Mein Umgang mit der Depression | #110
Shownotes
Depression ist mehr als traurig zu sein. Manchmal funktioniert man nach außen ganz normal, geht vielleicht sogar noch mehr ins Funktionieren und Leisten, und merkt selbst kaum, was eigentlich mit einem passiert.
Miriam Stehling und Patrick Ries sprechen offen darüber, wie sich Depression anfühlen kann, was dabei mit uns passiert und warum es so wichtig ist, sich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen.
Es geht um persönliche Erfahrungen, Selbstzweifel, Ängste, Trauer und Einsamkeit. Aber auch um die Frage, was uns helfen kann: Gespräche, Selbstfürsorge, Achtsamkeit, Bewegung, Körperarbeit, Therapie oder auch Medikamente.
Wir sprechen darüber, warum Alkohol depressive Phasen verstärken kann, warum Depression bei jedem Menschen anders aussehen kann und welchen Einfluss Beziehungen, gesellschaftlicher Druck und unsere eigenen Erwartungen an uns selbst haben.
Und vor allem geht es um eine Botschaft, die uns beiden wichtig ist:
Du musst damit nicht allein bleiben. Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche.
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Außerdem können Sie sich auch an den Krisendienst in Ihrer Nähe oder die TelefonSeelsorge wenden. Weitere Hinweise zu Suizidgedanken finden Sie hier:
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▬▬▬ Themen im Gespräch ▬▬▬
- Erfahrungen mit Depressionen und Klinikaufenthalt
- Bedeutung von Körpertherapie und Spüren der Gefühle
- Der Einfluss von To-Do-Listen und Funktionieren auf die Psyche
- Der Umgang mit Ängsten, Sorgen und politischer Wut
- Der Einfluss von Alkohol und Psychopharmaka auf die Genesung
- Praktische Werkzeuge für mehr Achtsamkeit und Präsenz im Alltag
- Die Auswirkungen von Alkohol auf depressive Zustände
- Unterschiedliche Erfahrungen mit Depressionen bei Männern und Frauen
- Die Bedeutung von Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit
- Hormonelle Einflüsse auf die psychische Gesundheit
- Die Rolle von sozialen Beziehungen und Akzeptanz
▬▬▬ Credits ▬▬▬
Musik: Vanguard-Jam, Artists: Rossier Composers: Rossier, Audioquelle: Epidemic Sound", Adobe-Stockmedien #357620046, gemafrei; Dream Big, Passionate Soundtracks/MusicRevolution, Audio source: MusicRevolution, Adobe-Stockmedien #871123505, gemafrei.
Fotos: Patrick Ries Coaching GmbH, Miriam Stehling
Transkript anzeigen
00:00:00: Aktuell ist so eine Zeit, in der viele Menschen eine gewisse Hilflosigkeit spüren weil sie politisch es selbst irgendwie nicht in der Hand haben.
00:00:08: Die Wahl noch sehr weit weg ist sie aber diesen Disput oder die Angst rund um AfD und Co mitbekommen gleichzeitig das Klima ihnen sehr zu schaffen gemacht hat in den letzten Wochen und Monaten in Deutschland.
00:00:20: Die Wärme ungewohnt war und gleichzeitig eine Waldbrandgefahr mit sich brachte, die wir so nicht gekannt haben in Deutschland Aber auch viel Unsicherheit mit der Wirtschaftslage einhergeht, viele Arbeitsplätze bedroht sind.
00:00:36: KI ist so ein Thema was vielen Menschen Angst macht wo sie Angst darum haben.
00:00:41: habe ich denn meinen Job in ein zwei drei Jahren noch oder kann ich in fünf jahren mein job überhaupt noch ausführen wenn ich jetzt nicht irgendwas habe was komplett unabhängig von KI ist?
00:00:51: aber es gibt so viele Dinge die menschenangst machen können und wir haben ja in deutschland diese german angst wie sie international heißt.
00:00:59: Aber ich will es gar nicht auf die leichte Schulter nehmen.
00:01:01: Es gibt Menschen, die einfach mit dieser grauen und schwarzen Wolke über sich Ping-Pong spielen und die ständig in Schieben geraten versuchen, auf jeden Fall darunter Erdrückung spüren.
00:01:13: Und Menschen, der krankhaft diese spülen, sprechen von Depressionen.
00:01:18: Andere sprechen von Ich hab einen moralischen oder schlechten Tag!
00:01:26: Ich kenne auch das Thema Depression.
00:01:28: Ich lebe seit vielen Jahren immer mal wieder mit Phasen, die so eine graue oder schwarze Wolke über mir mit sich bringen.
00:01:37: Aber ich habe heute eine Studiogestin Miriam Stilling und Mimi nochmal da.
00:01:42: Wir haben vom halben Jahr schon ne Podcastfolge zum Thema Depression gemacht!
00:01:47: Liebe Mimi, herzlich willkommen im Podcast.
00:01:49: Du lebst ja auch mit Depression und hast jetzt zwischendurch noch mal eine Phase gehabt die sehr prägend für dich war wo du auch gesagt hast hallo ich hätte gerne Hilfe dabei Und heute würde ich gern mit dir darüber sprechen.
00:02:02: was ist jetzt seit dem letzten podcast passiert bei dir?
00:02:07: Wie geht es dir heute damit?
00:02:10: Und im Laufe des Gesprächs finde ich es toll, wenn wir ein paar Werkzeuge oder paar Dinge teilen können aus deinem und meinem Erfahrungsschatz, der dem einen oder anderen jetzt beim Zuhöhn oder Zuschauern helfen kann mit den eigenen dunklen Wolken über einem besser klarzukommen.
00:02:27: Ja hallo erstmal schön dass ich wieder da sein darf und mit dir hier eine illustre Runde starte.
00:02:35: Ja, es ist tatsächlich viel passiert von unserem letzten Podcast zu dem Jetzigen.
00:02:40: Ich hatte zwischendurch nochmal einen kleinen Zusammenbruch was aber nicht als Zusammenbrucht zudeuten ist sondern eher als von außen von meiner Frau gesagt guck mal genau hin da stimmt irgendwas nicht du wirst wieder lethargisch auf der Couch und so und dann ich habe halt ein Glück dass jemand anderes mit drauf guckt Und in dem Moment war es so, dass ich gesagt habe ja du hast recht und dann ging's halt von Tag zu Tag immer schlechter.
00:03:09: Jetzt muss ich allerdings auch dazu sagen Glück das ich privat versichert bin und dass wir hier in Essen eine relativ neue Klinik aufgemacht bekommen haben sodass sich wirklich von ein über der anderen Woche in eine klinik kombinierenden Tagesklinik und bin da offen einen Auges reingegangen habe gesagt, so jetzt arbeiten wir mal noch einmal von vorne und habe dann neue Methodiken kennengelernt die ich so noch nicht kannte was sich sehr sehr schade finde dass es das so wenig gibt.
00:03:43: Und zwar ist es die Körpertherapie.
00:03:46: über Körper zu spüren oder wieder ins Spüren zu kommen war für mich undenkbar.
00:03:52: zu dem Zeitpunkt das war Ende März, Anfang April bin ich in die Klinik gegangen und ich hatte wieder überhaupt kein Gefühl zu mir selber.
00:04:00: Das war nur noch so ein Funktionieren Und habe wirklich das war nachher schon Slapstick In der klinik selber bei den Mitpatienten da kommt sie wieder.
00:04:08: Ich hab nur geheult und ich habe es aber dann auch nicht als traurig empfunden sondern als angenehm zu sagen, ach endlich!
00:04:16: Ich kann wieder was spüren.
00:04:18: Lass das raus und das hat mich wirklich nach vorne
00:04:21: gebracht.".
00:04:21: Und ja... Das ist es halt einfach zu sagen unterdrückt deine Gefühle nicht.
00:04:28: Da fängt's ja mit an.
00:04:29: Einfach zu sagen mein Gott heute ist ein beschissener Tag und dann darf ich auch mal meine Gefühlen genauso äußern.
00:04:36: Ja genau.
00:04:38: Schön Mimi.
00:04:39: also für diejenigen die uns noch nicht kennen Miriam Steling wird Mimi genannt von Freunden und wir kennen uns schon ein paar Monate.
00:04:49: Und sie sagte damals, ihr ist es lieber wenn ich sie Mimi nenne.
00:04:55: Du hast gerade von dem Klinikaufenthalt gesprochen und davon dass es über Körper in der Therapie einen Zugang zu deinen Gefühlen gab?
00:05:03: Und du ständig am Weinen warst.
00:05:06: und ich glaube das ist was was viele Menschen sich die standardmäßig gut gefühle ausdrücken können und auch weinen können gar nicht vorstellen können dass es Phasen gibt, in denen Weinen gut tun kann.
00:05:19: Aber man selbst im Grunde gar nicht weinen kann.
00:05:22: und darüber zu sprechen finde ich auch total spannend.
00:05:26: also ich hatte selbst ich glaube zehn Jahre in den ich mir gewünscht hätte noch oder gewünschte habe nochmal Beinen zu dürfen.
00:05:33: Ich hatte sogar ein Bild an der Wand hängen mit einem jungen Der geweint hat wo ich sagte das ist so ein Zielbild Und ich hab mit niemandem darüber gesprochen.
00:05:41: aber als ich dann nach einer mittelschweren depressive Episode endlich wieder weinen konnte, wusste ich bin in der Genesungsphase.
00:05:49: Und seitdem hat das Gott sei Dank angehalten und ich kann heute weinen... Das ist was Heilsames, was viele Menschen als vielleicht hinderlich betrachten wenn sie weinen müssen unkontrolliert sogar teilweise weinen müssten.
00:06:04: aber ja es ist wirklich etwas Heilsames und Ich kann das nachvollziehen dass das was sehr schönes war für dich dann auch nochmal das Gefühl zu haben von wow Da kommen Tränen und ich habe einen Zugang zu meinem Gefühl.
00:06:17: Lass uns bitte ganz kurz vorne anfangen nochmal, nach vorne springen!
00:06:21: Du sprachst davon.
00:06:22: deine Frau hat zu dir gesagt du bist noch mal dabei litagischer zu werden auf der Couch Und wie äußert sich das?
00:06:30: Was hat sie beobachtet und warum hast du es selbst nicht wahrgenommen?
00:06:35: Ja, dass ist die große Frage.
00:06:37: also im Endeffekt wir kennen uns halt sehr gut muss man einfach dazu sagen oder ich habe das gute Glück, dass sie sich damit mit meiner Krankheit auseinandersetzt.
00:06:48: Und das haben halt auch nicht so viele weil bei der letzten Episode schon, dass es halt auch so eine bisschen Co-Krankheit ist wie beim Alkoholiker, dass man da auch coabhängig sein kann.
00:07:01: Es ist halt auch bei Depressionen oftmals so, dass auch der Partner damit betroffen ist natürlich nicht mit der Krankheit selber aber alles was die Krankheit mit sich bringt Energie, die man eventuell versprüht und so.
00:07:17: Die trifft natürlich auch die engen Menschen um einen rum Und die spürt das relativ schnell wenn ich in der Funktion bin und fange an Dinge mehr zu machen im Sinne von ich liege gar nicht solit agisch auf der Couch.
00:07:31: Natürlich irgendwann abends dann ist wieder nur Fernseher angesagt, ich möchte gar nichts unternehmen alles was dazu kommt um Spaß zu machen.
00:07:41: in grobem Sinne jeder verpackt Spaß anders.
00:07:46: Bei mir sind es halt Unternehmungen, mit dem Hund rausgehen.
00:07:50: Einfach so Dinge machen die sonst keiner macht ausrechnet komm lass uns endlich raus gehen.
00:07:55: sowas zum Beispiel fehlte total und ja da merkt sie halt relativ schnell dass keine Idee von mir kommt.
00:08:04: das merke ich aber nicht weil ich natürlich in dieser Funktion festhänge zu sagen was muss ich noch alles tun?
00:08:09: Was ist dir noch?
00:08:11: Und dann kommt irgendwann der Abend und auch jetzt nichts mehr.
00:08:16: Was heißt
00:08:16: in der Funktion, wenn ich hier nachfragen darf?
