert haben und es nicht mehr zu dem Unternehmen passt.

00:52:26: Und da ehrlich hinzugucken ist oft wahnsinnig schwierig für den Menschen weil sie halt auch an diesem Job hängen und in diesem Gefühl auch Das war mal so wahnsinnig erfüllend.

00:52:39: Und was ist jetzt falsch mit mir, dass sich das nicht mehr so anfühlt?

00:52:45: Das kann auch oft

00:52:46: vorkommen.".

00:52:47: Ja, finde ich ein ganz großer Punkt den du gerade erwähnst und ganz wichtiger!

00:52:54: Dass die Menschen sich auch eingestehen dürfen, dass Veränderung okay ist und dass Veranderungswünsche auch okay sind und dass wenn ich mich verändern möchte es nicht schlechter werden muss... Es könnte sogar vielleicht besser.

00:53:07: Ja, auf jeden Fall.

00:53:08: Und da nochmal vielleicht auch dein Schwenk zu diesem Gesellschaftsthema.

00:53:13: Wir haben tatsächlich sehr viele Glaubenssätze die in der Gesellschaft auch mit verankert sind.

00:53:20: Also gesagt vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit einem Klienten der schon etwas älter ist und der dann also der hatte drei Jobwechsel und bei einer Firma war er zweiundzwanzig Jahre.

00:53:34: Und trotzdem hat er das Thema aufgeführt und gesagt, in meinem Umfeld sind die aber alle noch in ihrer ursprünglichen Firma.

00:53:42: Alle meine Bekannten... und gleichzeitig hatte dann auch das Eher-Thema aufgetan, hat gesagt im Ehe sieht es genauso aus!

00:53:50: Also ich habe so viele Bekannte und Freunde, die haben doch ihre erste Frau.

00:53:55: Ich hab jetzt irgendwie die letzten Jahre alle fünf, sechs Jahre eine neue Beziehung gehabt Und das ist was, was in unserer Gesellschaft manchmal verankert ist.

00:54:05: Wo wir glauben, wir müssten nach diesem gesellschaftlichen Norm laufen oder ich muss zwei Jahre in einer Firma sein bis sich überhaupt wechseln darf weil sonst sieht es aus als würde ich da ja so ein Jobcropping machen und ich wäre ja nirgendwo glücklich und klar wenn ich einen Lebenslauf habe indem ich irgendwie dreißig mal gewechselt bin und alle zwei drei Monate dann muss ich an einen anderen Punkt tatsächlich mal hingucken, aber es ist völlig legitim und das sieht auch aus Unternehmenssicht und Aus Sicht von einem Arbeitgeber.

00:54:40: Ist es auch gar keinen Manko im Prinzip?

00:54:45: Auch nach kurzer Zeit in der Probezeit vielleicht sogar zu sagen Ich habe es jetzt hier probiert Hier werde ich nicht glücklich Und damit wird auch meine Firma nicht glücklich und damit sich neu zu bewerben Es kann sogar eine Stärke zeigen, die jemand hat.

00:55:03: Definitiv, definitiv!

00:55:06: Zu hundert Prozent bei dir.

00:55:08: wenn jemand wirklich unzufrieden ist eh dann die Arbeit schlecht wird und das Arbeitszeug noch sogar schlecht wird Und man sich gegenseitig aufreibt und Man ja auch in Macken im Selbstbewusstsein mitnimmt weil jeder Tag bei dem er sich unwohl fühlt macht ihr auch was Mit einem selbst und mit dem eigenen Selbstwert.

00:55:25: Was bin ich mir wert?

00:55:26: Was fühle ich noch an Wert Und wo fühle ich, dass ich produktiv und mehrwertreich bin für andere?

00:55:34: Die da außerhalb vielleicht warten auf mich.

00:55:36: Und wenn ich mich jetzt nicht wegbewerbe... Also ich habe auch zu einem guten Freund schon gesagt, der mir auch gleiche gesagt hat ja, ich kann hier jetzt nicht mich weg bewerben!

00:55:45: Ich muss zwei Jahre warten.

00:55:47: Die zwei Jahre sind schon lange um übrigens bei ihm.

00:55:50: aber zudem hab' ich damals gesagt, ich würde mich wegbewärmen und würde es gut erklären Weil das ist ja ein einzelner Punkt.

00:56:00: Vorher und danach gibt es ja auch lange Phasen, die in Ordnung sind oder wie viele Menschen bleiben.