00:08:21: Die Funktion ist bei mir arbeiten.
00:08:23: Dann lenke ich mich ab mit Dingen... die im Endeffekt dazu führen, wie ich mache dann extrem viel Musik.
00:08:30: Ich kümmere mich um Projekte, fange immer was an und bringe das nie zu Ende.
00:08:35: Das ist so die Funktion feststecken bei mir.
00:08:38: Ich bin dann hochfunktional, um gar nicht ins Fühlen zu kommen sondern einfach nur abzuarbeiten.
00:08:44: Aber trotzdem
00:08:45: kommst du nicht zum Ergebnis.
00:08:46: wenn ich dich
00:08:47: richtig überstanden habe?
00:08:48: Genau!
00:08:49: Kann man das beschreiben
00:08:51: mit ganz viel... Tudus durch den Kopf durchfliegen und deinen Kopf versucht klarzukommen mit diesen Timelines, mit den Projekten.
00:08:59: Mit den Zielen die du hast und das abarbeitet.
00:09:02: oder wie kann man sich das vorstellen?
00:09:05: Das kann man vorstellen indem es so ein bisschen zwitscht dass ich Ganz schnöde.
00:09:11: Ich habe irgendwann gesagt, ich mache keine Musik mehr weil irgendwie bringt mir das auch nichts.
00:09:15: also schon Das war toll es waren eine Phase und dann ist auch wieder gut.
00:09:19: Und dann kommt auf einmal wieder so ne so ein irgendjemand da hinten sagt mach noch mal eine musik weil damit bekommt man ja vielleicht Ein erkennung ja sowas zum beispiel.
00:09:29: und dann fange ich an zu basteln und setze mich dann daran.
00:09:33: an verschiedenen PC sitze ich dann, da muss sich die Musik erst mal strukturieren und mach das alles.
00:09:39: Dann wird ein Text geschrieben und so weiter ja?
00:09:42: Und bis zu diesem Ergebnis ist es aber wie eine Dauerschleife!
00:09:47: Ich mache immer das gleiche und immer das Gleiche.
00:09:49: also wirklich schon krankhaft manchmal... ...und dann kommt halt auch kein Nieder warum.
00:09:54: Ich bin jetzt keine Musikerin um zu sagen... Aber kannst
00:09:57: du noch kreativ sein in dieser Phase wenn du dich selbst so wenig spürst?
00:10:01: Nein Also das ist es ja eben.
00:10:04: Du machst halt immer irgendwas, aber es ist nur so ein Geplätscher... Da kommst
00:10:10: du... Ist im Grunde komplett im Kopf oder?
00:10:12: Und spürst auch die Musik nicht in dem Moment und das macht ja eine Musikerin in dem moment aus dass ihr das spürt was auch der andere oder die Andere nachher erhören darf
00:10:21: Genau sowas zum Beispiel.
00:10:23: oder dass ich dann anfange Ja immer wieder so gleiche Rituale zu tun und aber nicht nach vorne zu kommen.
00:10:31: Und das nach vorne ist auch bei mir gar nicht mehr in Sicht, also diese Perspektive dieses schöne Gefühl bezüglich... ach guck mal!
00:10:41: Jetzt kann ich mal sein lassen und jetzt kommt ich im Flow.
00:10:44: Also es fehlt so ein Flow-Gefühl halt.
00:10:46: Das ist sowas genau.
00:10:48: Bist du noch einen Sinn?
00:10:50: Warum du das dann tust was in dem Moment gerade wichtig ist?
00:10:53: Nein, auch nicht.
00:10:54: Genau!
00:10:55: Die Sinnhaftigkeit fehlt.
00:10:56: Das ist einfach nur damit man was zu tun hat um sich nicht damit auseinanderzusetzen mit einem Problem.
00:11:03: Also dieses typische wenn ich anfange eine Depression wieder... Ich habe ja ne chronische Depression und bei mir ist es so dass wenn das wieder anfängt dann merke ich als allererstes dass ich nicht mehr durchschlafe.
00:11:16: Damit fängt's schon mal an nachts um drei zack bin ich wach und ab da geht es dann los in meinem kopf.
00:11:23: aber halt kein gedankenschleife Ich bin schlecht.
00:11:26: Ich bin dieses.
00:11:27: ne also das gibt's ja auch bei vielen menschen die einfach Dann halt diese diese krankheit im sinne von ich ziehe mich in strudel drunter.
00:11:34: Sondern bei mir gehts dann los projekte an den staats zu bringen, einfach zu sagen ich muss wieder irgendwie mehr machen.
00:11:41: Und Ja das ist dann zwei dreinächte so.
00:11:44: dann bist du natürlich morgens wenn der wecker geht sehr gerädert was dann dazu führt, dass es wie so eine Art Teufelskreis wird.
00:11:52: Dass du halt nachmittags wenn du noch arbeiten gehst, was ich ja tue, nachher Arbeit mache.
00:11:56: Du bist Unternehmerin und damit ja auch verpflichtet deiner Verantwortung gegenüber?
00:12:01: Genau richtig!
00:12:02: Und wenn ich da nach Hause komme... Ich merk's auch auf der Arbeit tatsächlich die Konzentration lässt nach Ich werd ein bisschen weich gespült, was so alles angeht.
00:12:15: Wenn da mal was kommt an Stress oder so dann bin ich relativ schnell auf hundert wo ich mich sonst nicht so kenne, wo ich einfach sagst Jetzt einmal durchatmen, mal gucken was ist das Problem.
00:12:26: Also ich bin eigentlich lösungsorientiert und in solchen Phasen fängt es halt an nicht mehr in Lösungen zu kommen sondern nur noch ein Problem hinterherzuremmen.
00:12:36: um das großzuschreiben Das Problem ist das problem ist.
00:12:38: das ist das das Problem um zu sagen Moment mal da ist etwas passiert jetzt gucken wir uns das an.
00:12:46: dass ist ein Fehler.
00:12:46: den Fehler nehmen wir nicht als Fehler sondern als Information um zu gucken Wo hat denn hier eine Information gefehlt, um dann in die Lösung zu kommen?
00:12:55: Genau.
00:12:56: Das fehlt halt in solchen Fahnen.
00:12:57: So eine
00:12:58: gewisse Art von Tunnelblick, die du gerade beschreibst und sich immer nur noch um das Problem kümmern ist ja was, was viele Menschen ... Und das war auch der Grund für diesen Podcast.
00:13:08: jetzt nochmal, wo ich gesagt habe da draußen gibt es so viele Menschen, die gerade rundum Probleme kreisen in ihren Gedanken.
00:13:17: Da ist es die AfD mit ihrer Angst oder die Angst.
00:13:20: was anderes kann ich ja nicht mehr wählen, weil sie mich nicht abholen.
00:13:23: Oder ist das Klima etwas Blödes?
00:13:26: Oder sind die Nachbarn mit dem Zaun?
00:13:28: aber umso mehr wir uns Sorgen um Dinge, um so mehr wir Angst haben um Dinge und machen kleine Klammer auf.
00:13:38: wenn man von tausend Dinge Angst hat stellt man im Endeffekt fest dass maximal eine Sache sich realisiert später in der Rückschau.
00:13:45: Also die meisten Sachen kommen ja gar nicht so, wie wir sie als Angst spüren.
00:13:49: Aber es ist tatsächlich ja... Und das ist das Vergleichbare zwischen diesem Krankhaften in der Depression und dem was viele Menschen gerade auch ohne dass sie krank sind spülen.
00:14:01: Das umso mehr man sich um Ängste und Sorgen bemüht.
00:14:05: So ein Tunnelblick kommt Ja, was ist das?
00:14:09: Objektivität verliert aber auch den Optimismus verliert rechts und links nach den Lösungen zu gucken oder nach Ursachen an denen man arbeiten kann.
00:14:19: Ich glaube also ich will politisch gar nichts aufmachen weil es wirklich ein sehr großes Thema was in jeglicher Art und Weise betrachtet werden kann soll und muss.
00:14:34: Aber um ganz kurz diese Brücke einmal doch aufzumachen Ich glaube, dass die Menschen seit Corona – so ist es meiner Empfindung nach – nur noch mit Wut unterwegs sind.
00:14:50: Und damit meine ich nicht nur noch alle aber sehr viele.
00:14:54: Der Alltag bringt das mit sich um….
00:14:57: guck mal nach links und rechts!
00:14:58: Es gibt wenige Menschen, die wirklich mit offenem Herz rausgehen.
00:15:03: Um einfach zu sagen ….
00:15:04: und wir kennen's ja nunmal beide.
00:15:05: bei uns ist jeder morgen eine Entscheidung Jeder einzelne Morgen aufs Neue zu sagen, so heute wird ein schöner Tag.
00:15:14: Die stehen aber schon auf und haben schon die Wut von gestern noch im Bauch.
00:15:18: Und ich glaube das ist so ein Faktor was die meisten Menschen verlernt haben zu sagen guck nach vorne nicht mit gestern und damit Kommen ja gewisse Parteien um die Ecke und machen das so schlau, was Social Media angeht.
00:15:39: Die sind so präsent.
00:15:41: Ich sag mal Altparteien.
00:15:43: Und unabhängig davon wer hier etwas wählt darum geht es gar nicht.
00:15:48: Die kümmern sich halt nicht um die Menschen.
00:15:49: Die holen sie nicht ab.
00:15:51: Ja auf jeden Fall nicht in diesen Ängsten und Sorgen.
00:15:55: Das sind realistische Gefühle egal ob sie begründet sind oder nicht.
00:15:59: aber die Menschen spüren es und damit ist es wahrhaftig
00:16:02: Genau.
00:16:03: Und wenn die nur da um der Ecke kommen, mit irgendwelchen... Also nochmal diese Allparteien, dann kommen sie mit Versprechungen, die die niemals erreichen können?
00:16:12: Das ist einfach nicht mehr die Realität.
00:16:14: und diese Parteien, die halt diese Massenpanik greifen und sagen, ah, da gehen wir jetzt rein!
00:16:23: Den Fänger in die Wunde legen.
00:16:27: Nicht für mich schlau, aber die machen es generell schlauch um Wähler zu haschen.
00:16:31: Und das ist so gefährlich.
00:16:33: also Ja ich bin ja nun mal Homosexuell was mich ja doppelt trifft.
00:16:40: jetzt bin Ich auch noch kurz haarig eine frau und So weiter psychisch erkrankt.
00:16:47: Ich Bin ja so alles was gewisse parteien fürchterlich finden
00:16:52: einziger was du noch hast bis bio deutsch Wenn man den Zital eines dieser führenden Politikers, den ich als sehr schädlich für unser Land empfinde, zitieren darf.
00:17:03: Aber ja, ich verstehe das was du sagst.
00:17:06: Wir haben alle Gefühle und wenn wir Sorgen haben und uns nicht ernst genommen fühlen in den Sorgen dann geht eine Beziehung verloren zwischen den Menschen wo wir die Hoffnung haben.
00:17:18: sie mögen uns doch bitte ernst nehmen.
00:17:21: hat man diese Hoffnung und bei einem Bundeskanzler oder einem Bundestagsmitglied darf man, glaube ich auch dieser Hoffnung nicht aufgeben.
00:17:29: Die Hoffnung sollte man haben dass diese Person sich auch kümmert um die Sorgen, die die Menschen haben.
00:17:36: Das
00:17:36: ist wichtig
00:17:37: Aber wir denken zu groß das sind halt mittlerweile die Medien.
00:17:42: Also theoretisch wohne ich halt in einem kleinen Dörfchen bei Essen, also es gehört zu Essen aber das ist halt ein kleines Dörfchen.
00:17:50: So und hier ist ja erstmal Regionalpolitik angesagt Und theoretisch muss ich doch da gucken was hier los ist.
00:17:58: natürlich muss sich Deutschland weit gucken weil Deutschland ist nun mal das Land in dem ich lebe.
00:18:03: Aber nichtsdestotrotz würde ich doch nie auf den Gedanken kommen Never change a running system sage ich mal Ja und hier in dem Dorf wo ich nun mal lebe Läuft das so Hier würden die Blauen niemals Einzug bekommen.
00:18:19: In vielen Regionen, was die Regierungsparlament, also die Kreistage oder Gemeinderäte angeht, kann es auch mal ein paar FD-Ladren geben?
00:18:29: Oder ein paar ganz linke... Ich glaube, alles was extrem ist, ist gleichermaßen schlecht.
00:18:35: Alles was die Demokratie abschaffen möchte.
00:18:37: Alles das mit Menschlichkeit und ein Bundes miteinander infrage stellt, ist glaube ich nicht das, was wir gebrauchen dürfen und können in Deutschland.
00:18:46: aber ich glaube je regionaler und je kleiner die Probleme, desto weniger Gefahr sehe ich hier in den meisten Regionen.
00:18:57: Es gibt leider Regionen in den so neuen Bundesländern, in der ehemaligen DDR-Gebieten wo tatsächlich auch in den Gemeinderäten und Kreisraträten sehr rechte Gesinnung gerade massiv gewählt wird.
00:19:16: Ich muss gar nicht so weit gucken.
00:19:18: meine Nachbarstadt ist Gelsenkirchen Rohrpott und da ist die AfD.
00:19:25: Ja, also oder nicht das ist der AfD ist Quatsch aber da haben die die meisten Stimmen gekriegt aus dem Ruhrpott, ne?
00:19:30: Also es ist schon Katastrophe.
00:19:32: Überall davon Menschen ja mit vielen Ängsten und Sorgen unterwegs sind und vielleicht auch ein bisschen weniger reflektiert sind.
00:19:40: Es möchte ich keinem auf den Fuß treten der AfD wählt doch, tschuldigung Das ist meine persönliche Meinung, dass jeder der AfD wählt ein rechtsradikales System wählt in Deutschland und das wählt was wir vor hundert Jahren Gott sei Dank hinter uns gelassen haben.
00:19:56: Und warum wir das Grundgesetz heute haben?
00:20:00: Die AfD will das in Frage stellen!
00:20:03: Ich finde es schädlich.
00:20:05: Jeder der das unterstützt macht sich mit verantwortlich aus meiner Sicht.
00:20:11: Aber jetzt wollen wir keinen politischen Podcast... machen draus.
00:20:15: Ich will mich auch noch mal bremsen, sondern es geht ja um das Thema wie gehe ich mit meiner Wolke über mir um?
00:20:20: Und wenn Menschen sich viel zu viel um Sorgen und Ängste kümmern dann kommen Scheuklappen!
00:20:27: Das ist dir ja auch auf der Couch passiert dass du sagst Du hast dich immer mehr um to do's und um Dinge die zu erledigen sind gekümmert und viel weniger Zugang mehr um dein Gefühl gehabt.
00:20:40: und das hat eine Frau festgestellt
00:20:43: Genau Das hat sie festgestellt und habe mich angesprochen.
00:20:45: Und hat halt gesagt, hör mal, wir reden weniger miteinander.
00:20:50: Also das ist so ein Punkt.
00:20:52: Du bist so viel mit dir beschäftigt, dass du gar nicht mehr ins Gespräch gehst?
00:20:55: Genau, genau.
00:20:56: Und damit stellt sich das halt fest um dann zu sagen, hör Mal hin!
00:21:01: Was ist denn da los?
00:21:03: Schön, dass Sie es sagt.
00:21:04: Ja also das ist ja das was wir für uns mit der Krankheit gelernt haben zu sagen rede drüber.
00:21:10: Wir müssen darüber sprechen in beide Richtungen, weil es ist natürlich die Krankheit bringt's nun mal mit.
00:21:16: Diesen Kreisel!
00:21:18: Aber wenn der Partner gegenüber der nun mal nicht in deinem Kopf lebt und Gott sei Dank nichts da drin lebt aber wenn du den nicht mitnimmst ja dann wird schwierig.
00:21:31: also diese Krankheit geht ja nun mal alle an Und auch wenn sie nicht drunter leiden, leiden die sie dann trotzdem mit.
00:21:38: Also zumindest wenn man ich sag mal eine intakte Beziehung hat und Sie haben mich dann angesprochen und dann haben wir zusammen die Lösung gefunden.
00:21:47: Ich habe gesagt gut du hast recht und ab dem Tag als es ausgesprochen war wurde's auch wieder.
00:21:52: also da wurde noch nochmal ne Schippe schlimmer.
00:21:55: aber nicht weil sie es jetzt angesprochen hat sondern weil mir klar geworden ist ach du Entschuldigung, wenn ich es so sage.
00:22:02: Ach du grüne Neune sag' ich jetzt mal.
00:22:06: Schül dich frei im Podcast!
00:22:08: Oh ja hier ist wirklich was aufzuarbeiten.
00:22:12: und also das wurde dann von Tag zu Tag schlechter.
00:22:15: und dann ging's auch darum dass sich halt ein Buch geschrieben hatte relativ progressiv nach draußen gegangen und habe gesagt, so Leute wir müssen aufklären mit Depressionen.
00:22:29: Und das wollte ich auch.
00:22:29: Also ich hab mich selber in diesem Studel dann noch gezogen um zu sagen Ich habe mich nur noch mit diesem Thema beschäftigt.
00:22:36: Das ist nun mal nicht so vorteilhaft wenn man sich nur noch damit auseinandersetzt.
00:22:41: also ich habe mich mit der Krankheit auseinandergesetzt super aber ich habe wohlgefühlt und bin dann nach vorne gegangen.
00:22:49: Also das baute so Stein auf Stein, auf Stein... Und hab mich persönlich wieder total vergessen.
00:22:56: meine Dinge die ich brauche, die jeder braucht, ne?
00:23:00: So selbst für Sorge.
00:23:01: Du machst
00:23:02: nur noch um Funktionieren und in deinen To-do-Listen unterwegs?
00:23:05: ja?
00:23:05: Genau!
00:23:06: Und damit bin ich dann halt in diese Klinik gegangen und ich kann nur sagen Ich bin so froh, dass ich das getan habe und hatte danach auch nach der Klinik um einmal kurz ein Switch zu machen fünf Wochen später bewusst die Antidepressiv war abgelehnt.
00:23:24: Und dann hab gesagt, ich möchte das ohne und habe aber jetzt vor vier Wochen festgestellt da schleicht sich jeder was ein und bin jetzt mal einen Weg gegangen um zu sagen, ich brauche mal wieder Hilfe und dann ist wieder dieses Mal wieder.
00:23:38: Aber okay!
00:23:39: Und ich gehe halt mittlerweile den Weg wo ich sage Manche Dinge kann man halt nicht alleine und wenn man so eine Krankheit hat, ja so what?
00:23:46: Da muss ich halt gucken um daraus zu kommen.
00:23:49: Weil was bringt uns das zu sagen Ja geht schon wieder von alleine weg, ja kann sein aber vielleicht auch nicht.
00:23:55: und dann ja genau.
00:23:57: Und deswegen bin ich halt dem Weg zum Arzt gegangen.
00:23:59: er hat gesagt versucht es mal mit dieser Tablette Ja.
00:24:03: und Dann gibt's ja auch Menschen die sagen ja Psychopharmaka auf gar keinen Fall Das macht dick, das macht dieses.
00:24:12: Das geht gar nicht an die Ursache dran.
00:24:14: und dann denke ich mir ja aber wenn ich so verkopft bin mit Ängsten, mit Panikattacken beschäftigt bin Dann komme ich erst recht nicht an diese Ursache.
00:24:23: Also brauche ich ja irgendwas was mich mal ein bisschen unterstützt Und zu sagen So jetzt ist wieder ruhig im kopf und jetzt kann Ich wieder in die ursache dran gehen.
00:24:32: Wenn
00:24:32: der Kopf ruhiger ist, kommst du ja auch wieder langsam deinen Gefühl näher.
00:24:35: Was vorher fast verbaut, das würde ich sagen?
00:24:38: Ja
00:24:38: genau und zusätzlich ist es ja auch so wenn ich jetzt ein blödes Beispiel... Ich gehe zu einem Arzt und werde am Bein operiert dann würde ich keinen Arzt sagen.
00:24:47: Hör mal weißt du was die Krücken, die Kanze behalten, ich lauf sofort
00:24:51: oder die Schmerzmittel lass mal in der Ecke liegen.
00:24:53: Ja genau weil hast Du mal eine Packungsanweisung gelesen von einer Ibuprofen Katastrophe.
00:25:00: Die schluckt hier jeder, je der!
00:25:03: Aber um mir im Kopf Hilfe zu holen und das soll ja auch nicht für immer sein es gibt ja auch Menschen die haben dann psychische Erkrankungen.
00:25:12: denken euch nehm ihr Happy Pelz und damit ist alles weg?
00:25:15: Nein natürlich nicht.
00:25:16: also Arbeit auch mit Tabletten und der Sinn- und Zweck der Tablette ist ja auch, jetzt brauche ich Hilfe.
00:25:23: Ich nehme die und wenn ich da wieder raus komme dann schleiche ich sie wieder aus.
00:25:26: Dann kommt wieder dieses Stück mal bezüglich.
00:25:29: Die machen abhängig?
00:25:30: Nein!
00:25:31: Die machen nicht abhängig, die machen nur deinen Körper so ein bisschen als Substanz damit abhängigt.
00:25:37: Du musst das halt langsam wieder ausschleichen, damit sich dein Gehirn wieder daran erinnert okay so.
00:25:42: und so Serotonin-Dopamin selber aufbauen.
00:25:45: Was würde denn
00:25:46: passieren wenn du von heute auf morgen wie bei einer Kopfhiltablette nach einer Woche zwei Psychopharmaka einfach absetzen würdest?
00:25:54: Hab ich schon gehabt.
00:25:55: tatsächlich also... Manche würden sagen kalter Entzug.
00:25:59: Ich hatte zwei Tage, dass mir wirklich ein bisschen schwindelig war so Brain Zips sagt man dazu das sind sowieso kleine Stromschläge die ach und dann ist aber auch wieder gut.
00:26:09: Und nach zwei Tagen war es dann erledigt.
00:26:12: Aber glaube das darf man nicht für allgemein an weil Nicht jede Tablette ist für jeden gemacht und nicht jede wirkt bei jedem gleich.
00:26:20: und das ist nun mal der und Bei mir ist es glaub ich tatsächlich so ein bisschen placebo Effekt.
00:26:26: Also wenn ich eine Tablette nehme, will auch die kleinste Dosis haben und davon nur die Hälfte.
00:26:31: Wo alle Ärzte sagen wirkt nicht.
00:26:33: Ich sag bei mir schon.
00:26:34: Also theoretisch, wenn der mir weiß sich nicht.
00:26:38: Das sind jetzt nur Gemutmast aber tatsächlich hat er mir eine Tablette verschrieben.
00:26:43: Da war ich auf einmal so in der Kraft wo ich gedacht habe Boah das ist aber krass cool!
00:26:48: Aber auch das will ich nicht.
00:26:50: Also, ich will ja schon noch Ich sein im Sinne von weil ich ja an mir arbeiten will und hab die Tablette mit Rücksprache von ihm in der Mitte zerbrochen und nehm jetzt die Hälfte.
00:27:00: Und da hat er gesagt Ja, aber das ist keine Wirkung.
00:27:02: Ich suche mal bei mir.
00:27:03: Ist super!
00:27:06: Das ist dir in dem Moment besser geht den Sinne von Du kommst wieder in die Ruhe im Kopf und über die Ruhen im Kopf kannst du wieder In die Klarheit deiner Gedanken kommen und über Klarheit in den Gedanken auch wieder Zugang zu dir finden, indem du dich wieder fragen kannst wie fühle ich denn gerade?
00:27:23: Und was brauche ich denn damit ich mich wieder anders führen kann.
00:27:26: Weil Du sprachst ja grad davon... ...und da würde ich gerne nochmal reingehen.
00:27:32: das finde ich ganz wichtig!
00:27:33: Du spraches davon.
00:27:34: wenn ich dich verstanden habe die Tabletten sind ja nur ein Hilfsmittel um Ruhe in den Kopf rein zu bekommen.