00:56:04: Und du hast ja gerade erwähnt zum Thema Beziehungen weil sie glauben Man muss zusammenbleiben.

00:56:13: und Ja ich glaube Viele geben zu früh auf.

00:56:17: aber wenn's wirklich nicht stimmt und man sich gegenseitig aufreibt dann helfe Ich doch auch dem menschen den ich irgendwann mal mindestens geliebt habe eine zeitlang Und vielleicht liebe ich den Mensch auch noch und merke nur, es klappt nicht.

00:56:30: Dann helfe ich doch dem Mensch auch sein oder ihr Leben leben zu können wieder und wieder frei zu sein und nicht ständig im Kampf und im gegenseitigen Aufreiben mit mir sich zu

00:56:42: befinden.".

00:56:43: Das sind glaube ich alte Glaubenssätze die wir durchaus hinterfragen dürfen ob man immer da bleiben muss und wenn man einmal A gesagt hat auf ewig immer A sagen muss

00:56:55: Ja, ja auf jeden Fall und du hast so einen wahnsinnig wichtigen Punkt auch noch angesprochen.

00:57:00: Dass es natürlich auf der anderen Seite auch Menschen gibt die einfach also die zu früh aufgeben sag ich mal oder.

00:57:08: Und an dieser Stelle gerade im beruflichen ist es auch Wahnsinnig wichtig hinzuschauen ehrlich zur gewährten sich verschiedene Fragen zu stellen bevor einen wirklich entscheidenden Schritt gehe und zum Beispiel das Unternehmen einfach verlassen.

00:57:25: Ohne drüber nachzudenken, was genau stört mich denn jetzt hier?

00:57:31: Es liegt es vielleicht sogar in... Also kann ich das sogar verändern an dieser Stelle.

00:57:38: Und genau das sind die Fragestellungen, die ich stelle und die auch im Leitfaden mit transportiert werden, dass sich halt einfach nicht ohne mir verschiedene Fragen gestellt zu haben und darauf auch Versuche eine ehrliche Antwort zu finden, das Hand doch hinschmeiße.

00:57:56: Wenn ich aber tatsächlich diesen Weg gegangen bin und mich ehrlich hinterfragt habe und tatsächlich feststelle – vielleicht sogar nach Gesprächen mit dem Unternehmen – okay, das kann nicht tatsächlich nicht verändern!

00:58:11: Und es trifft einen Kernwert diesen Kernwert kann ich da nicht glücklich sein.

00:58:18: Nicht jetzt und auch nicht in zwei Jahren!

00:58:20: Dann ist der entscheidende Punkt, zu sagen okay... Ich schaue mir an was als nächstes möglich ist und was passt denn besser zu mir?

00:58:29: Mein Bedürfnis mit meinem Aufgabenfeld meiner Richtung, meinem Leben generell.

00:58:34: Weil sonst ist es halt ein sehr hoher Preis den man dafür bezahlt.

00:58:40: Und noch dem Schritt muss man ja Wie du auch gerade eben ja auch erwähnt und ausgeführt hast.

00:58:46: Ja nicht von jetzt auf gleich gehen, denn kann man ja sauber vorbereiten und Schritt für Schritt ausbauen bis dann irgendwann die Kündigung auf dem Tisch legt.

00:58:54: gibt es vielleicht auch andere Möglichkeiten mit dem Chef zu reden sich zeitweise umversetzen zu lassen?

00:59:00: Du hast davon gesprochen.

00:59:01: du hast ja auch immer wieder in deinem beruflichen Umfeld wo du noch Arbeitnehmer warst Gespräche geführt und den Job etwas verändert so dass er besser zu dir gepasst hat.

00:59:12: Das ist ja gerade, wenn man sich in einer Bekleidung befindet und eine gute Coach wie dich an der Seite auch hat.

00:59:18: Auch eine Möglichkeit das über einen längeren Zeitraum geordnet zu tätigen und sich nicht in der Rückhand zu fühlen sondern wirklich aktiv die Zukunft zur gestalten?

00:59:28: Ja auf jeden Fall!

00:59:30: Und es Ja, also wie wir das eben mit diesen Bergkarten.

00:59:35: Du kennst von Station zu Stationen, hangelst du dich einfach weiter und irgendwann kommen dann auch einfach Punkte wo man sagt ja wollen!

00:59:47: Jetzt habe ich irgendwo, jetzt habe ich so ein Ding und jetzt bin ich bereit zu wechseln oder etwas zu verändern.