00:27:39: aber es geht nicht darum eine schöne Happy World zu bekommen und immer wieder nur was einzuschmeißen, sondern in die Ursachenforschung reinzugehen.
00:27:48: Damit die Symptome nicht nur abnehmen, sondern mit der Zeit dieses Thema nicht immer wieder hoch kommt, was eben die Depression auslöst oder ich da einen anderen Zugang zu finde.
00:27:59: Und das geht eben nicht in dem Moment wo dein Kopf die ganze Zeit am Rattern ist und ihr verhindert in die Gefühlslage reinzukommen.
00:28:08: Ich kenne ganz viele Menschen, die während ihrer depressiven Episoden zur Alkohol greifen.
00:28:12: Weil Alkohl ja auch die Gedanken und den Kopf reduziert, dass die Gefahr ist groß, das dann eine Abhängigkeit produziert wird.
00:28:21: Und auch Alkuhl macht abhängig!
00:28:24: Auch Menschen können durch eine psychische Erkrankung, durch Probleme zu viel im Kopf und zu wenig in Gefühl sein, eine Abhängigkeit zum Alkhohl oder zu anderen zu Drogen oder Ähnlichem... als Konsequenz haben.
00:28:40: Wichtig ist, dass man all das vielleicht wirklich nur als Unterstützung sieht und auch nur dann wenn man keine Suchtgefahr in sich drin birgt.
00:28:48: Auch das ist glaube ich wichtig.
00:28:49: Psychopharmaka zu nehmen, wenn man vorher schon eine suchtgefahre bei anderen Substanzmittel hatte bitte nur in Rücksprache mit dem Arzt und äußerst vorsichtig anwenden.
00:29:00: aber was du gerade sagst wie ist es?
00:29:03: Du hast die psychopharmaker genommen Ruhe in den Kopf reinbekommen.
00:29:07: Was ist dir dann jetzt möglich und wie kannst du jetzt vorgehen, um das aufzuarbeiten was dich sonst in die Depression ja immer wieder reinbringen würde?
00:29:18: Im Grundsatz war es bevor ich die Psychopharmaka genommen habe so dass sich wirklich wieder Schlafstörung hatte angefangen habe mit während der Autofahrt kurzzeitige anpiechende Panikattacken Dinge im Kopf der Verhandlungen bezüglich.
00:29:36: soll ich da jetzt wirklich hinfahren oder solche Absagen, solche Dinge halt.
00:29:40: Also wirklich man verhandelt ja innerlich mit sich selber und da war mir relativ schnell klar, aha hier klopft wieder jemand an.
00:29:49: Nachts- oder abends wenn ich einschlafen wollte ging es los mit wieder innerliches Scanbezüglich ist mein Herz in Ordnung.
00:29:55: Ich habe ja nun mal auch so eine Art Herzangst Symptome wie die Arme brennen und so, dass also dieses typische was man hört wenn man Herzinfarkt hat.
00:30:07: Genau!
00:30:08: Und das habe ich mir drei Tage angeguckt und hab gesagt nein auf gar keinen Fall.
00:30:13: aber bevor ich diese Gefühle jetzt weiter ertragen muss weil es ja wirklich sehr belastende Gefühles sind Wenn man sich das vorstellt man hat gefühle von Ich kriege gleich einen Herzinfakt und So weiter.
00:30:27: also wirklich Angst um an die Ursache ranzugehen, warum kommt das überhaupt wieder?
00:30:34: Habe ich mir halt diese Hilfe geholt.
00:30:36: Und die Tabletten habe ich jetzt seit dreieinhalb Wochen nämlich die ... Ich sage mal, die ersten drei Tage hatte ich ja gerade gesagt wie so ein Hoch gehabt, wo ich gedacht hab, krass toll!
00:30:49: Aber irgendwie auch nicht... Das ist mit zu viel.
00:30:52: Ich habe das jetzt reduziert und jetzt gehe ich an die Ursache um zu gucken, ach ja stimmt.
00:30:58: Also ich hab wirklich in letzter Zeit so viel gemacht!
00:31:01: Und auch wenn mir manche sagen, weil wie schaffst du das alles?
00:31:05: Denke ich, da mach' ich halt ne... Aber das stimmt, ich mache das auch aber ich gucke nicht auf mich.
00:31:13: Das ist im Alltag und deswegen habe ich vorhin mal gesagt jeder Tag es eine neue Entscheidung zu treffen Wie mache ich den Tag heute?
00:31:21: Das ist für mich ganz bewusst.
00:31:24: Und wenn ich das überhöre morgens, dann kann es halt in so eine Schleif reinkommen.
00:31:28: Ich muss ganz klar mir Ruhephasen schon im Kalender reinbauen zu sagen Heute um ich sage mal siebzehn Uhr bis achtzehnt und dreißig tust du nichts oder liest ein Buch oder bist achtsam Oder die ganzen Werkzeuge, die man halt an die Hand bekommt Gerade im Achtsamkeitsbereich, ich mach ja auch mit Hunden was.
00:31:49: Und alle die einen Hund haben und guckt mal dahin, was tun die Hunde?
00:31:53: Die leben hier und jetzt.
00:31:55: Die gucken sich Dinge an, die erschnüffeln nicht nur auf wir Menschen.
00:32:00: Wir können uns Dinge angucken gehen, Wald, hör mal!
00:32:04: Was nimmst du da wahr?
00:32:05: Wasserplätschern... Das ist für viele, die im normalen Alltag unterwegs sind ein Esoterik-Kram.
00:32:11: Nein, das ist es nicht.
00:32:12: Es ist einfach wenn man damit zu tun hat hat so ein Werkzeug, dann ist das wirklich ein Werkzeuge.
00:32:19: Und zu sagen, setz dich hin!
00:32:20: Ich hab jetzt Zapp, also dieses Stand-up Paddel aber im Sitzen weil ich kann da drauf nicht stehen, kippe ich weg.
00:32:27: Aber ich sitze dann auf diesem Stand up, paddeln bisschen rum bin mitten auf dem See und guck einfach nur rum.
00:32:34: Früher hätte ich gesagt wie langweilig ist das denn?
00:32:36: Heute nutzt sich diese Zeit, wirklich diese bewusste Auszeit zu sagen atme.
00:32:43: Das war's was glaube ich allen Menschen gut tut Auch denen, die keine Depression haben.
00:32:49: Weil es was mit... Ich bin jetzt im Terpräsenz!
00:32:52: Ich bin achtsam zu mir und meiner Umgebung zu tun hat.
00:32:56: Und in dem Moment gibt es kein Gestern und keine Zukunft sondern es gibt ja im Grunde nur noch die Zeit, die es wahrhaftig gibt.
00:33:03: Jetzt dieser Moment und den zu erfahren dabei hilft oder dafür hilft dir auf deinem Zap zu sitzen, zu atmen die Natur zu betrachten.
00:33:19: Bei anderen ist es in den Wald zu gehen, einen Baum zum Armen oder Joggen zu gehen oder Fahrrad zu fahren.
00:33:26: aber was zu tun was nicht im Kopf ist sondern was dich einfach nur spüren und wahrnehmen lässt das du jetzt lebst.
00:33:35: Genau ganz ganz wichtig also und das ist es halt.
00:33:39: ja und dann gibt es halt Dinge im Alltag die ein das vergessen lassen.
00:33:46: Das ist halt bei mir so.
00:33:48: Dann kommt das noch umdrauf und das noch obendrauf, wenn ich mir diese Auszeit bewusst nicht nehme?
00:33:53: Ja dann kann es dazu führen dass wieder eine neue Episode kommt und dem bin ich auf die Schliche gekommen.
00:33:59: Ich hoffe also es kommt immer mal wieder Und es gibt Schicksalsschläge Die hat jeder und so.
00:34:05: Also muss man halt achtsamer damit umgehen.
00:34:09: Du hast es ja auch.
00:34:09: Ich glaube, du gehst Rennrad fahren?
00:34:13: Joggen
00:34:13: und Rennrat.
00:34:14: Also den Sommer habe ich noch mal ein bisschen mehr Rennraht gefahren.
00:34:16: aber joggen ist tatsächlich so eine Methode die mir unheimlich hilft auf jeden Fall in die Bewegung reinzukommen.
00:34:22: also wenn ich merke dass sich zum Beispiel nach dem Abendessen müde bin und in mir drin so ne dunkle Wolke aufzieht und ich merken die Gedanken werden kreiselnd und die Gefühle werden dünner schwerer, dann hilft es mir sehr entweder kurzzeitig vom Tich aufzustehen mit dem Hund kurz eine Runde raus zu gehen einmal um den Block und wenn gar nichts mehr hilft.
00:34:49: Und ganz oft habe ich dann gleichzeitig aber trotzdem das Gefühl von da ist ne Energie die will raus!
00:34:54: Wenn ich mich jetzt ins Bett legen würde, würde ich die nächsten Stunden nicht einschlafen Ich würde alles kribbeln und... Dann gehe ich inzwischen tatsächlich ab und zu joggen Noch auch um zehn oder elf Uhr.
00:35:06: Ich habe mir extra letzte Lampe gekauft, wo es dunkel ist abends.
00:35:09: Also joggen macht mir sowieso Spaß aber dann reduziere ich die Geschwindigkeit auf ein reines Wohlfühltempo weil in den momenten Ist auch nicht der körper immer in einer situation wo er lust hat schnell zu laufen unter leistungsfähig ist.
00:35:22: Aber dann lauf ich einfach nur Schritt für schritt und in dem moment wo der körper benutzt wird hört der kopf auf.
00:35:29: wenn die energie raus ist ist auch anschließend Die empfindung wieder Ne besserer.
00:35:35: Das passt ja viele mit dem Alkohol und mit dem Betäuben quasi versuchen, und mit Alkohl habe ich eine blöde Erfahrung in meinem Leben gemacht und hab ein bisschen mehr eine Zeit lang getrunken als gesundes.
00:35:46: Und wenn ich heute merke dass ich in Phasen bin wo es mir nicht gut geht ist es schlauer Sport zu machen.
00:35:55: Ja also ich trinke auch kein Alkool mehr.
00:35:59: Ich habe früher mal gesagt, ne Zeit lang hab ich viel Alkohol getrunken allerdings am Wochenende nur um lustig zu sein.
00:36:07: Ich war mein Leben lang... Also Rückblick betrachtet nie lustig.
00:36:12: also ich fand mich immer am lustigsten von allen so oder so.
00:36:17: aber mit Alkohl ist man ja nicht lustig Man ist ja theoretisch nur ungehemmt redet irgendeinen Schwachsinn und fühlt sich so groß.
00:36:29: Ich kann das gar nicht sagen.
00:36:30: Es gibt manche Menschen, wenn ich denke, die haben wieder einen über den drüber getrunken, da musst du den Raum verlassen.
00:36:36: Das wird wirklich fürchterlich mit denen.
00:36:39: Wenn du nicht mittrinkst...
00:36:41: Deswegen sprechen ja viele davon, wenn du an Fastnacht zum Beispiel zu spät zur Veranstaltung kommst, dass du den Vorsprung nicht mehr aufnimmst.
00:36:51: Ich kann dir mal eine Situation sagen, die war wirklich unfassbar lehrreich für mich.
00:36:57: Megapark Mallorca ohne Alkohol.
00:37:01: Bierkönig Mallorcar ohne Alkol.
00:37:04: Unfassbar!
00:37:05: Aber
00:37:06: doch habe ich geschafft.
00:37:08: Ich war sowohl da als auch da aber du wirst ja mittlerweile wirklich... Wir gucken von Hölzgen auf Stücksken kommen heute ne?
00:37:16: Du wirst jetzt angeguckt wenn du kein Alkohl trinkst.
00:37:21: Ja, dann trink doch mal einen mit.
00:37:23: Komm jetzt mach doch mal!
00:37:25: Ich möchte nicht.
00:37:26: also ich kann auch lustig sein und man kann sich auch wirklich gut mit mir unterhalten Auch wenn ich mich trinke.
00:37:31: das ist alles super.
00:37:32: nur bitte geh du mir nicht umzwieren wenn du so viel getrunken hast.
00:37:35: ja es ja nunmal so Und Es wäre das gleiche Ding.
00:37:40: ich rauche hieß Dinge zwischen Elektro und richtig rauchen.
00:37:46: Und wenn ich nicht Raucher sagen würde, jetzt raucht doch mal eine mitkommen!
00:37:51: Also es wird ja keiner tun.
00:37:53: jeder akzeptiert Wenn der Nichtraucher ist aber wenn man nicht mittrinkt Ja dann ist man irgendwie ne Außenseiter und das habe Ich so wirklich genießen können um zu sagen ich sitze da in einem Schlachthaus voller Besoffenen, um immer sozusagen die ja wirklich auf den Benken stühlen und was weiß ich nicht tanzen auch cool anzugucken muss man auch dazu sagen aber wie krass das mittlerweile geworden ist dass es nur nach darum geht sich richtig weg zu schädeln.
00:38:24: Und ich glaube das ist so das Problem.
00:38:26: oder der Punkt um wieder mal an den Anfang zukommen weil die heutige Welt oder die heutigen Zeit ist ja theoretisch davon geprägt, wie du sagst mit Ängsten.
00:38:40: Mit Wut was ich auch gesagt habe um sich dann das schön zu trinken eine Nacht.
00:38:45: aber was ist denn am nächsten Tag?
00:38:46: Dann bist in deinem Molloch noch tiefer als vorher und wenn du dann noch unter psychischen Erkrankungen leidest vielleicht weißt du es gar nicht dass du darunter leidist Das zieht dich ja noch tiever da rein.
00:38:58: also das ist ja wirklich so ein Strudel.
00:39:03: Und ich glaube, da ist richtig was Schlimmes drin in Alkohol.
00:39:06: Also die Substanz ist ja Katastrophe.
00:39:11: Also inzwischen gibt es genügend Studien, die nachweisen das wer eine Anfälligkeit Richtung Depression oder anderer Stimmungsschwankungen hat dieses durch Alkohl definitiv nur kurzfristig das Gefühl auslöst einer Verbesserung zu haben aber getrickert wird dass es verschlimmert wird.
00:39:29: also Die Depression wird definitiv schlimmer, wenn du versuchst durch Alkohol zu betäuben.
00:39:35: Ja und Suchtpotenzial hat Sjövön gesagt ist so groß weil in diesem Moment fühlst Du Dich!
00:39:42: Du fühlts sich toll und dieses was man halt so hat
00:39:45: aber der Teufelskreis du fühlt dich besser also trinkst Du nochmal wenn du das erreichen möchtest
00:39:50: oder du hast die andere Extreme.
00:39:52: es gibt auch so viele und gerade bei Männern ist das der Fall die so aggressiv werden wenn sie getrunken haben.
00:39:58: dann geht's so richtig raus.
00:39:59: Dann leg ich mir immer meine Güte, was ist denn mit dir nicht in Ordnung?
00:40:02: Also es ist ja nichts passiert gerade und dann werden die so richtig aggressiv.
00:40:06: also das ist ja noch eine andere Studie wie diese Krankheit-Depression so unterschiedlich auch bei den Geschlechtern rauskommt.
00:40:15: Ja von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich.
00:40:17: Ich glaube im ICD Elf, also in dem Katalog der psychischen Erkrankungen wo Depression ja auch ein Thema ist steht hier ein Katalog von Kriterien wann du welche Art von Depression hast.
00:40:28: Auf mich hat nie das zugetroffen, was da drin steht aber ich wusste damals, dass in der mittelschweren depressive Episode bin.
00:40:35: vor zehn Jahren ist jetzt ziemlich genau zehn Jahre her.
00:40:38: Aber ich weiß auch, dass diese Dinge die ich erlebe jemand diagnostizieren würde als depressive Episoden.
00:40:46: Da muss es nicht unbedingt zum Katalog passen.
00:40:49: aber Das ist ganz wichtig was du sagst.
00:40:51: jeder empfindet es anders und ich glaube man muss auch nicht depression dazu sagen Wenn jemand sagt, nee ich will da keinen Stickmat rausmachen.
00:40:58: Ich will keine Erkrankungen haben.
00:41:00: Ich habe einfach nur blöde Tage und fühle mich öfters matt.
00:41:03: ist das auch vollkommen fein?
00:41:05: aber die Dinge von denen du jetzt sprichst oder wir uns unterhalten Die Werkzeuge wie zu bei beraus gehen in die Ruhe kommen zu schauen dass der Gedankenapparat ruhiger wird Das sind ja Dinge die helfen.
00:41:17: auf jeden Fall Lassen dich ja hinspüren
00:41:22: Genau.
00:41:23: Aber auch das ist halt Erlernt, ne?
00:41:27: Ich glaube das ist wichtig zu sagen und Menschen die halt in der heutigen Zeit auch Hilfe bräuchten sie entweder nicht annehmen können.
00:41:37: Nicht wissen dass sie Hilfe brächten oder zu stolz sind oder es gibt ja tausend Möglichkeiten Vielleicht
00:41:43: auch noch nicht weit genug um es sich einzugestehen
00:41:48: Genau oder so wenn du überlegst
00:41:50: ich war schon mit meiner Ausbildung viele Jahre fertig zum systemischen Berater, Hypertikapsychotherapie-Ausbildung gemacht, Coaching-Aausbildung gemacht.
00:41:57: Ich habe anderen geholfen durch depressive Episoden durchzukommen und habe es selbst sehr, sehr viele Jahre im Grunde nicht weinen können und ist nicht als depressiv wahrgenommen.
00:42:08: Ich hab weitergemacht, ich hab funktioniert.
00:42:11: Bei mir ist die Suchtwerke hollig auch durchaus ausgeprägt in solchen Phasen Und ich brauchte diesen einen Sommer vor zehn Jahren wo ich und unmensch wurde.
00:42:21: Und bei mir war es teilweise so, dass ich Dinge verbal geäußert habe die ich dann wie von außen stehend nur noch wahrgenommen hab und das mich total leid getan hat wie ich anderen Menschen vor allem meiner damaligen Frau und meinem Stiefsohn auf die Füße getreten bin aber sind in dem Moment nicht ändern konnte weil ich so in diesem Ich spüre nicht und bin so im Kopf Das ist wie Von fremd gesteuert mit Marionettenahmen Da putzelt was aus deiner Mund heraus, du schämst dich gleichzeitig.
00:42:52: Du kriegst es nicht gepremst.
00:42:54: also ich bekam das damals nicht geprempst und gleichzeitig kann ich mich und die anderen Menschen nicht mehr auffangen.
00:43:00: Und merke nur wie's entgleist!
00:43:01: Also ich musste auf Distanz gehen um dieses für mich mal arbeiten zu können.
00:43:07: Ich durfte nicht mehr in diese Situation kommen in dem Moment oder in die Gefahrenzone verbal zu entgleisen wenn ich gemerkt habe ich bin nicht mehr bei mir Aber das steht nicht im ITCTL oder damals war es ITCT in dieser Katalog.
00:43:22: Das sagt ihr auch kein Arzt, da steht doch nicht in Standardlehrbüchern.
00:43:26: aber das ist eine der Ausprägungen die durchaus viele in der Depression kennen.
00:43:31: wenn man nicht mal bei sich ist putzen Dinge aus dem Mund heraus die man sonst nicht sagen würde.
00:43:36: Also ich sage ja tatsächlich und das habe ich auch in der Klinik entdeckt dass die Depression so einer der hochgradigsten egoistisch Krankheiten ist, die es auf der Welt gibt.
00:43:49: Weil theoretisch jeder redet und ist ja nur mit sich beschäftigt.
00:43:55: Und ich habe auf so einem Dach von der Klinik da war ... So eine Terrasse, so eine Dachterrasse.
00:44:06: Und da kamen halt neue und dann hat man sich mit denen unterhalten und jeder nur ich ja ich habe dieses und das ist und wie gemein und überhaupt Da kam nicht einmal auf die Idee wer bist denn du?
00:44:16: Was hast Du denn?
00:44:17: also?
00:44:18: Ich wusste von allen anderen weil ich bewusst für mich da war.
00:44:22: Ich hab auch dazu in mich im nachgang entschlossen kein Telefon auszutauschen mit anderen.
00:44:26: Wer mich finden will findet mich über Social Media.
00:44:29: aber Ich wollte halt nicht so, ich brauche keine Freunde da.
00:44:34: Und die haben sich dann so gesunft gegenseitig um zu sagen ja ich habe das und es ist wirklich schwierig und so.
00:44:40: Und ich hab das von außen ein bisschen beobachtet.
00:44:42: jetzt muss man dazu sagen ich habe ja nun mal aufgrund der jahrelangen Erfahrung schon wirklich Klinikerfahrung.
00:44:49: deswegen bin ich bewusst anders da reingegangen.
00:44:51: Ja und die neuen in der Klinik die habe ich dann beobachtet und dass ist wirklich krass wie egoistisch so jeder mit sich selber dann beschäftigt ist.
00:45:03: Was ja richtig ist, man ist für sich da... Was ich
00:45:04: zunächst negativ anhört
00:45:07: und sicherlich
00:45:08: wenn man sich gegenseitig runterzieht durch ein guck mal meine Krankheit ist größer, meine ist tiefer, dann ist es schädlich.
00:45:16: aber
00:45:16: im Grunde was willst du sagen?
00:45:20: Kommen wir in die Depression weil wir zu wenig egoistisch sind vorher mit uns zu wenig im Einklang sind?
00:45:27: Ist das vielleicht sehr große Bruder, die große Schwester auf die Stirnhaut und sagt, sei doch mal auch für dich und deine Bedürfnisse da.
00:45:36: Das ist wirklich eine sehr interessante Frage weil ich glaube dass es Mehrfachfaktoren sind.
00:45:44: natürlich ist dieses dieses Muster was man aus der Kindheit mit hat schwingt immer mit.
00:45:51: ja das viele Dinge die man erlernt hat da so reinkommen.
00:45:56: also bei mir zum Beispiel du bist zu dies du bis zu jenes.
00:46:01: Was ist zu?
00:46:02: Also keiner isst zu irgendwas.
00:46:04: Entweder bewegst du dich so wie du dich nun mal bewegst, weil du es so tust oder eben nicht aber dann passt du hier nicht in den Raum und dann geh du bitte, verlass du bitte diesen Raum!
00:46:16: Dann bist Du in diesem Raum nicht falsch sondern die Menschen in diesem erwarten was anderes, als du bist.
00:46:23: Du brauchst die Erwartungen der Menschen nicht erfüllen nur damit du irgendwer sein kannst.
00:46:27: dann gehörst du nicht in diesen Raum.
00:46:29: das muss dich auch lernen um einfach zu sagen du stehst nicht an meiner Seite du stehnste hinter meinem Rücken naja gut aber dann gehe ich nicht nicht die also ich verlange nicht mehr von anderen so die müssen sich anpassen sondern das ist ja mein Leben.
00:46:45: und Als letztens noch gesagt, naja ich bin aber auch also nicht.
00:46:49: Ich habe gesagt, sondern grundsätzlich kann man das so sagen.
00:46:52: Ich bin der einzige Mensch auf dieser Welt, der mein ganzes Leben lang an meiner Seite ist und diese Erkenntnis brachte mich dazu zu sagen Also bitte kümmere dich um dich ja?
00:47:04: Also sprich ich mich um mich Und guck genau dahin und guck wer es an deiner seite also wirklich an deina seite oder Sobald du den Raum verlässt, geht's los.
00:47:16: Und das ist ja nichtmals nur im Bekanntenkreis so.
00:47:18: Das ist sogar in Familien mittlerweile so.
00:47:21: Es ist überall so und das sind Faktoren die auch noch mit schwingen.
00:47:29: Dann gibt es halt die Gene ganz klar... aus der Familie schon da irgendwie leider geprägt bis aufgrund von Depressionen, Mutter, Vater was auch immer.
00:47:40: Wir sprechen über die Kriegssachen.
00:47:42: das hat mir glaube ich beim letzten Mal schon, dass diese Traumatas die weitergeben werden über Generationen, Generationen... Auf Übertragungen
00:47:50: statt Fünfe von Themen?