00:59:54: Oder auch Begleitungen.

00:59:56: wie führe ich denn ein Gespräch mit meinem Chef wenn ich zum Beispiel nicht zufrieden bin ohne?

01:00:03: Also so dass es für mich auch als Stärke wirkt und nicht als Ich will dem jetzt... Ich sag dem jetzt knall hat, was ich hier scheiße finde an den Baden.

01:00:13: Weil das wird natürlich dann eher ins Gegenteil schwingen.

01:00:19: aber es gibt ja auch da wie kommuniziere ich mein Anliegen so dass es auch für das Unternehmen als positiv wirkt und ankommt?

01:00:31: weil das ist es ja tatsächlich wenn ich selber erkenne irgendwie muss da was verändert sein und wenn ich dann noch reingehe und dem Unternehmen etwas anbiete, dann ist es natürlich ein mega Wind für beide Seiten.

01:00:46: Und da scheuen sich ganz viele Menschen davor und sagen aber wenn ich da jetzt was sage... Dann glaubt der ja, ich bin irgendwie... Ich will gar nicht so arbeiten und ich weiß es nicht.

01:00:59: Und nachher will er mich sogar noch vor die Tür setzen oder?

01:01:03: Das Kino im inneren Kopf!

01:01:06: Ja genau das Kopfkino, dass ja sowieso häufig an ist und wo man auch tatsächlich systemisch, wenn du das kennst du ja auch als Coach einfach hinterfragt und mal fragt was glaubst du denn?

01:01:21: Was kann in einem schlimmsten Fall passieren.

01:01:23: mal so gefragt.

01:01:25: Und was

01:01:26: ist in der Vergangenheit alles schon passiert, wenn du solche Gedanken hattest?

01:01:30: Ja genau!

01:01:30: Meistens

01:01:31: passiert es ja gar nicht.

01:01:32: Genau.

01:01:34: Das ist immer schön, wenn man dann Menschen dabei begleitet hat und die dann aus einem Gespräch rauskommen und dir das Feedback geben und sagen hey geil, das hat sogar funktioniert.

01:01:47: ich habe da jetzt dies und dass oder... Gehaltsverhandlungen.

01:01:52: Das ist, in manchen Unternehmen ist es ja einfach kein Selbstläufer und besonders wie Frauen neigen halt auch dazu unseren Wert irgendwie darunter zu setzen und uns einfach nicht zu begeben, zu sagen hier ich kann das und dass.

01:02:10: Und ich habe hier mehr Verantwortung zum Beispiel übernommen und deshalb wäre auch eine Gehaltserhöhung an der Stelle sinnvoll!

01:02:19: Auch da gibt es ganz viele Techniken und Methoden die man üben kann und bei denen natürlich auch begleite wie führe ich denn so ein Gespräch?

01:02:27: Dass es auch zum Erfolg wird besonders Frauen auch einfach davor, in dieses Gespräch reinzugehen und die dümpeln zum Teil zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre mit ihrem gleichen Gehalt darum.

01:02:43: Und dann ist nachher der Arbeitgeber schuld muss man natürlich so sehen.

01:02:50: Unternehmenskultur ist natürlich eine andere Sache.

01:02:53: also ich finde auch das Unternehmen sich angucken sollten, wie die Gehaltstruktur ist und auch proaktiv in diese Richtung gehen sollten.

01:03:00: Wenn es aber ein Unternehmen ist das wo sonst tatsächlich die Unternehmenskultur passt?

01:03:05: Und da ist es einen Punkt an dem ich selber loslaufen kann und sollte dann ist es natürlich doch ein Weg da einfach reinzugehen und sich vorzubereiten und dieses Gespräch zu führen.

01:03:17: und das ist hinterher für die Leute ein wahnsinnig tolles Gefühl wenn sie's denn geschafft haben diesen Schritt zu gehen und auch Erfolg bei diesem Ganzen hatten.

01:03:29: Und das steht und fällt mit der richtigen Vorbereitung und den richtigen Fragen, die man da stellt?

01:03:39: Das ist glaube ich ein schönes Fazit für das ganze Gespräch gut vorbereitet zu sein um dann auch ein gutes Echo und gutes Feedback erhalten zu können.

01:03:52: Du hast gerade Kommunikation auch erwähnt.

01:03:53: Wie bringe ich das rüber und alles?

01:03:55: Ich glaube, es ist noch mal einen eigenen Podcast wert!

01:03:58: Wie kommuniziere ich?