00:47:51: Ja genau, also da gibt es
00:47:53: ja so viel.
00:47:55: Natürlich!
00:47:55: Natürlich unbewusst.
00:47:57: Und das sind ja so viele Faktoren, genau!
00:47:59: Jetzt bin ich aber von der Ursprungsfrage abgekommen die auch gar nicht mehr im Kopf habe wenn ich ehrlich bin... Die
00:48:03: Frage war dahingehend ob wir in die Depression abrutschen weil wir zu wenig egoistisch mit uns unseren Bedürfnissen sind und die Depression eher so eine große Schwester oder ein großer Bruder ist?
00:48:16: Die dich daran erinnern die ihr vor die Stirn hauen und sagen guck mal und spüre vor allem nochmal in dich rein
00:48:22: Genau Genau, das ist der Punkt.
00:48:27: Das muss ich noch mal jeden Tag aufs Neue lernen um zu sagen wenn da was klopft über lange Zeit also zwei drei vier fünf Tage.
00:48:38: Da rede ich jetzt nicht vom Tag jeder hat einen schlichten Tag oder auch mal zwei ja sondern wirklich da kommt etwas.
00:48:43: meine Frau sagt immer du wirst leiser dann ist der Zeitpunkt gekommen und jetzt hör hin.
00:48:50: Ja weil ich glaube dass diese Krankheit Einfach so eine Art Sprachrohr, wie du sagst es ist.
00:48:57: Um zu sagen Stopp!
00:49:00: Bis hierhin und nicht weiter.
00:49:02: Das ist dieses typische.
00:49:05: Die Psyche schreit die Psycheschreit wir überhören die Pysche.
00:49:08: Ja meistens ist das dann zu spät wenn der Körper sich einschaltet.
00:49:11: Typisches Beispiel bei mir, Mobus Kron damals.
00:49:14: Hat ich ja auch schon mal gesagt dass ich das habe.
00:49:17: Da hab' ich meine Psychen immer überhört.
00:49:20: Ja und das ist so dieses typische, dann hörst du da nicht drauf?
00:49:23: Dann kommt der Körper und dann kannst du nicht mehr weg hören!
00:49:26: Dann liegst du flach keine Chance egal mit welchem Krankheit.
00:49:30: Ich glaube auch mittlerweile diese ganze Stressgeschichte die ja auch noch dazukommt.
00:49:35: Jetzt kommen wir nochmal wieder zu dem Anfang Die Angst alles was heute so mitschwingt Wir können ja viele Dinge gar nicht ändern Und die Dinge die wir ändern können liegen bei uns und nichts anderes.
00:49:50: Und dann gibt es halt dieses typische Rahmenmodell, muss ich dir wahrscheinlich nie erklären das kennt man ja.
00:49:54: Dinge die ich selber ändern kann, Dinge die gar nicht veränderbar sind ist das Wetter.
00:50:00: Dinge wie gar nicht Veränderbar sein und das ist leider so.
00:50:03: also was heißt leider?
00:50:04: Das kann man jetzt sehen wie man will.
00:50:05: ein anderer Mensch Ich kann keinen anderen Mensch verändern.
00:50:08: Ich wünsche mir das, natürlich!
00:50:11: Man kann sich aber darüber unterhalten und ich glaube, dass ist so das was wichtig ist zu sagen Moment mich stört hier irgendwas.
00:50:19: Komm mal her Können wir da mal drüber reden?
00:50:21: Respektvoll Nichts zu sagen Das hast du wieder mal falsch gemacht dieses immer wieder Tralala die ganzen Worte.
00:50:29: Nie ist auch so ein Wort Was man halt nicht benutzen sollte wenn man halt Konfliktgespräche führt Um einfach zu sagen, mich stört das?
00:50:38: Okay.
00:50:39: Da muss ich das verändern!
00:50:41: Wenn ich das nicht verändern kann, kann ich aber die Situation verändern indem ich mit demjenigen rede und so weiter.
00:50:48: Genau
00:50:50: Und wenn sich die Person nicht ändert kannst du dann aber auch in Liebe und liebevoll sagen Dann können wir diese Bekanntschaft oder Freundschaft nicht aufrecht halten Aber du bist trotzdem okay, so wie du bist.
00:51:04: Nur das passt nicht zu dem was Mirgo tut.
00:51:07: Genau und ich glaube dass hat auch ein bisschen.
00:51:10: also um jetzt nichts zu sagen im Alter zu tun.
00:51:13: aber halt mit der Erfahrung.
00:51:14: es gibt ja auch Menschen die sind Anfang Mitte zwanzig Und haben schon mehr Drecke gegessen als als menschen mit sechzig.
00:51:21: Ja
00:51:23: ist wichtig was du gerade sagst kommt auf die Erfahrung an.
00:51:27: Wenn du früh mit den Themen konfrontiert wirst und früh Augen auf machst, um selbst deine Themen anzugehen dann sammest du auch frühe Erfahrungen.
00:51:35: Genau!
00:51:37: Und das ist halt so... Um da nochmal rein zu gehen in diese Geschichte mit dieser Veränderbarung und allen was dazu gehört.
00:51:45: also ich glaube dass diese Angst, diese Wut und alles damit zu tun hat weil es nun mal hier so Gang und Gebe ist hat es dir auch gesagt, dass man uns das nachsagt.
00:51:57: Also die German-Andauer
00:51:58: im internationalen Begriff.
00:52:00: Genau.
00:52:00: Genauso wie German Night ja?
00:52:03: Es ist ja das Gleiche!
00:52:04: Es gibt so viele Dinge, die wir hier warum auch immer tun und in Amerika um nicht Amerika jetzt gut reden und dastehen zu lassen.
00:52:15: Das jetzt nicht aber da gibt es kein Night.
00:52:18: Da geht's genau in die andere Richtung zu sagen Der hat ein tolles Haus, der hat ein tolles Auto.
00:52:22: Wow!
00:52:23: Der hat richtig was geleistet.
00:52:25: Ja und wenn du hier jemanden erzählst euch kauft mir ein neues irgendwas ach guck mal.
00:52:31: ja dann wird direkt wieder hinten rum erzählt so von wegen ach guckt man da also dieses... Das ist
00:52:36: eine Unterschied ob man die Frage gestellt bekommt kannst du dir das leisten?
00:52:40: oder wie bist du denn dahin gekommen?
00:52:44: Oder was hat dich dazu motiviert?
00:52:45: genau?
00:52:46: und und das finde ich noch wichtiger Es gibt ja auch zwei verschiedene Menschen, es gibt einmal den Mensch der sagt ich gönne mir das.
00:52:55: Weil was auch immer mir das gibt sei auch dahingestellt.
00:53:00: und es gibt welche die gehen raus und sagen guck mal hast du schon gesehen was ich da alles Neues hab?
00:53:04: Das ist natürlich schwierig aber ich glaube dass sind so Klassen wo man sich drin bewegt um zu sagen will ich überhaupt mit diesen Menschen zusammen sein um alles zu protzen zu prallen oder lebe ich mein Leben in Frieden?
00:53:20: und ich kann mir grundsätzlich, wenn ich eine schöne Reise machen möchte, ja dann mache ich ne schöne Reis.
00:53:26: Und wenn mich jemand fragt wohin geht's denn?
00:53:28: Dann sag' ich halt da und dahin!
00:53:30: Ja also dann bin nicht gefragt, dann sage ich nicht ungefragt irgendwie was.
00:53:34: Ich glaube das ist auch sehr wichtig dass heutzutage die diese ungefragten Kommentare auf Social Media manchmal packst du dir an den Kopf was da an Sachen mittlerweile rumkommt nur um wie so ein Internet Troll irgendwo mal was hin zu rotzen.
00:53:50: Also, Entschuldigung für meine Ausdrücke!
00:53:53: Aber es ist tatsächlich eine soziale Medien ja häufig zu beobachten.
00:53:57: Der Punkt wie du jetzt dazu kamst war ja glaube ich dass du gesagt hast Du guckst dir die Menschen an die du nicht ändern kannst und wenn du nicht in einer festen engen Beziehung mit ihnen bist die Beziehung dir wichtig ist, wo man daran arbeiten kann und beide auch dann arbeiten möchten in der Zweierbeziehung oder einer Familie.
00:54:16: Man gemeinsam dran arbeiten möchte Dann kannst du für dich auch entscheiden dass jemand anderes gut so ist wie er oder sie ist Aber es zu deinen Bedürfnissen zu deinen Werten vielleicht jetzt nicht mehr passt.
00:54:30: Und das kann man auch liebevoll ohne Wut und ohne Dass man auf jemandem böse ist oder sich selbstböse ist weil man isst nicht anders kann, akzeptieren glaube ich.
00:54:42: In Liebe auch die anderen gehen lassen.
00:54:44: also ich habe Freundschaften in den letzten Jahre beendet weil ich festgestellt hab dass die Menschen meine Sicht auf das Leben oder meine Sicht im Umgang mit Menschen nicht mehr teilen möchten weil ich mich vielleicht da auch verändert habe aber sie trotzdem die gleichen wertvolle Menschen geblieben sind die mir lange jahre in Freundschaft wichtig waren.
00:55:06: und Kennt tatsächlich viele Menschen, die das nicht verstehen.
00:55:10: Die mir sagen, das kann doch nicht sein!
00:55:11: Aber ich betrachte in Dankbarkeit diese Freundschaft, die über Jahre da war.
00:55:17: Wünsche den anderen von Herzen alles Gute und weiß... ...die Arme sind offen wenn wir uns nochmal begegnen sollten.
00:55:23: aber wir sind sehr unterschiedlich unterwegs.
00:55:25: Und es ist total in Ordnung statt uns gegenseitig auf einen Zeiger zu gehen.
00:55:29: Zu sagen, lebt du dein Leben so?
00:55:31: Ich lebe mein Leben
00:55:31: so?!
00:55:34: Ja natürlich.
00:55:35: also.
00:55:36: ich glaube leben ist ja nun mal Veränderung.
00:55:40: Jeder geht so einen Weg zusammen und man erlebt gute und schlechte Zeiten.
00:55:46: Was ich häufig mittlerweile erfahren musste, ist dass eine bestimmte Sache alles entscheidet.
00:55:57: um ein Beispiel zu nennen du hast wirklich eine tolle Freundschaft über Jahre Jahrzehnte wie auch immer Und eine Sache wirklich ist was passiert die bringt es dazu zu sagen, darf ich nichts mehr mitzutun haben.
00:56:13: Und da spreche ich mich nicht von frei.
00:56:16: tatsächlich ist mir das auch schon passiert.
00:56:19: dass ich gesagt habe möchte ich nicht mehr aber warum ist diese eine sache so wichtig gewesen?
00:56:25: Von den ganzen jahren davor die so freundschaft waren und wenn man das aufgelöst hat um zu sagen jetzt komme ich zu dir Nee, es war eine tolle Freundin bis dahin.
00:56:36: Aber wir haben uns einfach unterschiedlich entwickelt und es ist total in Ordnung.
00:56:41: Und was ich vorhin gesagt habe Es passt hier nicht mehr in diesem Raum.
00:56:46: Dann verlasse ich den Raum aber nicht um mit dem Finger irgendwo drauf zu zeigen und zu sagen du bist das hier nun so Nein sondern einfach zu sagen jetzt kommt meine Fürsorge Ich muss mich um mich kümmern damit ich mich wohlfühle Mit den Menschen mit denen ich mich umgebe und dann ist doch alles prima.
00:57:03: Bitte seht das auch so.
00:57:05: Meistens ist es nicht so, ja?
00:57:06: Dann bist du der Boomann wenn du gehst aber... Ich kann
00:57:09: nicht jeder verstehen, aber auch
00:57:10: das
00:57:11: darf ja sein.
00:57:11: und darf man den anderen zugestehen dass sie mit ihren Gefühlen noch durchaus nicht immer im einen klang sind Und deswegen jemand anderes brauchen wie uns oder mich wo Sie mir dem Finger drauf zeigen können?
00:57:24: Total in Ordnung dürfen Sie gerne tun also mittlerweile Aber das muss man halt auch abkönnen.
00:57:30: Und das bringt, glaube ich, die Erfahrung so ein bisschen mit sich um zu sagen... Früher habe ich immer gebühlt um Liebe und um Anerkennung und so.
00:57:40: Wenn das nicht so war dann hatte ich wirklich einen schlechten Tag eine Woche was auch immer.
00:57:44: Obwohl ich nichts getan hab, habe ich mich nachher im Nachgang gerechtfertigt für Dinge, die nie passiert sind oder so.
00:57:52: Mittlerweile denke ich auch, weißt du?
00:57:54: Ich glaube auch so was bringt ein Alter mit sich, um einfach zu sagen wir werden gelassen einem Alter.
00:57:59: Ich glaube dass es nicht nur das Alter ist!
00:58:01: Das ist der Moment wo ich in Dankbarkeit über die Depression spreche weil die Depression mir eine Möglichkeit gegeben hat auf mich mehr zu gucken, auf das was mir wichtig ist zu gucken und auf Themen zu schauen die ich verarbeiten durfte.
00:58:19: und das ist eine Tiefe wo ich schon von Verschlimmerung im Gefühl Spreche, wenn ich da tiefer reingehe.
00:58:26: Also sprich Ich fühle mich zunächst wenn ich in den thema reingeh schlechter als ich mich sonst gefühlt habe weil es auch teilweise wehtut hin zu gucken.
00:58:35: aber das was dann anschließend kommt ist dass ich mir näher gekommen bin mich selbst besser kennengelernt habe Aber auch in mir trenne ruhiger wurde und ich glaube das hat nicht nur was mit dem alter zu tun sondern auch mit dieser möglichkeit die depression mehr eröffnet hat Hinsuch schauen hinsuch spüren und die Themen zu bearbeiten und damit mehr sich selbstbewusst zu sein.
00:58:58: Und wenn ich mir selbst bewusst bin, der Deutsch spricht ja von Selbstbewusstsein dann gehe ich auch wenn andere mit dem Finger auf mich zeigen oder mir was sagen gelassener damit um weil es gibt ein schönes schöne Geschichte im Gleichnis von einem buddhistischen Mönch.
00:59:13: so ein jüngerer Mensch hat den älteren Mönche gefragt aber du Ältere Meister!
00:59:18: Du bist eben beschimpft worden von dem du wirst ein dummer Hund Aber die hat's nichts ausgemacht, du hast weiter gelächelt in deiner barmherzigen Art.
00:59:27: Und dieser Meister dreht sich zu seinem Schülern und sagt weißt Du der hat mich beschimpft oder wollte mich beschymphen?
00:59:34: Du dummer Hund!
00:59:36: Und ich hab an mir runter geguckt habe nach hinten geguckt Ich habe keinen Entschwanz keine Rote gefunden Ich bin kein Hund und damit konnte ich weiter lächeln.
00:59:51: Okay Ja also Genau, also das sagt es ja im groben und ganzen zu sagen.
01:00:01: Identifiziere dich nicht mit den Dingen die andere sagen, sondern so.
01:00:07: Und dann hast du die zwei Möglichkeiten zu sagen wie kann der so sein?
01:00:11: Wie kann er zu mir Hund sagen oder was auch immer?
01:00:14: Ich steig ein oder einfach... Jetzt kommt dieses achtsame zu sagen ich bin ihm hier und jetzt.
01:00:22: Der hat einen Problem.
01:00:23: okay Ich hab's eben nicht.
01:00:26: Dann lass doch, erdenken was er will und dann bin ich auch fein
01:00:30: damit.".
01:00:31: Und damit geht es einem ja auch besser.
01:00:33: das muss man einfach so sagen.
01:00:34: nur und da sind wir auch ehrlich Das findet ja nicht immer statt.
01:00:38: Ja also wie schnelllebig sind manche Situationen?
01:00:41: Da muss man reagieren und dann kommen nun mal die alten Muster die du immer wieder tust und im nachgang kannst du es natürlich reflektieren indem du sagst Mist Wollte ich doch nicht.
01:00:51: Und dann steckste wieder da so drin und das sind halt so... Das ist einfach das Leben, aber wie interessant und spannend ist es denn bitte?
01:00:58: Ich kenne Phasen, da hatte ich Dinge in meinem Kopf wo ich gedacht habe, dass will gar keiner wissen was ich hier tue und ich sag's auch keinem.
01:01:07: Mittlerweile rede ich darüber weils nicht mehr so ist und dann ist es auch in Ordnung.
01:01:11: Aber ja, das Leben ist nicht jeden Tag schön bei keinem.
01:01:19: Wenn man dann mal zwei, drei Tage dabei hat die nicht so gut laufen.
01:01:23: Dann morgen ist wieder ein neuer Tag alles kann gut sein.
01:01:27: also diese Hoffnung Nicht hoffnungslos.
01:01:30: irgendwo jetzt komme ich nochmal mit dem blauen umehecke Da irgendwas hinterher zu rennen nur weil die jetzt an ideologie gar nicht zu übertreffen sind.
01:01:38: und ja Ich will gar keinen abschluss plädoyer hier halten aber wir müssen Mit offeneren augen einfach durch die welt gehen und vor allen Dingen offen noch im Herzen.
01:01:50: Das ist so wichtig.
01:01:51: und einfach zu gucken, was brauche ich?
01:01:53: Und was braucht meine Lieben um mich herum?
01:01:57: Was haben wir denn überhaupt für Möglichkeiten?
01:02:00: Wir haben so viele Möglichkeiten!
01:02:02: Wenn wir zwei uns über solche Dinge unterhalten, ja man kommt ein Dritter, ein Vierter oder ein Fünfter wie cool, lass uns doch offen damit umgehen, um einfach zu sagen es wird immer Situation geben... Gehts uns nicht gut.
01:02:14: Und es gibt Situationen, da geht's uns gut.
01:02:17: und wenn man diese beiden Vergleiche doch hat ist auch alles
01:02:21: gesagt.".
01:02:24: Und wie du sagst oder mittendrin gesagt hast wir haben jeden Tag die Möglichkeit neu zu entscheiden.
01:02:31: Ja!
01:02:32: Jeden Tag nochmal für uns neu zu entscheiden.
01:02:34: gehen wir mit offenem Herzen an die Sache ran.
01:02:36: Gehen wir in Achtsamkeit mit uns und anderen um?
01:02:39: Oder sagen wir morgens ist irgendwas an Gedanken passiert.
01:02:42: deswegen ist der Tag scheiße.
01:02:43: Wenn ich so ran gehe, ist der Tagsscheiße.
01:02:46: Gehe ich mit offenem Herzen dran?
01:02:47: Kann ja immer noch blöd verlaufen!
01:02:50: Aber die Frage ist ja was mache ich mit dem, was mir gegeben ist vom Leben?
01:02:54: Wie gehe ich damit um?
01:02:56: Es gibt vielleicht noch ein Ritual ... Was ich auch immer wieder öfter höre und zwar ist es so morgens... Jetzt hab' ich Hunde du hast auch Hunde.
01:03:07: Morgens nehme ich mir mal fünf Leckerchen und steckt mir die in die rechte Hosentasche.
01:03:11: Und sobald irgendwas Gutes passiert am Tag Es gibt so eine Geschichte mit einer alten Dame, die macht das glaube ich mit Murmeln oder Steinen.
01:03:18: Und sobald irgendwie was Gutes passiert, nehme ich ein Leckerchen aus der rechten Tasche und packt es in die linke Hosentasche.
01:03:26: Dann passiert nachmittags irgendwas Blödes... ...und hätte ich diese Leckerche nicht dabei, wäre die ganze Tag blöd!
01:03:32: Und mein Ritual ist dann abends dahin zu gehen, in der Hoffnung dass ich fünfe Links habe also fünf gute Dinge erlebt habe, nehme diese fünf Leckerchien raus und reflektiere die guten Dinge, wofür ich eventuell dankbar bin und was Spaß gemacht hat kann es ja alles so reinprojektieren.
01:03:49: Und dann nochmal zu sagen ach Moment das war ja gar nicht alles blöd!
01:03:52: Das war, das war, dass war und verfüttert das an meine Hunde und zu sagen guck mal und das mache jetzt noch als Ritual.
01:03:59: Gibt's
01:03:59: die guten dinge noch weiter an deine hunde?
01:04:01: Ja genau.
01:04:03: aber was ich damit sagen will ist ja eine Situation kann ihr den ganzen Tag schlecht machen.
01:04:08: Das ist ja genau das, was ich vorhin gesagt habe mit der Freundschaft.
01:04:11: Eine Situation kann die ganze Freundschaft zerstören.
01:04:13: Diese Situationen diese zu entlarven um zu sagen Moment nein!
01:04:18: Diese Situation natürlich kann den ganzen Tag schlecht machen wenn ich mich darauf einlasse.
01:04:23: Ich kann mich aber auch daran erinnern dass der ganze tag auch mal gut sein kann.
01:04:27: Und dass es wirklich nur eine Situation war?
01:04:29: Ja
01:04:30: genau.
01:04:31: und natürlich wenn ich jetzt in der einen Hosentasche hab' ich die guten Sachen schlechte Sachen und das würde immer nur überwiegen, die Schlechten.
01:04:40: Das ist was anderes.
01:04:41: aber da will ich gar nicht mit anfangen sondern zu sagen die guten Kleinigkeiten.
01:04:47: Manche Dinge sind ja so klein und können so toll sein in dem Moment wenn man sich darauf einlässt.
01:04:54: Wenn man natürlich verbohrt durch die Welt geht alles ist scheiße und blöd also diese Wut wieder dann kommst du auch gar nicht in dieses Handeln Fühlen, Rituale Werkzeuge und so.
01:05:07: Und da geht es wirklich gar nicht um Depression als solches sondern um den Menschen an sich Freundlichkeit.
01:05:12: wie schön ist das jemand anderen Wildfremden an der Ampel wenn man nebeneinander steht in zwei Autos mal so anzugucken mal rüber zu grinsen?
01:05:20: die meisten sind ja so irritiert wenn man grinst Die gucken ja so in irgendeine Richtung und dann versuchen sie noch am Fingernagel ein bisschen Dreck oder so.
01:05:30: Bloß nicht dahin gucken, warum
01:05:32: nicht?
01:05:32: Ja, harmhaft berührt.
01:05:33: Ja
01:05:33: total!
01:05:34: Dann guckst du da rüber und guten Morgen.
01:05:37: Das mache ich wirklich oft.
01:05:39: Und ich muss sagen zu... ...neun neunzig Prozent kommt ein Grinsen zurück.
01:05:43: Wie schön, oder?
01:05:45: Und das hast Du wieder eine Möglichkeit eines Deiner Leckerlies von der einen Seite in die andere Seite zu stecken, um dich dann zu erinnern wie schön der Tag war.
01:05:55: Ja genau!
01:05:55: Das sind so halt so Kleinigkeiten.
01:05:57: das meine ich ja damit einfach zu sagen nicht so verbohrt durch den Weltzugehen.
01:06:02: Aber ich möchte gerne als Disclaimer eine ganz kurze Warnung aussprechen für diejenigen die jetzt Zuhörenden sagen aber Ich habe oft Wut oder Angst oder ich hab oft ein dicken Hals wenn du diese Methoden machst und anwendest, von denen Miriam jetzt gesprochen hat oder wir beide gesprochen haben.
01:06:20: Vorsicht!
01:06:22: Du wirst dich besser führen und deine Wut wird kleiner.
01:06:24: Wenn du die behalten möchtest, mach es bitte nicht.
01:06:27: Das ist mir ganz wichtig.
01:06:29: Übrigens noch ein ganz kleiner Hinweis wenn jemand zugehört hat der eine chronische Depression hat und immer wieder depressive Verstimmungen verspürt und sogar vielleicht Selbstmord.
01:06:40: Gedanken übrigens schau dann bitte mal hier in das in die Betreffzeilen, in den Text unter dem Podcast.
01:06:49: Da ist eine Notrufnummer drin!