01:03:59: Also wie kann ich so komplizieren dass ich mich gut dabei fühle, dass ich nicht das Gefühl habe... ...ich hab so ein Kochtopfdeckel auf mir drauf der jede Sekunde abspringen könnte und ich platze.

01:04:09: aber wie kann die andere Person sich gerne mit mir unterhält und auch die Mehrwerte erkennt?

01:04:14: Und wie kann man überzeugen dabei?

01:04:17: Das sind ja alle sehr interessante Themen über Die würde ich aber jetzt ungern mit Blick auf die Dauert unseres Podcasts.

01:04:25: Wir sind schon eine Stunde am Reden und es ist total unterhaltsam, finde ich mit dir.

01:04:30: Würde dich gerne abbinden und das lieber in der nächste Folge.

01:04:34: Und da lade ich dich gern nochmal dazu ein, dass wir uns darüber unterhalten, das vertagen.

01:04:40: Liebe Jennifer!

01:04:44: Nächst mal vielen, vielen Dank für diese Einblicke in all das rund um von Selbstwert bis Bewerbung schreiben und im Job mich wohler fühlen.

01:04:55: Und verändern.

01:04:55: beim Unternehmen bei dem ich bin oder eben auch bei einem anderen Unternehmen gibt's noch irgendwas was du jetzt gerne ergänzen möchtest wo es dir noch wichtig ist drauf einzugehen.

01:05:07: tatsächlich habe Ich extrem viel gesagt.

01:05:10: ich möchte Einfach nur den Menschen, denen jetzt zuhören mitgeben.

01:05:16: Wenn ihr unzufrieden seid schaut hin und bewertet das umgeht einfach einen Schritt in die Richtung dass ihr mehr also dass ihr zufriedener werdet für euer gesamtes Leben.

01:05:30: Und da braucht es eigentlich nur kleine erste Schritte.

01:05:34: Vielleicht kann ja der Leitfaden ein erster Schritt sein oder ein Gespräch mit mir.

01:05:39: Das kann auch bei dem Orientierungsgespräch eine halbe Stunde bleiben, um erst mal so ne Orientierung wirklich zu bekommen.

01:05:48: Also da einfach nicht scheuen auf mich zuzugehen und gerne auch das Gespräch mit mir einfach zu suchen ganz unverbindlich.

01:05:58: Und ja ich unterhalte mich auch generell gerne mit Menschen.

01:06:02: Auch mit dir Patrick!

01:06:03: Das hab' ich jetzt gar nicht festgestellt... Spaß beiseite, ist super unterhaltsam mit dir.

01:06:09: Super sympathisch liebe Jennifer!

01:06:11: Vielen vielen Dank.

01:06:13: Wer jetzt den Leitfaden zu Jennifer Mosleres Angebot sich downloaden möchte geht über den Link in der Beschreibung.

01:06:20: machen wir mal rein ansonsten happy.

01:06:22: erfolgreich.de ist ein link den ja auch drunter findet.

01:06:25: das sind die Initiative die ich ins Leben gerufen habe wo es darum geht mit mehr Lebenslust und Zukunftsmut leben zu dürfen.

01:06:35: das heißt Es ist eine Initiative raus aus Depression, raus aus Ängsten.

01:06:40: Raus aus Traurigkeit.

01:06:41: Raushaus all den Gefühlen die mir nicht gut tun wieder hin zu dem Leben was ich mir wünsche.

01:06:49: und wer dann soweit ist er sagt Ich will da beruflich reingucken is bei Jennifer sicherlich an der richtigen Adresse Und wir verlinken sie hier drunter.

01:06:57: liebe Jennifer ich danke dir von Herzen für dieses Gespräch.

01:07:01: Hiermit ist schon ausgesprochen die Einladung für eine Fortsetzung, wo wir immer auf diese Kommunikation, die dann auch hilfreich ist, gerne eingehen.

01:07:10: Und wenn es dir jetzt gefallen hat beim Zuhöhn oder Zuschauen, denkt dran ein Like oder einen Kommentar hilft uns das der Algorithmus lernt dieses ist ein interessantes Gespräch, das hilft doch anderen und damit wird's auch Menschen ausgestrahlt, die uns noch nicht kennen?

01:07:24: Oder teils einfach mal geht doch hin und mach jemandem nur Freude und teilt das Gespräch zu jemandem, der es gerade gebrauchen kann Und denkt dran, auch Arbeit soll Freude machen und soll dich erfüllen.

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