01:06:52: Wenn du wirklich ernsthaft mit deinem Leben hart hast und Angst hast dir was anzutun, wählt bitte vorher diese Notrufenummer und lasst dir helfen.
01:07:03: Aber was ich sagen wollte, es gibt Menschen, disbalancen, bei denen stimmt im Hormonhaushalt was nicht.
01:07:09: Also die Hormonenküche sitzt ja im Kopf.
01:07:12: ums kurz zu machen da werden Hormone ausgespuckt.
01:07:14: je nachdem welcher Hormona aus gespuckt werden hast du gewisse Gefühle und Funktionen im Körper und es kann sein wenn hier irgendwas krankhaft ist in der Biochemie Tonne und nicht richtig ausschütte dass Du deswegen depressiv bist.
01:07:28: ich glaube zwar das man auch über psychologische Themen rückwirkend auch das wieder verändern kann.
01:07:36: Aber zunächst ist da eine Disbalance ohne Fehfunktion in deinem Biochemiehaushalt.
01:07:41: Lass es auf jeden Fall durch Blutuntersuchungen und andere Untersuchung von Fachärzten untersuchen, die darauf spezialisiert sind!
01:07:50: Und höre nicht nur uns zu und sage ich mache ein paar Methoden wenn du immer wieder feststellst dass du dahin kommst.
01:07:56: Denn Fallgesetz der Fallgesetz du hast hier was Körperliches.
01:07:59: lasst dir bitte von Fachleuten helfen.
01:08:02: Ja Das ist auch sehr wichtig zu sagen, das stimmt.
01:08:05: Und vor allen Dingen gibt es ja nun mal auch leider gewisse Phasen die haben nicht nur Frauen sondern auch Männer die Wechseljahre homonell bedingt schlagenvolle Kanne zu und dann kommt noch obendrauf.
01:08:18: also das sind die Hormonsachen.
01:08:20: Dann kommt noch ganz oben drauf Richtung Rente Männer die ihr Leben lang Geld verdient haben für die Familie Für sich selber wie auch immer Und dann gehen die in Rente, die freuen sich über die Rente gar keine Frage.
01:08:35: Ah, endlich Rente!
01:08:36: Jetzt kann ich machen was ich will.
01:08:38: Ja und was machen sie denn dann?
01:08:39: Und dann ist genau der Punkt wenn die kein Hobby haben weil sie vorher sich nicht darum gekümmert haben im Alltag... Vielleicht
01:08:44: sogar über die Arbeit definiert haben nur die Leistung Liebe gespürt haben
01:08:50: das
01:08:50: ist ja auch etwas was gesellschaftlich viel verwechselt wurde Liebe und Leistung.
01:08:55: Aber da war ich jemand in dem Moment, wo ich für andere was getan habe und das ist plötzlich weggefallen von heute auf morgen.
01:09:00: Jetzt ist die Rente
01:09:02: genau dass auch ganz ganz typisch und klassisch Und da ist es halt so bei.
01:09:07: also auch bei Frauen ist es so aber extrem bei Männern im gewissen Alter wenn sie in Rente gehen und Da geht Es um Lustlosigkeit um Aggressivität oftmals, um Alkoholmissbrauch.
01:09:20: Da spreche ich wirklich vom Missbrauch nicht mal, wir trinken mal zusammen abends ein Gläschen Wein sondern weil einfach der Sinn fehlt und auch im Jugendlichen Alter auch gar nichts zu unterschätzen da auch die Hormone voll reinknallen.
01:09:35: das Vergleichen Social Media und was.
01:09:38: also es ist ja theoretisch nur noch Katastrophe aber katastrophisieren, das möchte ich natürlich nicht.
01:09:47: Gibt es halt so viele Dinge um auch Aufklärung zu betreiben und zu sagen ihr seid nicht schlechter oder anders nur weil ihr Probleme habt?
01:09:57: Um gar nicht krankheitlich da jetzt reinzugehen.
01:10:00: ne?
01:10:00: Es gibt ja so viele... Und vor allem
01:10:01: ihr seid aber nicht alleine!
01:10:02: Ihr habt doch eine Botschaft die glaube ich so ein Podcast gut senden kann.
01:10:06: Ja.
01:10:06: Es gibt viele andere den geht's auch so.
01:10:09: Das war früher ein Tabuthema depressive Verstimmung, aber oder Sinnlosigkeit und Lehre oder die Tätskrise.
01:10:17: Aber das darf sein!
01:10:18: Und wenn du es spürst... Du hast die Kontaktdaten von uns hier auch drunter.
01:10:23: Meld dich, schreib eine E-Mail, geh auf die Webseite und nutze das Kontaktboard.
01:10:28: Also du bist nicht alleine.
01:10:30: So.
01:10:31: Egal in welchem Alter?
01:10:33: Ob jung ... oder alt Es gibt nicht das passende Alter.
01:10:37: Es gibt nur Menschen, die es gerade betrifft und die es spüren oder eben nicht spüre.
01:10:41: Und deswegen machen wir ja den Podcast um helfen der Hände zu reichen.
01:10:46: Und immer wieder.
01:10:47: also nochmal du bist ja genauso auch wie ich unterwegs um zu sagen Wir wollen aufklären.
01:10:53: Wir wollen Aufräumen mit dem Stickmar wir wollen Augen öffnen um nicht so, wie ich sage mal Anfang des Jahres da sehr krass nach vorne zu gehen.
01:11:04: Aber mittlerweile habe ein paar Auftritte die nächste Zeit, auch damit mit meinen Programmen auf die Bühne zu gehen und so ein bisschen lächeln das ganze Thema und nicht nur die Schwere zu transportieren.
01:11:19: Es gibt tatsächlich Dinge mit psychischen Erkrankungen, da kann man drüber lachen!
01:11:26: Und das bringe ich halt jetzt im Dezember und im März auf Bühnen.
01:11:33: Wie macht ihr es dann
01:11:34: als Musikerin oder mit einer Art
01:11:37: Vortrag?
01:11:40: Genau, ich bin jetzt im Speakerbereich ein bisschen unterwegs.
01:11:45: Mob meint over Bullshit und da bin ich am zwölften in Düsseldorf und am siebten Dritten sogar in Basel, bin ich eingeladen worden auf die Bühne zu gehen und dann werde ich mit Sicherheit auch eine Lied von mir bringen.
01:11:57: aber im Groben und Ganzen geht es darum... Was ich damit sagen will, ist es gibt so viele Menschen die mittlerweile was tun nach draußen gehen.
01:12:06: Ich kenne ganz, ganz viele dadurch bedingt also Es ist ja auch eine Community Mittlerweile, die auch total cool ist.
01:12:13: und wenn man dann sagt immer ich habe wirklich jetzt gerade mal selber ne Phase wo's mir nicht gut geht Und hier haben wir alle Dann hab' ich mittlerweile Ansprechpartner um zu sagen wie man hasse man ohja klar sofort Ja und Wir kannten uns vorher nicht und Haben ja letztens wirklich keine Ahnung.
01:12:28: anderthalb zwei stunden Telefon
01:12:32: Das
01:12:32: war wirklich sehr lang.
01:12:33: Und nicht nur bei dir, sondern überall.
01:12:37: Man kriegt so Verbindungen mit was denn für ein Thema eigentlich?
01:12:41: Mit einer Krankheit!
01:12:42: Also das ist schon cool...
01:12:45: Oder mit der Möglichkeit die Krankheit zu bearbeiten Genau.
01:12:49: Und wir haben uns ja nicht über die Krankheit unterhalten, nicht über diese Symptome unterhalten.
01:12:52: Wir haben heute glaube ich mehr über Symptomatiken gesprochen als in unserem Telefonat.
01:12:56: Ja genau.
01:12:56: Sondern wir haben darüber gesprochen was wir daraus lernen und wie wir unser Leben heute anders gestalten und was uns sich verändert hat im Leben.
01:13:04: Hast du Lust in der neuen also in der dritten Folge auch darüber mal zu sprechen?
01:13:09: Ja klar.
01:13:10: Wie sich die Leben nach Depressionen, nach dem Erkennen das eine Depression uns begleitet verändert haben?
01:13:17: Ich bin jederzeit bereit, weißt du ja.
01:13:19: Und ich hoffe auch auf die... Das ist uns
01:13:21: vereinbar.
01:13:22: Wir machen einen Termin und machen demnächst eine Podcastfolge dazu was für ein Geschenk.
01:13:27: doch auch hinter der Depression ist.
01:13:29: Generell, ich glaube hinter jeder Krankheit, auch wenn sie uns noch so sehr bedrückt in dem Moment wo wir sie haben, ist auch ein Gesenk verborgen weil wir würden nicht krank werden Wenn das Leben Universum Gottes darf jeder ja für sich anders nennen uns damit was sagen möchte.
01:13:45: Wenn der Körper uns nicht darauf hinweisen möchte, dass irgendwas im Agen ist würden wir nicht krank werden?
01:13:50: So ist es!
01:13:51: Also einhundert Prozent sich genauso und bin gerne bereit jederzeit wieder.
01:13:56: Wir kriegen den Termin hin Und ich freue mich so oder so auch auf die anderen spannenden Projekte mit dir.
01:14:04: Ja
01:14:07: Schön Miriam.
01:14:09: Liebe Mimi Ich danke dir ganz herzlich für dieses Gespräch.
01:14:12: Wir haben gesagt, wir führen ein kurzes Gespräch.
01:14:14: Jetzt sind wir bei einer Stunde vierzehn.
01:14:16: Es ist großartig und wir vertragen uns nur.
01:14:19: Wir beenden das Gespräch nicht denn es geht weiter und es geht demnächst dann weiter zu.
01:14:24: was für ein Geschenk doch da drin steckt in der Depression für unser Leben?
01:14:28: Für dein Leben, für mein Leben, vielleicht auch das Leben vieler die jetzt zuhören oder zuschauen.
01:14:33: Und wir werden noch mal darauf eingehen Was in deiner Klinik, während des Klinikauffenthalts nicht in deine Klinie sondern in der Klinique du zur Körpertherapie erfahren hast und wie dir das geholfen hat.
01:14:46: Wo du eben nur angeteasert hast und wir jetzt gar nicht mehr näher drauf eingegangen sind.
01:14:50: Sehr gerne!
01:14:53: Miriam Stilling war zu Besuch im Podcast Happy erfolgreich mit mir Patrick Rees.
01:14:59: Wir haben heute mit mir und ich darüber gesprochen.
01:15:03: Depression lebt bzw.
01:15:05: mit so einer grauen oder schwarzen Wolke, die über einem drüber schwebt?
01:15:09: Vielleicht geht dir so vielleicht sagst du aber ich habe einfach nur manche Tage, die sind Mist.
01:15:14: auch dann kann dir so ein Podcast helfen eine handreichen Möglichkeiten geben zu reflektieren oder vielleicht ihr ein oder andere Methode erzählen, die Mimi oder mir geholfen haben oder helfen.
01:15:26: Ich danke dir für deine Zeit von Herzen Weil das ist das Wertvollste, was du uns beiden schenken konntest jetzt zuzuhören.
01:15:33: Also zuzuschauen auf den verschiedenen Medien wenn es dir gefallen hat lasst bitte ein Like oder einen gefällt mir da und gerne auch einen Kommentar!
01:15:41: Und bitte lass uns gemeinsam mehr Menschen helfen.
01:15:44: Wenn du jemanden in deinem bekannten oder Freundeskreis hast wo du sagst die Person is öfters mal so dass ich das Gefühl habe sie könnte depressiv sein Schick geht doch einfach mit dem Podcast mit den Worten hey ich hab grad an dich gedacht Als ich diesen Podcast gehört habe, vielleicht ist er ja auch was für dich.
01:16:01: Und gibt dir Möglichkeit Raum, dass die Person für sich entscheiden kann ob dieser Podcast dieses Gesprächs durch Mimi und mir ihr helfen kann oder nicht?
01:16:10: Vielen Dank!
01:16:11: Und dir wünsche ich jetzt auf jeden Fall mal für den weiteren Verlauf deines Tages ein Lächeln nach dem Podcast.
01:16:17: Vielen Dank fürs Zuhören oder Zuschauen.
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